07.11.2005

Jährlich werden bis zu 175.000 Christen aus Glaubensgründen umgebracht

Weltweite Evangelische Allianz: Am 13. November für Verfolgte beten

Jährlich werden bis zu 175.000 Christen aus Glaubensgründen umgebracht

Weltweite Evangelische Allianz: Am 13. November für Verfolgte beten

S t u t t g a r t (idea) - Zu den weltweit häufigsten Menschenrechtsverletzungen gehören Christenverfolgungen. Experten schätzen, daß jährlich zwischen 90.000 und 175.000 Christen aus Glaubensgründen umkommen. Weitaus mehr Christen würden gefoltert, schikaniert oder vertrieben. Darauf macht die Weltweite Evangelische Allianz aus Anlaß des Weltgebetstages für verfolgte Christen am 13. November aufmerksam. Vielfach seien auch staatliche Diskriminierungen üblich, beispielsweise willkürliche Kirchenschließungen und der Ausschluß junger Christen von Bildungsangeboten. Selbst in Ländern wie Indonesien und Indien, in denen Christen jahrzehntelang in Ruhe lebten, komme es zunehmend zu Verfolgungen, heißt es im Gebetsheft der Deutschen Evangelischen Allianz. Bei den Gebetstreffen solle auch an Bangladesh, Myanmar, Saudi-Arabien, Somalia, Kolumbien, Sri Lanka und Eritrea gedacht werden, wo besonders missionarisch aktive und evangelikale Christen kaum Möglichkeiten zur freien Glaubensausübung hätten. Die Verantwortlichen für den Gebetstag rechnen damit, daß sich wie im vergangenen Jahr rund 60.000 christliche Gemeinden in mehr als 100 Staaten beteiligen. Die Deutsche Evangelische Allianz bietet ein Gebetsheft zum Gebetstag für verfolgte Christen an, das zugleich ein Teil des viermal jährlich erscheinende Monatsgebets der Evangelischen Allianz ist.