09.05.2004

Allianzvorsitzender: Erschrocken über Rivalität unter Evangelikalen

Die „Impulstour“ der Allianz in Essen: Einheit ist das Echtheitszeichen<br />

Allianzvorsitzender: Erschrocken über Rivalität unter Evangelikalen

Die „Impulstour“ der Allianz in Essen: Einheit ist das Echtheitszeichen

E s s e n (dea/idea) – Als Echtheitszeichen dafür, daß eine Gemeinde christlich ist, hat der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Peter Strauch (Witten), ihre Einheit in geistlichen Fragen bezeichnet. Diese Einheit werde gefährdet durch egozentrisches, liebloses und gleichgültiges Verhalten. Am besten bewahre man sie durch ein Leben, das an Christus ausgerichtet sei. Wie Strauch auf der dritten Station der „Impulstour“ der evangelikalen Dachorganisation am 8. Mai in Essen sagte, habe diese Konferenzserie das Ziel, die Einheit unter Christen zu fördern. Er sei manchmal erschrocken über die Rivalität auch unter evangelikalen Gemeinden: „Da gibt es Neid, gegenseitiges Herabsetzen, negatives Reden übereinander.“ Doch das müsse sich ändern, gerade angesichts der „unglaublich missionarischen Herausforderung in unserem Land“. Zum ersten Treffen der Impulstour kamen in Hannover zu den parallelen Veranstaltungen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder insgesamt etwa 1200 Besucher, danach in Hamburg rund 2.000 und jetzt in Essen 1.400. Am 15. Mai geht es weiter in Stuttgart, am 5. Juni in Chemnitz, am 12. Juni in Berlin, am 19. Juni in München und am 3. Juli in Frankfurt am Main. Am Abend jedes Treffens wird das Musical „Noch einmal Kapernaum“ aufgeführt, das an den bisherigen Orten eine sehr starke positive Resonanz der Zuschauer hatte.