06.11.2005
1 Millionen Kilometer auf dem Weg zu den Menschen
110 Orte – 35.000 Gespräche – 1.800 ehrenamtliche Helfer – „Kleinste Kirche der Welt“ setzt Maßstäbe und rettet Leben
1 Millionen Kilometer auf dem Weg zu den Menschen
110 Orte – 35.000 Gespräche – 1.800 ehrenamtliche Helfer – „Kleinste Kirche der Welt“ setzt Maßstäbe und rettet Leben
So etwas hat es bisher noch nicht gegeben: am 18. Mai 2005 schickte der EKD-Ratsvorsitzende Huber in Berlin 70 orange-schwarz lackierte smarts als „Kleinste Kirche der Welt“ auf einer Tour durch alle Regionen Deutschlands und einigen benachbarten Ländern, wie z.B. Österreich. In München hat die Karawane nun Halbzeit.
Von Nord nach Süd, von West nach Ost, in fast allen Regionen hat die „kleinste Kirche der Welt“ bisher Menschen eingeladen, über ihre Fragen an Gott zu sprechen. Die 1.800 überwiegend ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten sind im Auftrag von ProChrist (Kassel), einer überkonfessionellen Initiative von Christen unterschiedlicher Kirchen, unterwegs. Der Vorsitzende von ProChrist e.V., Dr. Raimund Utsch zog in München eine positive Halbzeitbilanz: „Wir sind erstaunt, wie stark dieses Gesprächsangebot auf den Straßen der Städte und Orte der bisherigen Tour in Anspruch genommen wurde. Wir waren uns zunächst bei dieser Idee nicht ganz sicher, ob das nicht vielleicht als Werbegag der Kirchen missverstanden wird, aber genau das Gegenteil ist passiert: Die Menschen reagieren sehr positiv und viele haben bisher das Gesprächsangebot gerne angenommen.“
Über 35.000 Gespräche auf der Straße geführt
So modern und offen haben viele Menschen die Kirche bisher noch nicht erlebt. Ob es die Präsentation der 70 smarts zum Start der Tour vor dem Berliner Dom war oder die Nachtschwärmer-Aktion mit der Berliner Diskothek Havanna, bei der nachts um zwei Uhr Jugendliche von der „kleinsten Kirche der Welt“ nach Hause gefahren wurden – die bunte Aktion löst immer wieder Erstaunen aus. Insgesamt haben alle Fahrzeuge zusammen bis heute eine Strecke von nahezu eine Million Kilometer zurückgelegt. Die Pilotinnen und Piloten haben bei den zahlreichen Einsätzen in über 110 Orten und Städten im gesamten Bundesgebiet bisher über 35.000 Gespräche geführt.
Die smarts tauchten auf dem Hamburger Kiez und bei der nordrhein-westfälischen Landesgartenschau in Leverkusen auf. Sie bildeten eine imposante Kulisse für ein Strandkonzert auf der Urlaubsinsel Sylt, waren in vielen Städten und Regionen rund um die Uhr im Einsatz, um mit Menschen über Gott und den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen. Selbst 1.000 Meter unter der Erde tauchte die „Kleinste Kirche der Welt“ auf, als Ende September eins der Fahrzeuge Bergleuten der Kohlenzeche Auguste Victoria (Haltern am See) einen Besuch unter Tage abstattete. In mehreren Städten führten die Pilotinnen und Piloten mit alten Menschen so genannte „Spurensuchen“ durch. Dabei wurden sie mit den smarts an Orte gefahren, mit denen sie persönliche Erinnerungen verbanden und die sie unbedingt noch einmal besuchen wollten. In der ersten Hälfte der Tour wurden an vielen Etappenorten auch Open-Air-Gottesdienste mit Themen wie „Vollgas ins Leben“ oder „Unterwegs sein- auf der richtigen Spur“ durchgeführt.
Vor Selbstmord bewahrt
Eine Aktion mit unglaublichen Auswirkungen: „Im thüringischen Bad Blankenburg konnte die kleinste Kirche der Welt Leben retten“, berichtet Ulrich Parzany, der Leiter von ProChrist und Hauptredner der Veranstaltungen im März 2006 in München, zu der diese Aktion führen wird. „Eine Frau wollte sich das Leben nehmen, weil sie für sich und ihr Kind keine Perspektive mehr sah. Auf dem Marktplatz sah sie die smarts und fragte interessiert, was das denn wäre? In dem langen Gespräch mit einem unserer Piloten erkannte die Frau, dass Gott sie liebt und dass es Hoffnung für ihr Leben gibt. Sie hat neuen Lebensmut geschöpft.“
In den nächsten 14 Tagen sind die 70 Fahrzeuge der „kleinsten Kirche der Welt“ in München unterwegs, bevor sie dann in die zweite Hälfte der Tour starten. Dann stehen z. B. Städte und Regionen in Österreich auf dem Programm, und es geht über Franken nach Hessen, bevor die „kleinste Kirche der Welt“ nach einem Abstecher in einige sächsische Regionen im März 2006 wieder nach München zurückkehrt.
Acht Veranstaltungen in Münchens Olympiahalle
In der Olympiahalle findet vom 19. bis 26. März ProChrist2006 statt, eine Veranstaltungsreihe, die via Satellit in über 1.000 lokale Einzelveranstaltungen europaweit übertragen wird. Hauptredner ist Ulrich Parzany und es wird ein abwechslungsreiches Programm mit Theater, Musik und Interviews geboten. In den Vorträgen Parzanys geht es unter dem Motto „Zweifeln und staunen“ um Lebensfragen wie z. B. „Tsunami, Terror, Tod – Und wo ist Gott?“, „Sicher ist nicht mehr sicher – was hilft gegen meine Angst?“ oder auch „Geliebt, begabt, gebraucht – das Leben macht Sinn“.
Auf www.zweifeln-und-staunen.de finden Sie unter „Presse“ Fotos sowie weitere Informationen.
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