11.01.2006

Allianz-Gebetswoche: Start mit Musical „Ruhrfeuer“

Es stellt Erweckung vor 100 Jahren dar – Damals entschieden sich 3.000 für Jesus

Allianz-Gebetswoche: Start mit Musical „Ruhrfeuer“

Es stellt Erweckung vor 100 Jahren dar – Damals entschieden sich 3.000 für Jesus

M ü l h e i m (idea) – Auf musikalische Weise startete in Mülheim/Ruhr die Gebetswoche der Evangelischen Allianz: Rund 300 Besucher sahen am 8. Januar eine Aufführung des Musicals „Ruhrfeuer“, das den geistlichen Aufbruch in der Stadt vor 100 Jahren beschreibt. 1905 hatten sich nach einer sechswöchigen Evangelisation des Gründers der Deutschen Zeltmission, Jakob Vetter, rund 3.000 Personen für ein Leben mit Jesus Christus entschieden, davon etwa 600 aus Mülheim. Hauptfiguren des Musicals sind die beiden damaligen Pfarrer Martin Girkon und Ernst Modersohn (dargestellt von Dieter Puls und Henrik Pegel). Sie hatten mit ihrem Wirken in Mülheim den Boden für die Erweckung bereitet. Die beiden Theologen entschlossen sich im Spätsommer 1905, für die Bekehrten die „Gemeinschaft Mülheim“ zu gründen, die spätere Christus-Gemeinde. Modersohn (1870-1948) war ab 1906 Leiter des Evangelischen Allianzhauses im thüringischen Bad Blankenburg. Girkon starb 1907 im Alter von 47 Jahren. „Unser Musical will die Faszination von Gottes erwecklichem Handeln vermitteln“, so Ekkehart Vetter, heutiger Pfarrer der Christus-Gemeinde, die zum Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden (51 Gemeinden mit rund 3.200 Mitgliedern) gehört. „An den Anfang der Gebetswoche paßt dieses Musical umso mehr, da der Erweckung in Mülheim das Gebet vieler Christen der Stadt voranging“, so Vetter. An der Aufführung wirkten über 50 Musiker und Darsteller mit.