29.06.2006
Nord Korea: Unter starker Folter im Hochsicherheitsgefängnis
Im Exil in China hatte Son Jong Nam (48) Kontakt zu einer Gemeinde und kam zum Glauben an Jesus. Auf der Flucht nach Südkorea wurde er geschnappt und nach Nordkorea zurück gebarcht. Son wurde dafür ins
Arbeitslager im Norden des Landes geschickt. Durch den Einfluss seiner Verwandten entließ man ihn im Mai 2004. Kurz darauf war es ihm möglich, über einen Mittelsmann die Grenze nach China zu passieren um seinen Bruder zu besuchen. Der Beamte verriet ihn und so wurde Son wieder inhaftiert. Seine Verwandten sind inzwischen in den Norden strafversetzt worden. Son leidet unter starker Folter im Hochsicherheitsgefängnis in Pyongyang und ist zum Tode verurteilt worden. Seine Familie kann ihn nicht besuchen und der Termin seiner öffentlichen Hinrichtung steht noch nicht fest.