02.08.2005

110. Allianz-Konferenz ermutigt zu einem gelingenden Leben

Rund 3.000 Besucher bei traditionellem Glaubenstreffen in Bad Blankenburg erwartet

110. Allianz-Konferenz ermutigt zu einem gelingenden Leben

Rund 3.000 Besucher bei traditionellem Glaubenstreffen in Bad Blankenburg erwartet

B a d B l a n k e n b u r g, 3. August 2005 (idea) - Mit der Aufforderung an Christen, sich in der Öffentlichkeit zu ihrem Glauben als Richtschnur für private und gesellschaftliche Entscheidungen zu bekennen, eröffnet der Vorsitzende von rund 300.000 deutschen Pietisten, Präses Christoph Morgner
(Siegen) vom Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband, am heutigen Mittwochabend, 3. August, die 110. Hauptkonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz. In dem thüringischen Kurort Bad Blankenburg werden bis Sonntag rund 3.000 Besucher erwartet. Damit gehört die traditionsreiche
Bibel- und Glaubenskonferenz zu den am stärksten besuchten regelmäßigen kirchlichen Veranstaltungen in den neuen Bundesländern. Nach Angaben von Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) soll das diesjährige Motto „Gott ist für uns“ „Mut zu einem gelingenden Leben“ machen. Vertrauen zu Gott helfe nicht nur Christen, den Anforderungen des Alltags standzuhalten, Enttäuschungen zu verarbeiten und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Mangelnde Wertschätzung und fehlendes Selbstbewußtsein sowie Mißachtung der Gebote Gottes gehören laut Steeb zu den größten Hindernissen für einen moralischen Aufbruch Deutschlands. Während der Konferenz werden leitende Mitarbeiter aus Landes- und Freikirchen Wege aus der Krise aufzeigen. Referenten sind unter anderen der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Peter Strauch Witten), der stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Österreich, Pfarrer Gerhard Krömer (Schladming), der ehrenamtliche Vizepräsident der Internationalen Vereinigung Evangelikaler Studenten (IFES), Bankdirektor i.R. Dietrich Bauer (Bad Boll), und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Sächsischen Landtag, Fritz Hähle (Dresden). Außerdem werden Seminare zu Fragen des Umgangs mit persönlichem Leid, mit Geld und mit Sexualität sowie zur Situation in Osteuropa, Afrika und Israel angeboten.

Traditionell sind etwa 70 Prozent jünger als 30 Jahre Wie in den Vorjahren kommen etwa 20 Prozent der Konferenzteilnehmer aus den alten Bundesländern. Rund 70 Prozent der Besucher sind jünger als 30 Jahre.
Während der Konferenz informiert eine Ausstellung über die diakonischen, pädagogischen, publizistischen und missionarischen Aktivitäten der mehr als 300 mit der Deutschen Evangelischen Allianz verbundenen Werke.