18.08.2004
Arbeitsgemeinschaft Soldatenseelsorge reaktiviert früheren Leiter
Zunkes Nachfolger durch Schicksalsschlag überlastet: Ehefrau gestorben
Arbeitsgemeinschaft Soldatenseelsorge reaktiviert früheren Leiter
Zunkes Nachfolger durch Schicksalsschlag überlastet: Ehefrau gestorben
H a m b ü h r e n (idea) - Die Arbeitsgemeinschaft Soldatenseelsorge (ags) hat ihren früheren Leiter, Pastor Klaus-Dieter Zunke (Hambühren bei Celle), reaktivieren müssen. Der 63jährige, der seit der Gründung der ags im Jahr 1987 an ihrer Spitze stand, war erst Ende April in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger, Militärpfarrer Thomas Mangold (Günzburg bei Ulm), konnte jedoch aus persönlichen Gründen die Amtsgeschäfte bisher kaum wahrnehmen. Die Frau des 44jährigen Theologen starb im Juli nach fast einjähriger schwerer Krankheit. Mangold, evangelischer Standortpfarrer in Leipheim mit zusätzlichem Dienstauftrag „Beauftragter für Missionarische Dienste“ in der Soldatenseelsorge, muß sich jetzt auch um die drei Kinder kümmern. Wie die ags mitteilt, wurde aufgrund dieser Entwicklung Zunke gebeten, seinen Ruhestand zu verschieben und weiter hauptamtlich für die ags zu arbeiten. Das Kuratorium hat Zunke dazu einen „beschränkten Dienstauftrag“ (75 Prozent) bis 30. September 2005 erteilt. Die ags hat es sich zum Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Militärseelsorge die missionarisch-seelsorgerliche Arbeit unter den Bundeswehrsoldaten zu koordinieren und zu intensivieren. Zur ags gehören die Deutsche Evangelische Allianz, der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), der Bund Freier evangelischer Gemeinden, der CVJM, der Jugendverband „Entschieden für Christus“, die Cornelius-Vereinigung (Christen in der Bundeswehr) und als Gast die Evangelisch-methodistische Kirche.