24.11.2004
Berliner Landespolitik: Da hilft nur noch beten ...
Nehlsen: Es gibt In Berlin keinen Politiker, dem Veränderungen zuzutrauen sind<br />
Berliner Landespolitik: Da hilft nur noch beten ...
Nehlsen: Es gibt In Berlin keinen Politiker, dem Veränderungen zuzutrauen sind
B e r l i n (idea) - Christen können durch ihre Gebete an einer gesellschaftlichen Wende in Deutschland mitarbeiten. Das erklärte der Geschäftsführer des christlichen Netzwerks „Gemeinsam für Berlin“, Pfarrer Axel Nehlsen (Berlin), während eines Stadt-Gebets-Gottesdienstes am 20. November in Berlin. Nehlsen, auch Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Evangelischen Allianz, forderte die rund 80 Gottesdienstbesucher auf, gezielt für die Politik in der Bundeshauptstadt zu beten. „So wie Gott die Gebete für einen christlichen Bundespräsidenten erhört hat, und ihn irgendwo aus der amerikanischen Versenkung herbeigeholt hat, könnte es doch auch in der Berliner Politik geschehen“, so Nehlsen im Blick auf Horst Köhler, der vor seiner Wahl im vorigen Jahr Direktor des Internationalen Währungsfonds in Washington war. Wie Nehlsen ausführte, sehe er keinen Berliner Landespolitiker, dem gesellschaftliche Veränderungen zuzutrauen seien. Regierung wie Opposition seien für die Fortführung der „Love-Parade“ eingetreten, und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) habe anscheinend vor, Berlin zur „Hauptstadt der Homosexuellen“ zu machen.
Verlegerin warnt vor Rechtextremismus
Ein weiterer Schwerpunkt des Gottesdienstes war das Gebet für die junge Generation. Die Verlegerin Kerstin Hack (Berlin) wies darauf hin, daß im Osten der Hauptstadt rechtsextreme Gruppen eine starke Jugendarbeit betrieben. Oft würden Kinder von Rechtsextremen von der Schule abgeholt; durch Sport und Freizeitprogramme erhielten sie nach und nach eine rechtsextreme Identität. Die Verlegerin forderte die Gottesdienstbesucher auf, Gott um Vergebung zu bitten, daß Christen sich nicht um diese Kinder gekümmert und sie den Rechten überlassen hätten.