29.03.2004
„Das Leiden Jesu erträgt mancher nicht allein - Evangelische Allianz und Citypastoral stehen zum Austausch bereit“
Bonn: Mit dieser Überschrift titelte der Bonner General Anzeiger seinen Artikel zum Anlauf des Films „Die Passion Christi“ in den Bonner Kinos . Tatsächlich waren die Kinobesucher nicht allein gelassen. Christen aus mehreren Gemeinden der Evangelischen Allianz standen schon zur 1. Vorstellung am frühen Nachmittag des 18. März 04 mit Informationsmaterial und Johannesevangelien bereit. Obgleich erhebliche Schwierigkeiten überwunden werden mussten, entstand
dieses gemeinsame missionarische Projekt unter ständiger Gebetsunterstützung innerhalb weniger Tage. Besondere Herausforderungen lagen in den Bereichen Einholung der Zusage des Kinobesitzers, Anfragen an die Stadtverwaltung, Logistik und Einsatzplanung. Neben einer Hotline (Dr. Peter Heyderhoff / Ev. Allianz) sind täglich ab 14.30 Uhr Christen der Ev. Allianz vor Ort. Kleine Teams von je zwei bis drei Leuten, in drei bis vier Schichten stehen für Fragen zum Film, zur Bibel oder für Kontakte zu Gemeinden bis nach den Spätvorstellungen bereit.
Im Bad Godesberger Kino „Kinopolis“ durften Infotische aufgestellt und Sitzecken benutzt werden. Ein seltenes Vorrecht – die Kirche im Kino. Unterschiedlich jedoch die Erlebnisweisen und Aussagen zum Film, von: „Harte Inszenierung“ – bis „ Ein Jesus, der nicht unlädiert mit Heiligenschein durch die Strassen zieht!“.
Bereits in den ersten fünf Tagen waren über 900 Johannesevangelien, eine Spende der "Stiftung Christliche Medien", und Film-Flyer mit einliegenden Gemeindeadressen ausgeteilt. Obwohl die ortsansässige Boulevard Presse erst negativ berichtete, folgte kurz darauf zum Thema „Bibel-Schocker, der Bonner Kino-Besucher bewegt“
eine konstruktive Berichterstattung zu den Aktivitäten der Christen, der Evangelischen Allianz und des katholischen Citypastorals. Bis Ende April und ggf. darüber hinaus werden sich Teams dieser außerordentliche missionarischen Herausforderung stellen.