11.01.2004
Absage an "Namens- und Kuschel-Christentum"
Eröffnungsgottesdienst Allianz-Gebetswoche in Augsburg
Eine Absage dem "Namens- und Kuschel-Christentum" gab Dekan i.R. Dr. Freudenberger beim Eröffnungsgottesdienst von 15 evangelischen Kirchen und Freikirchen in St. Anna. Dabei forderte er die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche dazu auf ihren Glauben aktiv und anderen Menschen dienend zu leben. Ausgangspunkt der Predigt waren die Worte des Apostel Paulus der das Christsein mit dem zielorientierten und siegesgewissen Trainieren von Sportlern in der damaligen griechischen Welt vergleicht. Pastor Gert Markert, Vorsitzender der Evangelischen Allianz Augsburg betonte in diesem Zusammenhang, daß Christsein vor allem gemeinsam mit anderen Menschen, der Unterstützung des Heiligen Geistes und gemeinsamen Gebet gelebt werden kann. Gemeinsames Beten mit Christen unterschiedlicher Kirchen - dies steht nun an den nächsten Abenden auf dem Programm der Allianz-Gebetswoche, jeweils um 20 Uhr. Um Interaktion und Gemeinschaft zwischen den verschiedenen Kirchengemeinden zu fördern, werden in Augsburg die sieben Gebetsabende jeweils in anderen Gemeinderäumen unter jeweils „gemeindefremder“ Leitung stattfinden.