30.06.2006
Fußball-WM: Internationales Lob für Missionsaktion „kickoff“
Sportmissionare: Sie setzt Maßstäbe für alle künftigen Großereignisse im Sport<br />
Fußball-WM: Internationales Lob für Missionsaktion „kickoff“
Sportmissionare: Sie setzt Maßstäbe für alle künftigen Großereignisse im Sport
M a r b u r g (idea) – Internationales Lob hat die missionarische Aktion „kickoff“ zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland erhalten. Der Zusammenschluß der sportmissionarischen Organisationen in aller Welt, die „International Sports Coalition“, hält diese Initiative für vorbildlich. „Noch nie hat es ein so umfangreiches Programm von Christen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gegeben wie durch kickoff 2006“, sagte ein Vorstandsmitglied der Internationalen Sport-Koalition, Dave Wilson (Atlanta/USA). Die Aktion setze Maßstäbe für künftige große Sportereignisse. Wilson informiert sich zusammen mit einer Delegation von 40 Repräsentanten christlicher Sportorganisationen über die kickoff-Aktivitäten, teilte die Pressestelle der Initiative in Marburg mit. Der derzeit in Altenkirchen lebende Südafrikaner Herman Beetge, der maßgeblich an der Organisation kirchlicher Aktionen bei der WM 2010 in Südafrika beteiligt ist, sagte: „kickoff hat uns ein gutes Beispiel gegeben, wie Christen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft mitwirken können.“ Eine positive Zwischenbilanz zog auch der Vorsitzende der Aktion, Hans Günter Schmidts (Altenkirchen/Westerwald): „Ich bin begeistert von der positiven Stimmung in unserem Land. Es ist gut, daß Christen und die Kirchen mittendrin sind und authentisch zeigen, daß wir uns genauso freuen und mitfeiern können.“ kickoff mache zugleich deutlich, „daß Gott einen Lebenssinn und eine Perspektive gibt, die nicht von Sieg und Niederlage abhängig sind“, so Schmidts, der hauptamtlich die Organisation SRS Pro Sportler leitet.
Fußball-Übertragungen: Die Gemeindehäuser sind voll
Zu der Initiative kickoff haben sich über 70 christliche Werke und Verbände zusammengeschlossen. Über 1.200 Gemeinden laden zu kickoff-Treffs ein, in denen Spiele der Fußball-WM übertragen werden. Ein eigenes TV-Studio zeigt eine Stunde vor allen Finalspielen ein 30minütiges Live-Programm mit ehemaligen Bundesliga-Profis wie dem Brasilianer Jorginho und dem Neuseeländer Wynton Rufer. Nach Angaben des Studioleiters Klaus Göttler (Kassel) ist die Resonanz positiv: „Die Übertragungen finden meistens vor vollen Häusern statt und das TV-Magazin wird begeistert aufgenommen.“ Viele christliche Gemeinden berichteten von einer guten Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Kommunen.