20.03.2019

Brexit: Deutsche und britische Christen beten zusammen

Oettinghaus: Wir hätten uns schon früher treffen sollen

London (idea) – Auch nach einem möglichen Brexit – dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union – wollen Christen aus Großbritannien und Deutschland weiter enge Kontakte pflegen. Das ist das Ergebnis eines 90-minütigen Gebetstreffens von 40 geistlichen Leitern beider Länder, darunter 13 aus Deutschland, am Londoner Flughafen Heathrow. „Wir suchten im Gebet keine politische Lösung. Vielmehr wollten wir uns von Gott geistlich beschenken lassen und wahrnehmen, dass Gott der Herr der Geschichte ist und bleibt“, sagte der Leiter der deutschen Delegation und des Runden Tisches Gebet der Koalition für Evangelisation (früher: Lausanner Bewegung für Weltevangelisation), Bernd Oettinghaus (Frankfurt am Main), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Das Treffen selbst sei ein Zeichen gewesen, dass Christen beider Länder Gott vertrauten. Zugleich bedauerte Oettinghaus, dass die Deutschen erst jetzt gekommen seien. Vor 30 Jahren hätten sie beim Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer erlebt, dass Gott Situationen komplett verändere, wenn man seine Hilfe im Gebet suche. Deshalb hätte man eigentlich schon im Juni 2016 kommen sollen, als sich Großbritannien für den Ausstieg aus der EU entschieden habe. Oettinghaus: „Die Bibel ermahnt uns doch, zuerst zu beten und nicht erst, wenn nichts mehr geht.“ Aus Deutschland waren unter anderen Vertreter des Gebetshauses Freiburg, der Gebetsbewegung „Wächterruf“ sowie der Initiativen „Gemeinsam für Essen“ und „Gemeinsam für Berlin“ vertreten. Aus Großbritannien waren unter anderen der Generalsekretär der Evangelischen Allianz, Steve Clifford (London), der Leiter der Missionsbewegung „The Turning“ (Die Wende), Jonathan Oloyede (London), sowie die Leiter der Erneuerungsbewegung „Fresh X“, Bob und Mary Hopkins (Merseyside bei Liverpool), dabei.

Anmerkung Red. AKREF: siehe auch AKREF Gebetsanliegen vom 20.3.19 und AKREF Nachrichten von 26.2.19