10.07.2005
Gemeinsamkeit in der missionarischen Aufgabe ist das Gebot der Stunde
Missionarische Herausforderungen erfordern Kreativität
Gemeinsamkeit in der missionarischen Aufgabe ist das Gebot der Stunde
Missionarische Herausforderungen erfordern Kreativität
Auch angesichts der säkularisierten und weithin entkirchlichten Gesellschaft könne man sich ein unkoordiniertes Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander in der missionarischen Arbeit nicht leisten, verlautete nach einer Begegnung zwischen Bischof Axel Noack, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste in der EKD ist, und Hartmut Steeb, dem Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, am 24. Juni 2005 in Magdeburg. „Zusammenarbeit ist das Gebot der Stunde“, sagte Bischof Noack. Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass es unterschiedlicher missionarischer Konzepte bedürfe, „weil die Menschen unterschiedlich sind und ihre Zugänge zum Glauben ebenfalls“. Deshalb bedürfe es hoher Kreativität im missionarischen Dienst. Dabei sei Ergänzung und nicht Konkurrenz angesagt. Steeb dankte in diesem Zusammenhang Bischof Noack für sein Eintreten für ProChrist und ebenso für die Bereitschaft der von Bischof Noack geführten Kirchenprovinz Sachsen zur Übernahme der Trägerschaft des noch aus dem Jahr mit der Bibel angestoßenen und seither in den neuen Bundesländern laufenden Bibelmobils. „Man kann nicht nur von der Notwendigkeit der Mission sprechen und dann keine Bereitschaft haben, dafür auch Geld in die Hand zu nehmen“, betonte Noack.
Der Bischof würdigte auch die Tätigkeit der Evangelischen Allianz im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg. Am 24. September 2005 wird der Bischof beim Deutschen Evangelischen Allianztag in Bad Blankenburg referieren.
Hartmut Steeb,
Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz