13.12.2004
Allianz-Gebetswoche 2005: Nachdenken über das Vaterunser
Gebetsanleitung Jesu Christi soll zu Demut und Gottvertrauen führen
Allianz-Gebetswoche 2005: Nachdenken über das Vaterunser
Gebetsanleitung Jesu Christi soll zu Demut und Gottvertrauen führen
S t u t t g a r t / Z ü r i c h (idea/dea) – Hunderttausende Christen in 30 europäischen Ländern werden das neue Jahr mit täglichen Gebetsversammlungen beginnen. Veranstalter der Gebetswoche vom 9. bis 16. Januar ist die Evangelische Allianz. Sie lädt Christen zur intensiven Beschäftigung mit dem Vaterunser ein. Diese Gebetsanleitung Jesu Christi führe zu Demut und Gottvertrauen und stärke die Erkenntnis, daß die Welt durch Hochmut, Terror und fremde Götter bedroht sei, heißt es im Vorwort des deutschen Gebetsheftes. Das Thema wurde von der Norwegischen Evangelischen Allianz vorgeschlagen. Zur Gebetswoche gehören außer Gottesdiensten und Abendversammlungen auch Gebetsnächte, -frühstücke, -wege und -konzerte. Für Treffen von Frauen, Kindern und Jugendlichen gibt es eigene Gestaltungsvorschläge. Die bei der Gründung der Evangelischen Allianz im Jahr 1846 eingeführte Gebetswoche ist die älteste überkonfessionelle Gebetsbewegung. In diesem Jahr beteiligten sich in Deutschland rund 350.000 Personen an 1.250 Orten; zu den Gebetstreffen in Österreich und der Schweiz kamen etwa 50.000 Christen. Zur Evangelischen Allianz in Deutschland, die selbst keine Mitglieder sammelt, zählen sich nach Schätzungen rund 1,3 Millionen Evangelikale. Die Weltweite Evangelische Allianz hat nach eigenen Angaben Kontakt zu rund zwei Millionen Gemeinden mit insgesamt rund 400 Millionen evangelikalen Mitgliedern in 123 Ländern.