20.11.2005

„Da staunst du, was?“

ProChrist – Impulstag in Münchner Olympiahalle<br />

„Da staunst du, was?“

ProChrist – Impulstag in Münchner Olympiahalle

München – 20.November 2005 – Die Münchner Olympiahalle wurde zu einem großen Festsaal. Über 5.000 Menschen erlebten am Sonntag den Motivationstag „ProChrist-Impulse“. Wo Frank Sinatra einst sein „New York, New York“ sang und die Rolling Stones bekannten „I can get no satisfaction“, stimmten die Besucher gemeinsam mit dem ProChrist-Chor ein Lied über das Staunen über die Größe Gottes an.

Der Auftakt für die „heiße Vorbereitungsphase“ für die ProChrist-Woche im März 2006 ist gelungen. „Ich bin erstaunt, dass diese Veranstaltung bei den Münchner Kirchen und Gemeinden eine so große Resonanz ausgelöst hat“, sagt der Vorsitzende des Münchner ProChrist-Trägerkreises, Siegfried Winkler, angesichts der gefüllten Ränge. „Wir staunen. Das ist sehr ermutigend.“

Die „kleinste Kirche“ in der großen Halle

 

Als pünktlich zum Übertragungsbeginn des Gottesdienstes am Morgen einige der 70 „kleinsten Kirchen der Welt“ in die Halle fahren, brandet erstmals großer Beifall auf. Mehrere hunderte Orte haben sich live eingeschaltet und übertragen das Programm in ihre Gemeindehäuser und Kirchen. Die Begeisterung für die Fahrzeuge in der Olympiahalle ist verständlich. Zwei Wochen lang haben die bunten smarts das Stadtbild von München mit Farbtupfern versehen und es ist dabei zu vielen guten Gesprächen über Gott, wie die Piloten berichten.

ProChrist-Impulse – das ist mehr als ein Testlauf für die Übertragungstechnik und den reibungslosen Ablauf eines Programms. ProChrist2006 wird von vielen ehrenamtlichen Christen aus unterschiedlichen Gemeinden im März veranstaltet. Sie zu motivieren und das Gefühl einer großen „Dienstgemeinschaft“ zu vermitteln – das ist das Ziel von ProChrist-Impulse. Im Programm finden sich alle Elemente, die auch im März eine Rolle spielen: Musik mit Hans-Werner Scharnowski und der ProChrist-Combo, Chorgesang unter Leitung von Egil Fossum, Sologesang von Andrea Adams-Frey und Albert Frey. Gänsehaut – Atmosphäre kommt im großen Rund der Olympiahalle auf, als die schwarze Sängerin Joan Orleans ihre Version von „Amazing Grace“ darbietet. Und natürlich wird auch gemeinsam gesungen, zum Beispiel zum ersten Mal der neue ProChrist-Song „Zweifeln und Staunen“, der ebenfalls an die Übertragungsorte gesendet wird.

Parzany: Wir suchen keine Kunden oder Mitglieder, sondern wir wollen helfen


In seiner Predigt erzählt Pfarrer Ulrich Parzany, der Hauptredner der ProChrist-Veranstaltungen, locker von der Pupurhändlerin Lydia aus dem Neuen Testament, die zu einer Schlüsselfigur für die Verbreitung des christlichen Glaubens in Europa wurde. Parzany stellt klar, worauf es bei ProChrist ankommt: „Wir suchen keine Kunden oder Mitglieder, sondern wir wollen helfen. Wir sollten keine Angst vor anderen haben, sondern hingehen und da sein, wo wir gebraucht werden.“

Der Landesbischof

der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Bischof Dr. Johannes Friedrich, wünscht sich, dass noch mehr Gemeinden aus der Landeskirche sich in die ProChrist-Bewegung einklinken. „Mission ist heute eine ganz wichtige Aufgabe“, sagt er in einem kurzen Statement. Der Vorsitzende der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF), Siegfried Grossmann, ergänzt das um den Aspekt „ProChrist muss ProMensch sein. Die Veranstaltungen müssen einladend und offen für jeden sein.“

Das dies bereits jetzt der Fall ist, beweist das Nachmittagsprogramm: Ein buntes Programm lockt etwa 300 Kinder in die „Regenbogenstraße“, die in der kleinen Olympiahalle nebenan aufgebaut wurde. Parallel gibt es in der SoccaFive-Arena vor ein Fußballturnier, bei dem verschiedene Gemeinden gegeneinander antreten.

Am Abend gibt es eine weitere Motivationsspritze: Neben Informationen zu den ProChrist-Veranstaltungen im März und der Aktion „Kleinste Kirche der Welt“ werden erstmals Einblick in das Kinderevent „ProChrist für Kids“ gewährt. Über 250 Kinder tragen Lieder aus dem für „ProChrist für Kids“ entstandenen Musical „Nebukadnezar“ vor.

Laut Angaben von ProChrist-Geschäftsführer Frieder Trommer haben sich bisher 800 Übertragungsorte im deutschsprachigen Raum zu ProChrist2006 angemeldet. Außerdem rechnet man mit 300 bis 400 Orten in 17 weiteren europäischen Ländern.

Ende November Anmeldschluss

 

Der Anmeldeschluss für die Übertragungsorte ist der 30. November 2005. ProChrist ist eine überkonfessionelle Initiative, die im März kommenden Jahres mit Veranstaltungen in der Münchner Olympiahalle zum christlichen Glauben einladen will; die Münchner ProChrist – Abende werden – ebenso wie der Impulstag – per Satellit europaweit übertragen. Zum Kuratorium von ProChrist2006 gehören unter anderem der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, die Unternehmer Norman Rentrop,. Dr. Heinz-Horst Deichmann, Friedhelm Loh, Joachim Loh, der Fernsehmoderator und Bestseller-Autor Peter Hahne, die Politiker Dr. Günter Beckstein (Innenminister in Bayern), Christine Lieberknecht (CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen), Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister a.D.), Landtagspräsident Alois Glück, Innenminister Günter Beckstein, McKinsey-Direktor Peter Barrenstein, die Schauspielerin Susanne Steidle, der Golfprofi Bernhard Langer sowie Münchens Alt-Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel.

Pressestelle für ProChrist – Impulse (kirchliche Medien):

Steve Volke Communications, Königsberger Str. 10, 35043 Marburg,
Tel. 06421 – 94 26 11 – E-Mail: info@stevevolke.de
Weitere Informationen zu ProChrist unter: www.zweifeln-und-staunen.de