16.09.2005
ProChrist wird über 2006 hinaus fortgesetzt
Ulrich Parzany für die Zukunft als Leiter und Redner bestätigt
ProChrist wird über 2006 hinaus fortgesetzt
Ulrich Parzany für die Zukunft als Leiter und Redner bestätigt
Die überkonfessionelle Initiative ProChrist wird auch über die Veranstaltungen im März 2006 hinaus weitergehen. Wie der Vorstand der Bewegung mitteilt, ist auch Ulrich Parzany als Hauptredner und Leiter für die Zukunft bestätigt worden.
Damit sind auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Kassel wichtige Weichen für die Zukunft gestellt worden. Seit 1993 hat ProChrist im Abstand von zwei bis drei Jahren Evangelisationsveranstaltungen durchgeführt, die europaweit via Satellit an jeweils über 1000 Orte übertragen wurden. Im März 2006 wird die Hauptveranstaltung aus der Olympiahalle in München europaweit ausgestrahlt. Wie der Vorsitzende des Vereins, Dr. Raimund Utsch, sagte, sei mit der vorgezogenen Zukunftsentscheidung ein Wechsel der Arbeitsweise verbunden: „Bisher haben wir uns immer erst nach den jeweiligen Veranstaltungen entschieden, ob wir sie noch einmal durchführen. Die jetzige Entscheidung hat einen Grundsatzcharakter, denn wir wollen ProChrist als Veranstaltungsformat mit Ulrich Parzany als Hauptredner über 2006 hinaus fortsetzen.“
Neuer Geschäftsführer wird gesucht
Die außerordentliche Mitgliederversammlung wurde einberufen, nachdem der langjährige Geschäftsführer von ProChrist, Frieder Trommer, bekannt gegeben hat, dass er ab Mai 2006 eine neue Aufgabe in der Stiftung Christlicher Medien aufnimmt, und Ulrich Parzany als CVJM-Generalsekretär Ende September in den Ruhestand geht. Um breiten Diskussionen um die Zukunft von ProChrist vorzubeugen, haben die Mitglieder bereits jetzt weitreichende Entscheidungen getroffen. Der Vorstand wurde beauftragt, einen neuen Geschäftsführer als Nachfolger Trommers vorzustellen. Außerdem wird sich eine Projektgruppe mit eventuellen Ergänzungen zur Veranstaltungsevangelisation - wie zum Beispiel die zur Zeit durchgeführte ProChristmobil-Aktion („Die kleinste Kirche der Welt“) - beschäftigen.
„Nichts ändern wird sich an der Tatsache, dass wir offen und deutlich von Jesus Christus sprechen und ihn in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen“, ergänzt Ulrich Parzany die Überlegungen. "Auch wird ProChrist besonderen Wert auf eine breite Zusammenarbeit von Christen unterschiedlicher Prägung und verschiedener Länder legen. Wir wollen das Zusammenwirken von vielen fördern und auf breiter Basis Evangelisation betreiben.“
Bereits über 500 Orte in Deutschland fest
Wie der Geschäftsführer von ProChrist, Frieder Trommer, mitteilte, stehen für die Veranstaltungen vom 19. bis 26 März 2006 in München bereits 500 deutsche Übertragungsorte fest. Etwa dieselbe Zahl an Orten befindet sich momentan noch im Abstimmungsprozess. Insofern gehen die Veranstalter von etwa 800 bis 900 deutschen Orten für ProChrist 2006 aus. Bis Ende November können sich die Übertragungsorte noch verbindlich anmelden.
International werden die Veranstaltungen von ProChrist 2006 übertragen nach Frankreich, Belgien, Kroatien, Polen, Russland, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien (Siebenbürgen), Luxemburg, Südtirol, Österreich und in die Schweiz. An neuen Ländern kommen die Niederlande, Serbien und Slowenien dazu. Insgesamt rechnet ProChrist mit 300 – 4000 Veranstaltungsorten in diesen Ländern.
Motivationsveranstaltung im November
Am 20. November 2005 wird aus der Olympia-Halle in München ein Motivationsgottesdienst und eine Auftaktveranstaltung für die Übertragungsorte live gesendet: ProChrist-Impulse wartet mit einem attraktiven Programm auf und vermittelt wichtige Informationen für die lokalen Vorbereitungen von ProChrist 2006.
Die Deutsche Evangelische Allianz unterstützt ProChrist weiter
Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, auch Gründungs- und Vorstandsmitglied von ProChrist, sprach sich in der Mitgliederversammlung für die Fortsetzung von ProChrist aus. Dabei erinnerte er auch an die Geschichte dieser für Deutschland einzigartigen Evangelisationsform, die mit der Einladung Billy Grahams unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 begonnen habe. Deshalb sei ProChrist auch ein unverzichtbarer Beitrag zur gemeinsamen gesamtdeutschen missionarischen Verantwortung.
Wie in den Vorjahren wird ProChrist auch diesmal von einem Kreis prominenter Persönlichkeiten unterstützt, wie z.B. dem Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, den Unternehmern Norman Rentrop,. Dr. Heinz-Horst Deichmann, Friedhelm Loh, Joachim Loh, dem Fernsehmoderator und Bestseller-Autor Peter Hahne, den Politikern Dr. Günter Beckstein (Innenminister in Bayern), Christine Lieberknecht (CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen), Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister a.D.) und vielen anderen.