13.07.2005

„Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“

Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen am 13. November 2005 Erstmals im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine

„Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“

Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen am 13. November 2005 Erstmals im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) ruft alle mit ihr verbunden Gemeinden auf, am 13. November 2005 in ihren Gottesdiensten der verfolgten Mitchristen zu gedenken. Nach Jahrzehnten verhältnismäßiger Ruhe flammt vor allem in Ländern wie Indien und Indonesien die Christenverfolgung wieder auf. Niemand kann die Zahl der Märtyrer genau erfassen – die Schätzungen liegen zwischen 90.000 und 175.000. Wie viele Christen weltweit gefoltert, schikaniert oder vertrieben werden, kann noch nicht einmal geschätzt werden. Erst recht nicht zu erfassen sind die von behördlichen Willkürmaßnahmen Betroffenen, etwa wenn Kirchengebäude geschlossen werden oder Kinder christlicher Eltern keine höhere Ausbildung er-halten können. Statistisch gesehen ist Christenverfolgung jedenfalls eine der ver-breitetsten Menschenrechtsverletzungen. Hinzu kommt die Verfolgung von Ange-hörigen anderer Religionen – ebenfalls Ebenbilder Gottes –, die wegen ihrer inne-ren Überzeugungen benachteiligt oder sogar umgebracht werden.
Der Arbeitskreis Religionsfreiheit – Menschenrechte – Einsatz für verfolgte Chris-ten (AKREF) der DEA erstellt zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen auch in diesem Jahr wieder ein eigenes Arbeitsheft mit Programmvorschlägen und Anregungen für die Gestaltung eines Gottesdienstes. Das Arbeitsheft wird als Teil des Allianzgebetsheftes 04/2005 herausgegeben (Bestelladresse bzw. Downlo-admöglichkeit s.u.). Weltweit nahmen bisher jährlich ca. 60.000 Christen am Ge-betstag für verfolgte Christen teil. Wie der Generalsekretär der DEA, Hartmut Steeb, Stuttgart, mitteilte, hat die Herrnhuter Brüdergemeine in diesem Jahr erst-mals den Gebetstag für verfolgte Christen auch im Losungsbuch eingetragen. „Ich hoffe und wünsche, dass dadurch noch mehr Christen für dieses wichtige Gebets-vorhaben gewonnen werden können.“ Er dankte der Herrnhuter Brüdergemeine in einem Schreiben für diese Unterstützung.
Der AKREF der DEA ist in Fernsehinterviews, Zeitungsartikeln, Vorträgen bei Par-teien, Behörden und Parlamenten gefragter denn je. Das jährlich im Oktober als idea-Dokumentation und als Buch erscheinende Jahrbuch für Christenverfolgung heute (demnächst „Märtyrer 2005“) erreicht hohe Auflagen und zunehmende Be-achtung durch säkulare Medien. Seit dem 11. September 2001 stößt das Schick-sal der Christen in islamischen Ländern und anderen Teilen der Welt auf großes Interesse in den Medien. Gefragt sind deshalb solide Informationen, aber auch biblisch-ethische Grundlagen und klare Vorstellungen von Menschenrechten und Religionsfreiheit. Trotz alles politischen Einsatzes bleibt das Kernstück der Men-schenrechtsarbeit der Evangelischen Allianz das Gebet. Eine ständig wachsende Zahl von Interessenten lässt sich die regelmäßigen Nachrichten und Gebetsanlie-gen per E-Mail zuschicken.
Deutsche Evangelische Allianz
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