01.03.2005
Fußball-WM: Christen wollen Deutschland zu gutem Gastgeber machen
Initiative „kickoff“ nutzt Sportbegeisterung zur Verbreitung des Evangeliums <br />
Fußball-WM: Christen wollen Deutschland zu gutem Gastgeber machen
Initiative „kickoff“ nutzt Sportbegeisterung zur Verbreitung des Evangeliums
A l t e n k i r c h e n (idea) – Während Fußballbegeisterte sich noch um Schiedsrichter-Skandal und Wirtschaftsprobleme bei Spitzenvereinen sorgen, schauen missionarisch orientierte Christen hoffnungsvoll auf die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Unter dem Namen „kickoff 2006: Anstoß für den Glauben“ wollen mehr als 60 christliche Organisationen, Kirchen und Werke dazu beitragen, daß sich Deutschland als guter Gastgeber präsentiert. An den zwölf Austragungsorten werden schätzungsweise 3,5 Millionen Besucher erwartet. Die Arbeitsgemeinschaft regt evangelistische Aktivitäten, Fußball-Turniere und die Übertragung von Weltmeisterschaftsspielen auf Großleinwände in Gemeindehäusern an. Zur Zeit würden Veranstaltungspakete mit Werbematerial und ein Fußballmagazin entwickelt, teilt der Vorsitzende des Trägervereins, Hannes Schmidts (Altenkirchen/Westerwald) vom Missionswerk „SRS Pro Sportler“, mit. Ein WM-Lastwagen mit Bühne werde Weltmeisterschaftsatmosphäre in die Nicht-WM-Städte bringen.
Kickoff kümmert sich um Organisation
Damit sich die Gemeinden voll auf attraktive Programme konzentrieren können, kümmere sich der Verein um Organisation und Lizenzgebühren, so Schmidts. Im November finde in München ein Mitarbeiterkongreß statt, zu dem auch mehr als 100 Koordinatoren aus dem Ausland erwartet werden. Zahlreiche Prominente unterstützen das Vorhaben, darunter Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), der Schuheinzelhändler Heinz-Horst Deichmann (Essen) und der Vizepräsident von DaimlerChrysler, Michael J. Inacker (Stuttgart). Zum Kuratorium gehören auch der Präsident des englischen Fußballverbandes und Vize-Präsident der UEFA, Geoff Thompson, sowie ein Weltmeister von 1974 und Präsident des 1. FC Köln, Wolfgang Overath, sowie die ehemaligen Bundesliga-Profis Rune Bratseth, Wynton Rufer und Jorginho und der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Peter Strauch.