17.03.2004
Über Gott zu reden ist cool
Berlin ( ) Über 70.000 Jugendliche haben den zweiten Abend der europaweiten Aktion JesusHouse erlebt. Damit wurde die Rekordteilnahme des Auftaktabends der Veranstaltung aus dem Berliner Tränenpalast noch übertroffen. Via Satellit sind noch bis zum Samstagabend über 590 Veranstaltungen in Deutschland und weitere 140 in Polen, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Österreich, Italien, Luxemburg und der Schweiz zusammengeschaltet.
Sie tanzen und feiern, beten und reden, und manche gehen dabei sogar baden. „Über Jesus zu reden ist cool“, das ist ein erstes Fazit der Veranstalter des JesusHouse. Wie der Leiter der Aktion, Klaus Göttler, heute sagte, sei das Interesse an Jesus nicht nur durch den kontrovers diskutierten Film von Mel Gibson, „Die Passion Christi“ im Kino neu erwacht. Die Reaktionen aus den Übertragungsorten auf JesusHouse seien sehr positiv. Nachdem der Auftakt am Dienstag mit 65.000 Besuchern eine Rekordmarke erreichte, wurde die am Mittwochabend mit über 70.000 ein weiteres Mal gesprengt.
Das Programm aus Musik, Videoeinspielungen, Talk und einer Kurzpredigt wird nicht nur in Kirchen übertragen, sondern auch an ungewöhnliche Orte:
Das JesusHouse geht baden:
Wismar ( ) Über 400 Personen verfolgten die Übertragung in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) auf einer Großleinwand in dem Spaßbad „Wonnemar“. Im Whirlpool planschend oder die Bahnen ziehend lassen sich die Schwimmbadgäste von dem Programm aus Berlin unterhalten und ansprechen. Die Veranstalter (8 Kirchen aus dem Kreis Wismar/Schwerin) haben sich für das Rahmenprogramm etwas Besonderes einfallen lassen: Es gibt Wasserspiele zum jeweiligen Thema des Abends. Das JesusHouse geht noch bis zum Samstag baden – wohl die einzige Veranstaltung mit besonderer Kleiderordnung.
Zehn Jugendliche – zehn Tage im Schaufenster
Marburg ( ) Im hessischen Marburg leben zehn junge Christen seit 5 Tagen in einem Schaufenster. In dem dahinter liegenden Ladenlokal wird ebenfalls JesusHouse übertragen. Das Experiment „Ten days life experience – Come to JesusHouse“ hat in der Region immens großes Aufsehen erregt. Auf der eigenen Homepage können Besucher sehen, was gerade im Haus läuft. (www.10-days-life-experience.de). Durch ein eigenes Casting wurden fünf Jungen und fünf Mädchen aus einer Gruppe von Bewerbern ausgewählt, um dieses ungewöhnliche Projekt durchzuführen.
Tür zum Leben in Gothik-Disco
Kassel ( ) In Kassel wird die Veranstaltung aus Berlin in eine Diskothek übertragen. Wo sich sonst die „Fürsten der Finsternis“ zu Gothic-Partys treffen, zeigen junge Christen seit Dienstag eine Tür zum Leben. An den beiden bisherigen Abenden waren jeweils über 250 Besucher in der Disko.
Weitere Informationen auf: www.jesushouse.de (:press)