27.02.2023

Allianzhaus: Unterstützung der Mitarbeiter des Agape-Rehazentrum in Luzk

Köninger: Erstaunlich, wie viele Hilfsmittel für die Ukraine in die Fahrzeuge passen!

Evakuierungen aus der Ukraine, Hilfstransporte in die Ukraine und Erholung im Allianzhaus...

Herzlichen Dank für alle Ukraine-Spenden!

Hilfsgütertransport vom Evangelischen Allianzhaus in die Ukraine

Dr. Reinhardt Schink und Gabriele Fischer-Schlüter mit weiteren Helfern beim Beladen der Fahrzeuge

Bild 1 von 5

Mitarbeiter des Agape Ukraine Rehazentrum Luzk

Evangelisches Allianzhaus: Die Fahrzeuge werden mit Hilfsmitteln beladen

Bild 2 von 5

Mitarbeiter des Agape-Rehazentrum Luzk

Martina Köninger mit anderen Helfern im Allianzhaus beim Beladen der Fahrzeuge

Bild 3 von 5

Mitarbeiter des Agape-Rehazentrum Luzk

Das Team aus der Ukraine bedankt sich bei der Geschäftsleitung des Evangelischen Allianzhauses

Bild 4 von 5

Mitarbeiter des Agape-Rehazentrum Luzk

Urlaub vom Krieg im Evangelischen Allianzhaus: Essen im Speisesaal

Bild 5 von 5

Martina Köninger: "Nun fährt das zweite Team aus der Ukraine wieder zurück, nachdem sich die Mitarbeiter ein paar Tage im Evangelischen Allianzhaus erholen konnten. Erstaunlich, wie viele Hilfsmittel in die Fahrzeuge passen! Ein Jahr Krieg und es gibt sie noch - die Ukraine. Ein Wunder, wenn man sich die Größenverhältnisse der Länder ansieht."

Weiter berichtet die Leiterin des Arbeitskreises PerspektivForum Behinderung folgendes:

"Über das Netzwerk der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) haben viele der Mitarbeiter seit Kriegsbeginn den - am schlimmsten betroffenen und leider oft vergessenen - Menschen mit Behinderung im Kriegsgebiet in der Ukraine geholfen. Manche von ihnen sind als Fahrer bei den Evakuierungen aktiv geworden, andere haben ihre Fahrzeuge zu Verfügung gestellt. Gemeinden der Fahrer standen im Gebet und finanziell zur Seite. In die Ukraine sind immer wieder Hilfsmittellieferungen unterwegs... Auch bei der Suche nach barrierefreien Unterkünften haben einige von ihnen mitgeholfen, so dass  viele, die aufgrund ihrer Behinderung nicht so einfach selbst fliehen können, nun in Sicherheit sind. Wir sind sehr dankbar, dass während dieser mehr als 12 Fahrten niemand unterwegs zu Schaden gekommen ist und es keinen Unfall gegeben hat!

Um die Mitarbeiter des Rehazentrums in der Ukraine zu stärken, haben wir sie für ein paar Tage ins Evangelische Allianzhaus nach Bad Blankenburg eingeladen. Auch daran sind viele von Ihnen finanziell beteiligt gewesen. Vielen Dank!

Ein Teil des Teams vom Rehazentrum in Luzk ist nun wieder zurück in der Ukraine. Damit der Betrieb dort weitergehen kann, kommt jeweils nur die Hälfte der Mitarbeiter des Agapezentrums für ein paar Tage zur Erholung ins Evangelische Allianzhaus. Nun fuhr auch das zweite Team aus dem Rehazentrum wieder zurück in die Heimat, nachdem sich die Mitarbeiter ein paar Tage hier in Deutschland im Evangelischen Allianzhaus erholen konnten. Einige der Mitarbeiter des Zentrums müssten zu Hause mit ihren Familien ohne Strom und Heizung auskommen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, diese mit den nötigen Generatoren, bzw. Powerstationen zu versorgen. Sie haben selbst nicht danach gefragt und in ihrem großartigen Einsatz sind sie uns ein Vorbild geworden. Manche setzen immer wieder ihr Leben ein, um Menschen mit Behinderung aus umkämpften Gebieten aus den Häusern zu holen und sie in Sicherheit zu bringen. Im Rehazentrum helfen sie tatkräftig auch zunehmend frisch kriegsverletzten Menschen, wieder möglichst fit zu werden. Danke für alle Hilfe: praktisch vor Ort, mit Gebet, logistisch, finanziell! So dürfen wir gemeinsam Teil haben am Guten, das Gott inmitten der schlimmen Geschehnisse tut."

Martina Köninger