25.09.2005

Evangelikale: Nächstenliebe verdeutlicht Gottes Liebe

Schuler: Den meisten Menschen mangelt es an Wertschätzung<br />

Evangelikale: Nächstenliebe verdeutlicht Gottes Liebe

Schuler: Den meisten Menschen mangelt es an Wertschätzung

B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Zu mehr Nächstenliebe hat ein Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen Evangelischen Allianz, Fritz Schuler (Mosbach bei Heidelberg), die evangelikalen Gemeinden und Gruppen aufgerufen. Die Nöte von Arbeitslosen, Hartz-IV-Empfängern, Alleinerziehenden, Alten, Kranken und Ausländern seien Gelegenheiten, die Liebe Gottes zu den Menschen zu verdeutlichen, sagte Schuler bei einem Abend der Begegnung am Vorabend des Deutschen Evangelischen Allianztags, der am 24. September im thüringischen Bad Blankenburg stattfindet. Schuler ist Direktor der im Dezember 2003 gegründeten Domino-Stiftung, die Gemeinden zur Ausbreitung des Evangeliums in ihrer Umgebung und weltweit befähigen möchte. Zuvor war er 29 Jahre lang Leiter des Missionswerks „Operation Mobilisation“ (OM) in Deutschland und von 2001 bis 2004 ehrenamtlicher Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM).
Nächstenliebe gehört zum Gemeindeprogramm
Schuler mahnte die Vertreter von rund 1.250 örtlichen Allianzen und etwa 300 evangelikalen Werken: „Wer Menschen zum Glauben an Jesus Christus einladen möchte, muss ihre Bedürfnisse sehen und darauf reagieren.“ Die meisten Menschen litten unter zu wenig Gemeinschaft, Geborgenheit und Wertschätzung. Laut Schuler gilt die Aufforderung zur Nächstenliebe nicht nur einzelnen Christen. Sie müsse fester Bestandteil der Aktivitäten von Gemeinden, Gemeindekreisen und Gemeinschaften sein. Dadurch würden evangelikale Gruppen attraktiver und Evangelisationen besser besucht.