18.02.2005
11.000 Christen begeistert vom Willow Creek Kongress in Stuttgart
Gemeinden brauchen engagierte und aktive Mitarbeiter
11.000 Christen begeistert vom Willow Creek Kongress in Stuttgart
Gemeinden brauchen engagierte und aktive Mitarbeiter
"Das gemeinsame Gebet und Hören auf Gottes Wort von Christen aus unterschiedlichen Denominationen ist ein Vorbild für die Welt." Das sagte der US-Pastor und Leiter der Willow Creek Gemeinde in South Barrington/Chicago (Illinois), Bill Hybels, zum Abschluss des Leitungskongresses der Bewegung in Stuttgart, an dem 11.000 Christen aus Landeskirchen, Gemeinden und Organisationen teilnahmen. Der bislang größte Willow Creek Kongress fand vom 17. bis 19. Februar in der Stuttgarter Schleyer-Halle und dem Gospel-Forum statt.
Willow Creek-Pastor Hybels: "Jesus ist Vorbild für Leiter"
Hybels ermutigte in seiner abschließenden Ansprache die Teilnehmer, in ihrer Verantwortung als Leiter in Gemeinden und Werken dem "besten Leiter der Welt, Jesus Christus", nachzufolgen. "Gemeinden brauchen engagierte, aktive und mutige Mitarbeiter, die sich für ihre Gemeinde einsetzen", sagte Hybels. Mitarbeiter dürften jedoch nicht vergessen, dass es "Gott ist, der auch entgegen von geplanten Strategien und dem Versagen von Mitarbeitern wirken kann und seine Pläne durchsetzt."
Willow-Geschäftsführer Zimmer: "Gemeindeleiter für die Zukunft"
Karl-Heinz Zimmer, Geschäftsführer von Willow Creek Deutschland, bezeichnete den Leitungskongress als "prägende Zeit" für die Mehrzahl der Teilnehmer. "Auf diesem Kongress wurden Gemeindeleiter für die Zukunft gebildet", sagte Zimmer. "Viele der Teilnehmer erlebten weniger einen Lernprozess, sondern vielmehr eine Stärkung des eigenen Glaubens und somit des Fundamentes für eine engagierte Mitarbeit in Kirche und Gemeinden", sagte Zimmer.
Vize-Präsident Schwämmlein: "80 Prozent der Teilnehmer kamen in Gruppen"
Gary Schwämmlein, Vize-Präsident von Willow Creek International (Barrington/Chicago), sieht in dem großen Besucherzahl den Wunsch bei vielen Mitarbeitern in Kirchen und Gemeinden, sich für die Herausforderungen in ihrer Arbeit zu rüsten. "Wir hatten ein breit gefächertes Programm, in dem wir den Teilnehmern nicht nur theoretische Fakten, sondern auch persönliche Zurüstung geben konnten." Besonders erfreulich ist für Gary Schwämmlein, dass mehr als 80 Prozent der Teilnehmer in Gruppen teilnahmen. "So haben wir durch unseren Kongress die Zielgruppe erreicht, die das Zentrum einer gemeinde ausmachen: Gruppen und verantwortliche Mitarbeiter."
Beinahe Hälfte der Teilnehmer gehört Landeskirche an
An dem Leitungskongress in der Schleyer-Halle in Stuttgart nahmen 11.000 Christen aus Landeskirchen, Freikirchen und christlichen Werken teil. Der Kongress war der bislang größte in der rund 30-jährigen Geschichte der Willow Creek Bewegung. In der Schleyer-Halle fanden 9.500 Teilnehmer Platz, der Kongress wurde gleichzeitig in eine zweite Halle mit weiteren 1.300 Teilnehmern übertragen. 44 Prozent der Teilnehmer gehören einer Landeskirche an, 42 Prozent einer Freikirche und ein Prozent der katholischen Kirche.
Nächster Willow Creek Kongress im November in Braunschweig
Der nächste Willow Creek Kongress findet vom 10. bis 12. November 2005 in der Volkswagen-Halle in Braunschweig statt. Schwerpunktthema dort ist Evangelisation. Unter den Referenten ist der US-amerikanische Pastor Harvey Carey (Detroit), der Leiter des Bereiches Evangelisation in der Willow Creek Gemeinde, Mark Mittelberg, Michael Herbst, Professor für Praktische Theologie an der Universität in Greifswald oder auch Ulrich Parzany, Generalsekretär des CVJM Deutschland und Leiter des evangelistischen Projektes "ProChrist". Weite Informationen für Interessierte: www.willowcreek.de