24.05.2005
In der Bundeshauptstadt entsteht ein „Messianisches Zentrum“
Missionswerk Beit Sar Shalom: Unübersehbares Zeugnis für Jesus Christus <br />
In der Bundeshauptstadt entsteht ein „Messianisches Zentrum“
Missionswerk Beit Sar Shalom: Unübersehbares Zeugnis für Jesus Christus
B e r l i n (idea) – Berlin bekommt ein „Messianisches Zentrum“. Das Missionswerk Beit Sar Shalom hat ein Gebäude im Süden der Bundeshauptstadt gekauft, um es als Versammlungsraum, Bibelschule und Dokumentationszentrum zu nutzen. Freunde der aus jesusgläubigen Juden bestehenden Organisation spendeten innerhalb von drei Monaten über 180.000 Euro, was als „göttliche Zustimmung“ zu dem Vorhaben angesehen wurde. 64 Jahre nach der „Wannsee-Konferenz“, bei der die Nationalsozialisten die Ermordung der europäischen Juden beschlossen, und zehn Jahre nach der Wiedereröffnung der jüdischen Synagoge gebe Gott grünes Licht dafür, daß das Zeugnis von Jesus Christus auch unter Juden unübersehbar werde, sagte der Vorsitzende von Beit Sar Shalom, Horst Stresow, gegenüber idea. Im nächsten Sommer soll das Zentrum eingeweiht werden. Das Werk arbeitet vor allem unter russischen Einwanderern mit jüdischem Hintergrund. Seit 1996 gründete es 13 Gemeinden mit mehreren hundert Mitgliedern. Fachleute schätzen, daß es in Deutschland bis zu 1.000 Juden gibt, die an Jesus Christus als dem im Alten Testament angekündigten Messias glauben. Beit Sar Shalom arbeitet auf der Basis der Deutschen Evangelischen Allianz und ist von dieser offiziell als befreundetes Werk anerkannt. Dagegen ist das Missionswerk beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover unerwünscht. Gruppen, die unter Juden evangelisierten, belasteten das Verhältnis des Kirchentages zur jüdischen Gemeinde, so die Begründung für die Nicht-Zulassung.