26.10.2026
Aufruf zum Gebet für unser Land und unsere Städte
Angesichts möglicher Ausschreitungen rund um den 31. Oktober rufen wir zum Gebet auf: für Frieden, Schutz und ein respektvolles Miteinander in unseren Städten und Gemeinden.
Angesichts aktueller Entwicklungen und den Aufrufen in sozialen Netzwerken zu gewalttätigen Ausschreitungen rund um den 31. Oktober rufen wir zum Gebet auf. Wir laden dazu ein, am Reformationstag (31.10.) in Ortsallianzen, Gemeinden oder anderen geeigneten Rahmen gemeinsam für Frieden, Besonnenheit und ein respektvolles Miteinander in unserem Land zu beten.
Lasst uns für unsere Städte und Gemeinden eintreten, für Frieden auf den Straßen, für den Schutz von Familien, Kindern und älteren Menschen. Dass am Reformationstag nicht Wut, Chaos und Zerstörung gefeiert werden, sondern die versöhnende und lebensschaffende Kraft des Evangeliums sichtbar wird.
Wir beten auch um Schutz für unsere Geschwister mit Migrationshintergrund, dass sie nicht in falsche Schubladen gesteckt oder in einem zynischen "politischen Spiel" instrumentalisiert werden, sondern auch durch ihr Gebet als Friedensstifter wahrgenommen werden. Beten wir besonders für die Frauen und Männer bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und alle Verantwortlichen, die sich für Sicherheit und das Wohl der Menschen einsetzen.
Bitten wir unseren Vater im Himmel, dass Spannungen nicht weiter eskalieren, dass Gewalt, Hass und Zerstörung keinen Raum gewinnen und Menschen Wege des respektvollen Miteinanders finden. Beten wir um Weisheit für Verantwortliche, um Bewahrung für Betroffene, Versöhnungund um den Frieden Jesu Christi für unser Land.
Lasst uns auch für alle Menschen beten, die sich in diesen Tagen verunsichert, bedroht oder belastet fühlen. Insbesondere bitten wir um Schutz für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie für jüdische Gemeinden und Einrichtungen.
Gottes Wort ermutigt uns:
„Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl.“ (Jeremia 29,7)
Möge die Gemeinde Jesu in diesen Tagen als eine betende, hoffende, versöhnende und segnende Gemeinschaft sichtbar werden.
Herr, erbarme Dich über unsere Städte und schenke Frieden. Amen