15.03.2006
Beten für Deutschland während der Fußball-WM
30 Tage Gebete rund um die Uhr – Deutschland ist Missionsland
Beten für Deutschland während der Fußball-WM
30 Tage Gebete rund um die Uhr – Deutschland ist Missionsland
F r a n k f u r t a m M a i n (idea) – Christen in aller Welt sollen während der Fußballweltmeisterschaft vom 9. Juni bis 9. Juli für Deutschland beten. Einen entsprechenden Aufruf hat die missionarische Bewegung „Kickoff 2006“ gestartet, die während der WM mit Fußballfans ins Gespräch über den christlichen Glauben kommen will. Kickoff-Gebetsleiter Bernd Oettinghaus (Frankfurt am Main) stellte die Initiative jetzt der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) in Prag vor. EBF-Generalsekretär Tony Peck versprach dafür zu sorgen, daß sich viele der rund 800.000 Baptisten in Europa in die Gebete für eine geistliche Erneuerung Deutschlands einreihen. Wie Oettinghaus gegenüber idea sagte, hoffe er, daß sich auch viele Christen in Deutschland an der Aktion beteiligen. Die Initiative wolle dafür sorgen, daß jedesmal, wenn deutsche Stadien auf den Bildschirmen in aller Welt erscheinen, Christen für eine geistliche Veränderung in Deutschland beten. Deutschland sei Missionsland und brauche dringend Hilfe von außen. Internationale Missionsbewegungen wie „Campus für Christus“,„Jugend für Christus“, „Jugend mit einer Mission“, „Operation Mobilisation“ und der CVJM hätten sich das Anliegen zueigen gemacht.
Internationales Gebetscamp der Evangelischen Allianz
Die Gebetsaktion wird auch von der Deutschen Evangelischen Allianz unterstützt. Im Zentrum der evangelikalen Dachorganisation im thüringischen Bad Blankenburg wird während der WM ein internationales Gebetscamp eingerichtet. Oettinghaus hofft, daß dort „die Nationen eine Gebetsgemeinschaft für Deutschland bilden“. Zusätzlich will die Gebetsinitiative auch in allen zwölf WM-Austragungsstädten Gebetsräume schaffen, die rund um die Uhr geöffnet sind. Durch die Gebete sollen auch 4.300 Kurzzeitmissionare aus aller Welt geistlich unterstützt werden, die unter den Besuchern in den Stadien evangelisieren wollen.