06.06.2004
Ehe und Familie nicht homosexuelle Partnerschaften bedürfen staatlicher Förderung
Hartmut Steeb nimmt Stellung zunm neuen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung
Ehe und Familie nicht homosexuelle Partnerschaften bedürfen staatlicher Förderung
Hartmut Steeb nimmt Stellung zunm neuen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung
B e r l i n / S t u t t g a r t, 7. Juni 2004 (idea) - Die Bundesregierung will eingetragene gleichgeschlechtliche Beziehungen wie Ehepaare behandeln. Lesbische und Schwule Partnerschaften sollen im Unterhalts- und Güterrecht Ehepaaren gleichgestellt werden, kündigte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) an. Dies bedeutet, daß nach dem Tod eines Beteiligten dessen Rentenansprüche auf den Überlebenden übergehen. Geplant sei auch die Einführung eines Verlöbnisses. Damit bekomme man in Strafverfahren das Recht, Aussagen gegen den Partner zu verweigern. Laut Ministerium gibt es in Deutschland etwa 5.000 eingetragene Partnerschaften. Die Pläne stoßen auf Kritik. Die beabsichtigte Verbesserung der Rechte homosexueller Beziehungen zeige, daß die Bundesregierung falsche Prioritäten setze, erklärte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), gegenüber idea. Anstatt die verfassungswidrige Benachteiligung der Familie zu beenden und den zukunftsträchtigen Beruf der Hausfrau und Mutter aufzuwerten, will die Regierung das "für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft unbrauchbarste Partnerschaftsmodell" stärken. Wichtiger wären Maßnahmen gegen den Geburtenrückgang, um Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren. Einen besseren Rechtsschutz brauchten vor allem Ungeborene, Schwache und Alte. Steeb appellierte an die Christen in Bundestag und Bundesrat, den geplanten Gesetzesentwurf abzulehnen.