06.08.2005
Allianz-Konferenz: “ProChrist mobil“ bewahrte vor Selbstmord
Verzweifelte Frau bekam in der „kleinsten Kirche der Welt“ neuen Lebensmut
Allianz-Konferenz: “ProChrist mobil“ bewahrte vor Selbstmord
Verzweifelte Frau bekam in der „kleinsten Kirche der Welt“ neuen Lebensmut
B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Eine missionarische Aktion während der 110. Allianzkonferenz in dem thüringischen Kurort Bad Blankenburg hat eine Bürgerin vor dem Selbstmord bewahrt. Die Frau wollte sich das Leben nehmen, weil sie für sich und ihr Kind keine Perspektive sah, als sie am Marktplatz auf „die kleinste Kirche der Welt“ stieß. Dabei handelte es sich um eines von 70 Smart-Fahrzeugen, die seit Anfang Mai im Rahmen der Aktion „ProChrist mobil“ durch Deutschland touren. Sieben orangefarbene Autos waren seit dem 1. August eine Woche lang in Bad Blankenburg stationiert. Zunächst machten die Piloten in den umliegenden Städten auf die Konferenz aufmerksam. Während der Konferenz, die vom 3. bis 7. August dauerte, übernahmen sie Fahrdienste für Besucher und Ortsansässige. Das Interesse der Passanten sei zwar nicht ganz so groß wie in den alten Bundesländern gewesen, doch hätten die Piloten immer wieder intensive Gespräche über den christlichen Glauben führen können, erzählt der Teamleiter Stefan Beloubek aus Berlin. Anlässe habe es viele gegeben. Einige Passanten fragten, ob die Kirche Autos verkaufe, andere spotteten über neue Methoden der Mitgliederwerbung. Noch andere ließen sich zur Sitzprobe einladen, und etliche nutzten die Gelegenheit, Fragen über Gott und den Glauben zu stellen. Unter ihnen war die verzweifelte Frau, die sich entgegen ihrer ursprünglichen Absicht auf ein einstündiges Gespräch über den Sinn des Daseins einließ, von Gottes Liebe zu jedem Menschen hörte und daraufhin neuen Lebensmut faßte. Insgesamt seien mehr als 100 Auszüge aus dem Neuen Testament verteilt worden, dazu zahlreiche Handzettel mit Hinweisen auf die Allianzkonferenz, so Beloubek.
Bei der Eröffnungsveranstaltung zeigten etliche Besucher per Handzeichen, auf diese Weise den Weg in die Konferenzhalle gefunden zu haben. Mehrere Konferenzteilnehmer betrachteten „ProChrist mobil“ als Chance zu eigenem missionarischen Engagement. Sie erklärten sich bereit, die Smarts nach Konferenzende zum nächsten Einsatz nach Norddeutschland zu fahren und dort ein oder mehrere Wochen für „die kleinste Kirche der Welt“ zu arbeiten.