15.03.2005

Das Einheitsverständnis der Deutschen Evangelischen Allianz

Zusammenarbeit ist auch über die Evangelische Allianz hinaus möglich

Das Einheitsverständnis der Deutschen Evangelischen Allianz

Zusammenarbeit ist auch über die Evangelische Allianz hinaus möglich

 

In einer Grundsatzaussprache hat sich der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz bei seiner Sitzung am 15./16. März auch mit seinem Hauptthema „Einheit der Christen“ befasst. Wie bisher hält der Hauptvorstand daran fest, dass die Evangelische Allianz in Deutschland eine „geschwisterliche Allianzgemeinschaft“ ist. Die „Gemeinschaft der Glaubenden“ bestehe aus Menschen, die Christ geworden seien durch Bekehrung und Wiedergeburt im Sinne der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz. Dabei sei diese Einheit der Glaubenden auch eine Einheit des gelebten Glaubens, wie sie hinreichend in der Glaubensbasis benannt sei. „Nicht die Frage der Kirchenzugehörigkeit entscheidet deshalb über die mögliche Mitwirkung in der Evangelischen Allianz sondern das Ja zu ihrer Glaubensbasis“, betonte der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Peter Strauch. Dabei sei die Bezeichnung „Evangelisch“ in der Evangelischen Allianz nicht konfessionalistisch sondern als Adjektiv, nämlich „evangeliumsgemäß“ zu verstehen, ganz im Sinne der reformatorischen Grundüberzeugungen. Das eindeutige theologische Profil dürfe und werde die Evangelische Allianz nicht daran hindern, auch mit anderen kirchlichen und auch mit nichtkirchlichen Gruppen gemeinsame Interessen zu vertreten und punktuelle Bündnisse für Einzelfragen zu schaffen. Dies könne sowohl in missionarischen Aufgaben als auch zur Durchsetzung gesellschaftlicher Anliegen nötig und sinnvoll sein.