16.03.2004

Jugendliche wollen Jesus: JesusHouse startet mit Teilnehmerrekord – Berliner Tränenpalast überfüllt

Berlin ( ) Mit der höchsten Teilnehmerzahl in der eigenen Geschichte hat in Berlin und an über 700 Übertragungsorten gestern Abend das JesusHouse seine Türen geöffnet. Insgesamt 65.000 Besucher sind der Beweis dafür, dass Jugendliche über Jesus reden wollen. Der Berliner Tränenpalast, Hauptveranstaltungsort der Übertragung, platzte aus allen Nähten. Bereits zehn Minuten nach Öffnung der Türen musste der Zugang wegen Überfüllung geschlossen werden. Zu der kurzfristig organisierten Übertragung ins nahe gelegene Bundespresseamt fanden sich weitere 250 Jugendliche ein.

„Jesus ist ein Thema für junge Leute. Wir haben nicht mit einem solchen Auftakt gerechnet. Offensichtlich gehört die Null-Bock-Generation der Vergangenheit an und die Spaßgesellschaft sucht nach Werten“, sagt Klaus Göttler, der Projektleiter von JesusHouse. An den über 700 Übertragungsorten, die per Satellitenübertragung miteinander vernetzt sind, hat der Altersdurchschnitt der Besucher des ersten Abends nach Angaben der Veranstalter bei ca. 17 Jahren gelegen.
Bis zum 20. März wird die Hauptveranstaltung aus Berlin an über 700 lokale Veranstaltungsorte auf Großleinwände übertragen. Nach 1998 und 2000 findet die Veranstaltungsreihe JesusHouse bereits zum dritten Mal statt. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit weit über 250.000 Besuchern in Deutschland und sieben weiteren Ländern.

Jesus und die Härte des Lebens

Offensichtlich wollen Jugendliche nicht nur Jesus auf der Leinwand brutal leiden sehen (der Film „Die Passion Christi“ kommt heute in die Kinos), sondern wollen verstehen, wieso das Blut fließt. Christina Riecke aus Essen, die gemeinsam mit Torsten Hebel (Berlin) im JesusHouse-Programm Kurzansprachen halten, sagt über die Veranstaltung: „Bei JesusHouse sprechen wir mit Jugendlichen darüber, warum Jesus so brutal ermordet wurde und was das mit uns zu tun hat. Das Leben ist hart und brutal, der Tod ist hart und brutal, was Menschen sich gegenseitig antun ist hart und brutal, aber Jesus hat bis zum Schluss geliebt. Aus Liebe zu den Menschen ist er am Kreuz gestorben.“ Hebel ergänzt, dass die Realität vor über 2000 Jahren „mit Sicherheit noch grausamer war, als Mel Gibson es im Film darstellt.“

Beide betonen, dass Jugendliche an Jesus nicht vorbeigehen wollen. Das Interesse an JesusHouse mache dies deutlich. Bei den Veranstaltungen wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Interviews, Action und Impulsen zum christlichen Glauben geboten. Die Themen von JesusHouse lauten unter anderem „Respekt – wenn du merkst, dass du wichtig bist“, „Glück – wenn die Sucht kaputt macht“ oder „Tod – wenn der Letzte das Licht anmacht“ und fordern auf, über Jesus und persönliche Lebensfragen zu reden.