25.01.2004
Olympische Disziplin für Christen:
"An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid." (Joh. 13:35)<br />
Olympische Disziplin für Christen:
"An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid." (Joh. 13:35)
Bonn: 700 Gläubige nahmen am Eröffnungsgottesdienst der Evangelischen Allianz Bonn in der Stadthalle Bad Godesberg teil. Für mehr als 100 Kinder unterschiedlicher Altersstufen, fanden kreative und kindgerechte Gottesdienste statt. Virtuos wurden sowohl der Eröffnungs-, wie auch der Abschlussgottesdienst von dem internationalem Künstlerpaar Siegfried und (Sohn) Christer Tepper begleitet. Fritz Schuler, Hauptvorstandsmitglied der Deutschen Evangelischen Allianz und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen schilderte eindrücklich Projekte der weltweiten Außenmission – wies jedoch ebenso nachhaltig auf das Feld der Innenmission hin, für das jede örtliche Gemeinde zuständig sei. Das Ziel müsse der Nächste sein, indem sich Christen aktiv und tatkräftig auf die Hilflosigkeit schwacher, leidender und fremder Menschen einstellen. Jesus habe nie danach gefragt aus welcher Gemeinde seine Jünger kommen.
Zum Ende der Gebetswoche fanden sich Gläubige aus 18 Gemeinden der Evangelischen Allianz Bonn zum Abschlussgottesdienst in der Schlosskirche ein. Pastor Gerhard Uphoff, Vorstand der örtlichen Evangelischen Allianz fasste in seiner Predigt die Ereignisse dieser intensiven Gemeinschafts-, und Gebetswoche zusammen: Während der 9 Veranstaltungen in unterschiedlichen Gemeinden, Kirchen und christlichen Gemeinschaften trafen sich insgesamt ca. 1550 Christen, einschl. Jugendlicher und Kinder zu den speziellen Jugend-, und Kindergottesdiensten. Vielerorts wurde für heile, christlich- orientierte Ehen, für liebevolle Familien mit gesunden Kindern, für ein fundiertes Bildungssystem und für Weisheit in den Regierungen (auch auf europäischer Ebene) gebetet. „Gemeinsam und miteinander sind wir Arbeiter auf Gottes Ackerfeld und beim Bau gegenseitiger, wertschätzender Beziehungen der Gemeinden untereinander. Lasst uns gemäß Johannes 13:35 so miteinander sein, dass wir handelnder Weise als Jünger Jesu erkennbar sind. So kann denn das Ende dieser Gebetswoche auch nur ein Fortführen und Vertiefen des geschwisterlich-gemeindlichen Miteinanders sein, resümierte Pastor Uphoff.