08.11.2005

Christliche Bürgermeister und Landräte beteten im Rathaus

Sie stärken sich gegenseitig durch Fürbitte und seelsorgerliche Gespräche

Christliche Bürgermeister und Landräte beteten im Rathaus

Sie stärken sich gegenseitig durch Fürbitte und seelsorgerliche Gespräche

S c h ö l l k r i p p e n (idea) – Christliche Gemeinden sollten verstärkt für die Verantwortlichen in ihren Kommunen beten. Dazu hat die 2002 gegründete Initiative christlicher Bürgermeister und Landräte ermuntert. „Deutschlands Dörfer und Städte brauchen die Fürbitte der Christen“, sagte der Sprecher der Initiative, der frühere Qickborner Bürgermeister Günter Thonfeld (Seevetal), gegenüber idea. Schon im Alten Testament werde dazu aufgerufen, „der Stadt Bestes zu suchen“. Nach Angaben Thonfelds gehören der Initiative bisher 15 Mitglieder aus beiden großen Kirchen und den Freikirchen an. Sie trafen sich vor kurzem zu ihrem Bundestreffen in Schöllkrippen bei Aschaffenburg. Gastgeber war Bürgermeister Rainer Pistner. Die Teilnehmer des Treffens beteten dabei auch im Rathaus für die Bürger und die Kommunalpolitiker Schöllkrippens. Ziel der Initiative ist es, daß sich Bürgermeister und Landräte gegenseitig durch Fürbitte und seelsorgerliche Gespräche in ihrem Amt stärken. Angesichts der großen beruflichen Belastung dieser Verantwortungsträger sei dies eine große Hilfe, so Bürgermeister a.D. Thonfeld. Die Initiative wolle Kommunalpolitiker auch dazu ermutigen, ihren Glauben im Alltag zu leben. Thonfeld kündigte an, daß sich die Initiative künftig zum Thema „Christ und Politik“ in der Evangelischen Allianz einbringen wird.