20.10.2005
Europas Evangelikale wollen enger zusammenarbeiten
Gemeinsame Tagung von Evangelischer Allianz und Missionsvereinigung
Europas Evangelikale wollen enger zusammenarbeiten
Gemeinsame Tagung von Evangelischer Allianz und Missionsvereinigung
T a v i r a (idea) - Die Evangelikalen in Europa wollen enger zusammenarbeiten. In der südportugiesischen Stadt Tavira beraten zur Zeit zwei Dachverbände, die Europäische Evangelische Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Evangelikaler Missionen, über eine gemeinsame Interessenvertretung. Beide Organisationen seien zur Ausbreitung des christlichen Glaubens in Europa und weltweit verpflichtet, begründete der Generalsekretär der Europäischen Allianz, Gordon John Showell-Rogers (London), das Vorhaben. Seiner Ansicht nach sollten sich Evangelikale stärker als bisher für die soziale und geistliche Entwicklung Europas einsetzen. Ein besonderes Anliegen sei die Verteidigung der Religionsfreiheit in West- und Osteuropa. An der Tagung vom 19. bis 23. Oktober nehmen rund 200 Delegierte aus 35 Ländern teil. Deutsche Vertreter sind unter anderen der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz Hartmut Steeb (Stuttgart), der Bundespfarrer des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“, Rudolf Westerheide (Kassel) und der Vorsitzende der Deutschen Evangelistenkonferenz, Pfarrer Wilfried Reuter (Krelingen bei Walsrode).