16.04.2018

Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz überarbeitet

Zentraler Grundlagentext für das Miteinander in der Evangelischen Allianz wurde bereits 1846 bei der Gründung in London verabschiedet

Der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz hat nach 46 Jahren den Wortlaut der Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz überarbeitet, nachdem der 1846 bei der Gründungskonferenz verabschiedete Basistext 1972 eine neue Fassung erhalten hatte. 

Wie der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter, in einem Rundbrief an die ca. 1000 örtlichen Allianzen und ca. 350 mit der Deutschen Evangelischen Allianz in einem Netzwerk verbundenen eigenständigen Werke, Kirchengemeinschaften und Verbände schrieb, habe die Deutsche Evangelische Allianz die Notwendigkeit gesehen, die Glaubensbasis zu überarbeiten. Ziel sei es gewesen, diesen theologischen Grundlagentext so zu formulieren, dass er dem heutigen Sprachempfinden entspräche und auch von Jugendlichen und auch von säkularen Menschen besser verstanden werden könne, betonte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, auf mancherlei Nachfragen. Eine inhaltliche Veränderung gehe damit nicht einher. Weiterhin sei „die Glaubensbasis die Beschreibung des theologischen Konsens im Allianznetzwerk“. 

Die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz beinhaltet im Wesentlichen die auch im Apostolischen Glaubensbekenntnis formulierten Grundüberzeugungen der Christen, den Glauben an den dreieinen Gott, Vater, Sohn und Heiligen Geist. Sie betont darüber hinaus auch das biblische Menschenbild, Wert und Würde des von Gott als Mann und Frau geschaffenen Menschen. Und sie legt sich darauf fest, dass die Bibel als Gottes Wort „von Gottes Geist eingegeben, zuverlässig und höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung“ sei.

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Glaubensbasis der Evangelischen Allianz

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