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		<title>Deutsche Evangelische Allianz - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten der Deutschen Evangelischen Allianz</description>
		<language>de</language>
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			<title>Deutsche Evangelische Allianz - Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 18 Mar 2010 08:31:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>&quot;Die Würde des Menschen ist unantastbar!&quot; </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar.html</link>
			<description>Tagung des PerspektivForums Behinderung der Deutschen Evangelischen Allianz in Berlin ist ausgebucht</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angenehm überrascht ist die Deutsche Evangelische Allianz über das unerwartet hohe Interesse an ihrem 9. PerspektivForum Behinderung, das vom 18. bis 21. März 2010 in Berlin stattfindet. Da wegen der Unterkunft und den Tagungskapazitäten nicht mehr als 85 Personen an der viertägigen erstmals in Berlin stattfindenden Tagung teilnehmen können, musste schon im Januar ein Anmeldestopp eingeführt werden. Unter den Stichworten &quot;Wahrnehmen, ernst nehmen, annehmen&quot; ist das Ziel der Begegnungs- und Schulungstagen zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten beschrieben. </p>
<p>Als Höhepunkt erwarten die Teilnehmer den Besuch des Deutschen Bundestags am 19. März. Sie werden dort vom Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel MdB begrüßt, der auch Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU ist. Ebenso ist eine Begegnung mit der Behindertenbeauftragten der CDU/CSU-Fraktion, Maria Michalk MdB vorgesehen. Weitere Referenten der Tagung sind Martin Wurster, der Geschäftsführer vom Global Team Hilfsbund e.V., Pastorin Dr. Astrid Giebel, theologische Referentin beim Diakonischen Werk der EKD und Klaus Pritzkuleit, Geschäftsführer der Diakonische Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen. Die Tagung wird durch die &quot;Aktion Mensch&quot; gefördert. </p>
<p>Die inhaltliche Gesamtgestaltung wird vom Initiativkreis des PerspektivForums Behinderung verantwortet, der von Pastor Ulrich Materne, dem Referenten der Deutschen Evangelischen Allianz, geleitet wird und der aus behinderten und nichtbehinderten Mitgliedern besteht. Das PerspektivForum Behinderung ist eine Initiative von Christen aus den verschiedensten Kirchen und Freikirchen unter dem Dach der Deutschen Evangelischen Allianz. &quot;Der Kirche fehlt etwas, wenn die Menschen mit einem Handicap nicht in der Gemeinde zu finden sind. Sie sind ein Teil der konkreten Gemeinde. Eine Gemeinde ohne Behinderte ist behindert&quot;, so Ulrich Materne zum PerspektivForum. </p>
<p>Unmittelbar vor der Tagung hat der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, für die künftige Weiterarbeit an der wichtigen Frage des Zusammenwirkens Behinderter und Nicht-Behinderter, einen eigenen Arbeitskreis Behinderung zu berufen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Theologien des Leidens, der Verfolgung und des Martyriums um Christi</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/theologien-des-leidens-der-verfolgung-und-des-martyriums-um-christi.html</link>
			<description>Herzliche Einladung zu Ferienseminar in Berlin
an der Theologischen Fakultät der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar: Es gerät zunehmend ins Bewußtsein, daß ein großer Teil der Christenheit unter Bedrängnis oder Verfolgung lebt. Allerdings wird, wenn in Deutschland Martyrium zur Sprache kommt, der öffentliche Diskurs dominiert von Assoziationen mit fanatischen Selbstmordattentätern und nicht von einer christlichen theologischen Interpretation. In anderen Teilen der Welt, vor allem auf der südlichen Halbkugel, ist die aktuelle theologische Reflektion über Leiden, Verfolgung und Martyrium um Christi Willen zum Teil weit fortgeschritten. In der Übung werden v.a. die Beiträge und Abschlußerklärung der internationalen Konsultation in Bad Urach 2009 zum Thema „Developing an evangelical theology of suffering, persecution and martyrdom for the global church in mission“ diskutiert.</p>
<p>Literatur: Ein Reader mit der Pflichtlektüre wird online &lt;www.iirf.eu&gt; zur Verfügung gestellt. Die Tagungserklärung, Tagungsreferate und z.T. zugrundeliegende Doktorarbeiten liegen zumeist nur auf Englisch vor. Vgl. auch: Howell, Christian suffering and martyrdom: An opportunity for forgiveness and reconciliation. IJRF 2(2):13-29. Penner, In the shadow of the cross. Bartlesville 2004. Siebenrock, Christliches Martyrium. Innsbruck 2009.</p>
<p>Schirrmacher, Christenverfolgung geht uns alle an: Auf dem Weg zu einer Theologie des Martyriums. Wetzlar 2001. Schirrmacher, Christenverfolgung heute. Holzgerlingen 2008.</p>
<p>Märtyrer 2009. Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute. Bonn 2009 –</p>
<p>www.bucer.eu/maertyrer.html. Tieszen, Re-examining religious persecution: Constructing a theological framework for understanding persecution. Kempton Park 2008. J.Ton, Suffering, martyrdom and rewards in heaven. Lanham 1997.</p>
<p>Voraussetzungen: Für Teilnehmer aller Studienphasen. Externe Gäste willkommen.</p>
<p>Vorbereitende Lektüre auf Englisch von ca 15x 20 Seiten. Bereitschaft zu einem 30-minütigen Einführungsreferat.</p>
<p>Schriftliche Anmeldung möglichst vor 12.3., spätestens bis 22.3. beim Dozenten:</p>
<p>christof@iirf.eu</p>
<p>Schein: Teilnahmeschein für aktive Teilnahme.</p>
<p>Veranstaltungsort: Theol. Fakultät, Burgstraße 26, 10178 Berlin (Berlin-Mitte).</p>
<p><span style="FONT-FAMILY: ArialMT; COLOR: black; FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-family: ArialMT">Die Teilnehmer sorgen für eigene Unterkunft und Verpflegung.</span></p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 19:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Israel: &quot;Pninas Kuchenstück&quot; – Wie Orthodoxe Druck auf messianische Juden machen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/israel-pninas-kuchenstueck-wie-orthodoxe-druck-auf-messianische-juden-machen.html</link>
			<description>Israel: &quot;Pninas Kuchenstück&quot; – Wie Orthodoxe Druck auf messianische Juden machen.   Weil sie sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>inn/jg - 11. März 2010 - Rebecca stellt einen &quot;Kaffee Hafuch&quot; – wie der Milchkaffee in Israel genannt wird – auf den Tisch und verschwindet eilig wieder hinter der Theke. Sie und Ihre Chefin, Pnina Konforty, haben viel zu tun und keine Zeit zum Reden. Mir bleibt Zeit, in die vom Frühlingssandsturm getrübte Luft von Gan Javne zu blicken und darüber nachzusinnen, wie die kleine, eigentlich unscheinbare Konditorei in dieser historischen Gegend fast einen Religionskrieg ausgelöst hat.</p>
<p>Vor fast zwei Jahrtausenden, nach der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem, hat sich hier in der südlichen Küstenebene des heutigen Staates Israel das Judentum unter dem legendären Rabbi Jochanan ben Zakkai neu formiert und eine Gestalt gewonnen, die es zu einem Überleben ohne Zentralheiligtum und fern der Heimat befähigt hat. Das war der Ursprung des rabbinischen Judentums.</p>
<p>2006 hatte der Oberrabbiner von Aschdod, Rabbi Josef Scheinen, entdeckt, dass Pnina Konforty, die Besitzerin der Konditorei &quot;Pnina Pie&quot; – &quot;Pninas Kuchenstück&quot; – an Jesus glaubt. Daraufhin entzog er ihr das &quot;Kaschrut-Zertifikat&quot;, die Bescheinigung, dass die Produkte der Bäckerei nach jüdischem Gesetz garantiert &quot;rein&quot; sind. Da Juden, denen die Einhaltung der Speisegesetze wichtig ist, in einem Geschäft ohne dieses Zertifikat nichts kaufen, ist die Ausstellung des Kaschrut-Zertifikats ein wirtschaftliches Druckmittel. Ohne den Stempel der orthodoxen Rabbiner läuft in der israelischen Gastronomie und Lebensmittelherstellung nichts.</p>
<p>Sobald ich meinen Kaffee getrunken habe, darf ich in der Backstube auf einem Hocker Platz nehmen und zusehen, wie Pnina Erdbeeren zerschneidet, Teig mischt, Sahne schlägt und köstliche Torten Schicht um Schicht zubereitet. Sie ist bekannt für die Qualität und muss bis zum Wochenende für die kulinarische Seite eines Gemeindefestes in Jerusalem sorgen. Während eine fertige Torte nach der anderen im Kühlschrank verschwindet, erzählt die dunkelhäutige Jemenitin mit den strahlenden Augen, wie sie während eines Aufenthaltes in den USA zum Glauben an Jesus Christus gefunden hat.</p>
<p>&quot;Eigentlich war uns immer gesagt worden, dass Jeschua – so die hebräische Form des Namens Jesus – das Schlimmste ist, was einem Juden passieren kann&quot;, erinnert sie sich an ihre religiöse Erziehung. &quot;Man sollte nicht einmal seinen Namen aussprechen.&quot; Aber dann hat sie amerikanische Christen kennengelernt und festgestellt: &quot;Diese Leute lieben unser Land mehr als wir. Sie lieben den Gott, vor dem wir davonlaufen und sie kennen unsere Bibel besser als wir.&quot; Ein jahrelanger innerer Kampf beginnt. Die Ehe mit ihrem Mann Israel geht fast zu Bruch. &quot;Bis wir dann zu einem Passahabend in einer jüdischen Gemeinde in Ohio eingeladen waren. Zwischen Israel und mir herrschte eine unerträgliche Spannung&quot;, ruft sich Pnina die Zeit in Amerika ins Gedächtnis: &quot;Da habe ich gebetet: Wenn Du, Jeschua, wirklich der Messias Israels bist, dann kannst Du meine Ehe heilen!&quot;</p>
<p>Rebecca ist vor fünf Jahren aus Frankreich eingewandert. Die 22-jährige Konditorin stellt sich mit frechem Lächeln als &quot;Rebecca HaMetuka&quot; vor, &quot;Rebecca, die Süße&quot;. Eigentlich sollte sie arbeiten. Aber die Erzählung ihrer Chefin hat sie gepackt. Mit offenem Mund hört sie staunend zu, wie Pnina weitererzählt: &quot;Das Wunder geschah. Wir gingen versöhnt zum Passahmahl! Mein Mann Israel hat an diesem Tag Jeschua als seinen Messias erkannt und ihm sein Leben übergeben.&quot;</p>
<h4>Juden zahlen hohen Preis für Glauben an Jesus</h4>
<p>Für diese Entscheidung bezahlen Israel und Pnina Konforty seit ihrer Rückkehr in die Heimat einen hohen Preis. Orthodoxen Juden sind Jesus-gläubige Israelis ein Dorn im Auge. &quot;Viele Nächte lang konnte ich nicht mehr schlafen&quot;, erzählt Pnina, &quot;und vor lauter Stress sind mir die Haare ausgefallen.&quot; Doch sie wehrt sich und zieht gegen die Rabbiner bis vor das Oberste Gericht des Staates Israel. Da bieten die Rabbiner einen Kompromiss an: Konfortys sollen einen Kaschrut-Aufseher anstellen, diesem die Schlüssel für die Konditorei übergeben und außerdem versprechen, das Café nicht für missionarische Aktivitäten zu nutzen. Doch die messianische Jüdin weigert sich, diese Bedingungen anzunehmen.</p>
<p>Im Juni 2009 urteilt das Oberste Gericht des Staates Israel, Pnina Konfortys Glaube an Jesus mache ihre Backwaren nicht unkoscher. Das Rabbinat dürfe Konforty das Zertifikat nicht verweigern, so lange sie den jüdischen Reinheitsgesetzen entsprechen. Zudem dürften die Aschdoder Rabbiner der messianischen Jüdin keine strengeren Auflagen machen als anderen Bäckereien in der Stadt. Der Aschdoder Oberrabbiner reagiert auf das Gerichtsurteil empört und bezeichnet es als absurd, dass das Oberste Gericht Rabbinern vorschreiben wolle, wie die Kaschrut zu halten sei. Aus Sicht der orthodoxen Juden ist die entscheidende Frage, ob man jemandem, &quot;der vom Judentum abgefallen ist&quot;, überhaupt noch vertrauen kann.</p>
<p>Neun Monate nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofes in Jerusalem hat &quot;Pnina Pie&quot; in Aschdod noch immer kein Koscher-Zertifikat. Richterin Ajalah Procaccia erklärt der Staatsanwältin Hani Ofek aufgebracht, dass Gerichtsentscheidungen eigentlich durchgesetzt werden müssten. Ofek erwidert, man befinde sich im &quot;institutionellen Dialog&quot; und bemühe sich um eine &quot;praktikable Lösung&quot;. Praktischer Problempunkt: Bislang findet sich kein einziger Rabbiner in Aschdod, der ein Kaschrut-Zertifikat für eine messianisch-jüdische Einrichtung unterzeichnen würde. Laut Ofek hat das Gerichtsurteil &quot;einen Sturm in der Welt der Rabbiner&quot; ausgelöst. Die englischsprachige Tageszeitung Jerusalem Post zitiert einen Rechtsexperten mit der Befürchtung, die Einmischung des Obersten Gerichts in die Angelegenheiten des Oberrabbinats könne einen Religionskrieg auslösen.</p>
<p>Israel und Pnina Konforty kämpfen weiter um ihr wirtschaftliches Überleben. Wie das so lange möglich war, ist selbst den Steuerbehörden schleierhaft. Die &quot;süße Rebecca&quot; steht zu ihrer Chefin, kann sich keine bessere vorstellen, obwohl sie deren Glaubensüberzeugung nicht nachvollziehen kann. Die Rabbiner von Aschdod bemühen sich mit immer neuen Tricks &quot;Pninas Kuchenstück&quot; aus dem Weg zu räumen und behaupten jetzt plötzlich, dass alle Bäckereien in Aschdod einen Kaschrut-Aufseher angestellt hätten – was das Oberste Gericht nicht nachprüft, weil es davon ausgeht – so die amtliche Verlautbarung –, von einer so angesehenen Institution wie einem städtischen Oberrabbiner nicht angelogen zu werden. Kaum fünf Kilometer entfernt, in Gan Javne werden derweil in der Zweigstelle von &quot;Pninas Pie&quot; in aller Stille weiter koschere Torten hergestellt. Der dortige Ortsrabbiner hat der Konditorei ein Kaschrut-Zertifikat ausgestellt und kümmert sich offensichtlich nicht darum, was seine Kollegen in der Stadt bekümmert.</p>
<p>Von: Johannes Gerloff</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 20:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschland: für CDU/CSU heißt Religionsfreiheit nicht Verzicht auf religiöse Symbole</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-fuer-cducsu-heisst-religionsfreiheit-nicht-verzicht-auf-religioese-symbole.html</link>
			<description> 

Pressemitteilung vom 03.03.2010:

Autor(en): Dr. Maria Flachsbarth 

 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird in nächster Zukunft über das Urteil zu Kruzifixen in italienischen Schulen neu verhandeln. Dazu erklärt die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Dr. Maria Flachsbarth MdB:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Religionsfreiheit darf nicht einseitig auf den Zwang zum Verzicht auf religiöse Symbole reduziert werden. Das Recht auf Glaubens- und Religionsfreiheit bedeutet in seiner positiven Dimension vielmehr, dass Religion sichtbar gelebt werden darf. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Religion ist nicht nur für den einzelnen bedeutend, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unsere Verfassungsordnung, gerade unsere Grundrechte fußen auf Werten, die maßgeblich von der christlich-jüdischen Tradition getragen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kreuz ist nicht nur ein kulturelles Symbol, sondern Symbol für das Bekenntnis der Christen. Als solches sollte es auch in einer pluralen Gesellschaft seinen selbstverständlichen Platz in der Öffentlichkeit behalten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist zu begrüßen, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sich erneut mit der Frage von Kruzifixen in Italiens Schulen beschäftigen will. Der Fall wird vor die Große Kammer des Gerichtshofs kommen. Vor einigen Monaten hatte das Gericht in einer ersten Verhandlung zugunsten einer Klägerin entschieden, dass ein Kruzifix in der Klasse einer staatlichen Schule in Italien entfernt werden muss. Die Anberaumung der erneuten Verhandlung zeigt, dass das Thema der Religionsfreiheit und der Religion im Öffentlichen Raum auch von den europäischen Richtern mit großer Ernsthaftigkeit verfolgt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag</p>
<p>Platz der Republik 1, 11011 Berlin</p>
<p><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8dpyirgmlYabsaqs,bc');" >fraktion&nbsp;at&nbsp;cducsu.de</a></link></p>
<p><a href="http://www.cducsu.de" target="_blank" >www.cducsu.de</a></link></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unser Verhalten muß Christus widerspiegeln</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/unser-verhalten-muss-christus-widerspiegeln.html</link>
			<description>7. Jahreskonferenz der Russischen Evangelischen Allianz in Moskau
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M o s k a u -- „Unsere Worte, unser Verhalten und Charakter müssen Christus widerspiegeln. So wird es möglich sein, im Dialog mit Orthodoxen Erfolge zu erzielen.“ Das war die Meinung des adventistischen Theologieprofessors Jewgeni Saizew (Saokski/Gebiet Tula), geäußert auf der <b>7. Jahreskonferenz der Russischen Evangelischen Allianz (REA)</b> in der Moskauer Pfingstgemeinde &quot;Blagije Westi&quot; (Gute Nachricht) am 3. März. Als Beispiel dafür bezog er sich auf einen Vorfall im Gebiet Tula vor einem Jahr. Nachdem die Missionsabteilung der orthodoxen Gebietseparchie einen verleumderischen, unsachlichen Aufsatz in die Presse gebracht hatte, stattete eine dreiköpfige, adventistische Delegation dem zuständigen Erzbischof einen Besuch ab. Nach einer eiligen Lektüre des Beitrages entschuldigte sich der Kirchenmann. Danach sorgte er ferner für eine Richtigstellung in der Regionalpresse. Der Professor resümierte: „Das zeigt, daß wir mit einer positiven Antwort rechnen können, wenn wir christlich auftreten. Hätten wir es über ein Gericht versucht, wären wir in einer Sackgasse gelandet.“ Eine aggressive Reaktion auf aggressives Verhalten erzeuge nur Gegenwehr.&nbsp;</p>
<p>Bei der eintägigen Konferenz wurden die Schwierigkeiten im zwischenkirchlichen Verhältnis nicht verschwiegen. Es hieß, den meisten orthodoxen Amtsträgern im weiten Lande ist die Notwendigkeit eines klärenden Gesprächs der Großen mit den Kleinen nicht ersichtlich. Nach dem Adventisten Vizepräsidenten Oleg Gontscharow (Klimowsk) seien es Kommunalpolitiker und die Medien, die Öl ins Feuer gießen. Auf Ortsebene seien es Priester und die missionarischen Sektionen der Eparchien, die dafür sorgen, daß abfällige Aufsätze über Andersgläubige in die Medien gelangen.&nbsp;</p>
<p>In einem Vortrag beschrieb der pensionierte Religionswissenschaftler Professor Juri Sujew die erheblichen weltanschaulichen Unterschiede zwischen der Orthodoxie und den protestantischen Kirchen westlichen Ursprungs. In Rußland stehe eine patriarchalische, vertikal ausgerichtete, auf das Solidarische und Kollektive zielende Kultur dem westlichen Verständnis von Demokratie und freier Selbstentfaltung gegenüber. „Nach dem orthodoxen Verständnis ist jegliche Aufteilung und jeglicher Unterschied in der Gesellschaft eine Krankheit. Deren Heilung kann nur in der Überwindung von Widersprüchen und der Wiederherstellung von Eintracht bestehen.“ Gerade diese gesellschaftlichen Widersprüche – d.h. die Krankheit - werden durch die Präsenz von Missionaren westlicher Herkunft verewigt. Sujew drückte es so aus: „Der Wunsch nach einer festen Hand, nach Schutz und nach traditionellen Werten unterstützt den Dialog mit den Protestanten nicht.“&nbsp;</p>
<p>Nicht zuletzt ließen sich die nichttraditionellen Religionen neuesten Datums als das lästige Überbleibsel einer traumatischen Ära – des mißlungenen Experiments einer Gesellschaft westlichen Zuschnitts in den 90er Jahren – interpretieren. Ferner sei eine Verständigung mit protestantischen Missionaren sei um so schwieriger, weil sich ihre Tätigkeit auf keine nationalen oder ethnischen Grenzen beschränken läßt.&nbsp;</p>
<p>Mehrere Redner wiesen darauf hin, daß die orthodoxe Kirchenführung durchaus an einer beschränkten Kooperation mit Protestanten interessiert sei. Sujew zitierte den verstorbenen Patriarchen Alexei II: „Kontakte mit Andersgläubigen sind nicht nur ihnen von Bedeutung, sondern auch uns. Es ist nicht möglich, in der völligen Isolation zu leben.“ Der Professor fuhr mit einem Text des Erzbischöflichen Rates aus dem Jahre 2000 fort, in dem es hieß, die Russische Orthodoxe Kirche (ROK) habe die Verbindung mit andersgläubigen Christen „im Geiste brüderlicher Zusammenarbeit zu entwickeln mit dem Ziel, die Belange öffentlichen Lebens zu koordinieren.“ Diakonie, Kultur und der Einsatz für moralische Werte seien Gebiete, auf denen eine Kooperation sogar wünschenswert sei. Der Text des Rates schloß jedoch mit dem Hinweis, dies geschehe „unter der Bedingung einer Absage an dem Proselytismus.“ Offensichtlich können orthodoxe Kreise einen Beitrag der Protestanten nur als Ergänzung akzeptieren - der Proselytismus sei hingegen eine Art Vernichtung, denn er ersetze das Orthodoxe mit Protestantischem.&nbsp;</p>
<p>Beide großen Kirchenströmungen tragen positive Inhalte in sich, meinte Sujew. Deshalb könnten sie sich auch nutzbringend ergänzen. In einem früheren Angriff Juri Sipkos auf die Globalisierung – Sipko nannte sie einen Vorläufer des Antichristen – erkannte der Professor weite Überschneidungen mit orthodoxen Positionen. Sipko ist Präsident der Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten. Sujew fügte jedoch hinzu, daß die Geistlichkeit der mittleren und unteren Ebenen dem Gespräch mit Protestanten ausweiche und die Führung es nicht riskieren wolle, schon deswegen einen Streit mit ihnen auszulösen. Auch die Leitung der ROK könne nicht hinnehmen, daß ein Dialog mit den Nichtorthodoxen zu einem Machtverlust des eigenen Lagers führe.&nbsp;</p>
<p>Der Adventist Saizew erwähnte die massiven Widersprüche, die die russische Gesellschaft aufweist. Trotz massiver Anstrengungen gegen die Abtreibung sei Rußland wohl das einzige Land der Erde, im dem die Zahl der Abtreibungen die Zahl der Geburten übersteigt. Nach seinen Angaben glauben nur 8,5% der sich als orthodox verstehenden Menschen Rußlands an ein Leben nach dem Tod. Gerade diese Mißstände würden sich – so Saizew - durch eine Zusammenarbeit der verschiedensten Konfessionen abbauen lassen.&nbsp;</p>
<p>Nach Überzeugung der Anwesenden sei die vorhandene Intoleranz nur mit Aufklärung zu begegnen. Professor Saizew zitierte dabei den russischen Schriftsteller Nikolai Leskow (1831-1895): „Das heilige Rußland (Rus) ist zwar getauft, aber nicht aufgeklärt.“ <b>REA-Vorsitzender Wladimir Rjagusow</b> (Kransnodar) versicherte, im gemeinsamen Streben mit orthodoxen Kräften könnten Protestanten dem Unwissen der russischen Bevölkerung entgegenwirken. Die auf der Konferenz vertretene Russische Bibelgesellschaft wurde als ein Beispiel dafür genannt, daß ein gemeinsames Aufklären des russischen Volkes durch Protestanten und Orthodoxe anhand der Bibel bereits teilweise erzielt worden sei.&nbsp;</p>
<p>Mitunter wurde die Veranstaltung ganz praktisch. Dr. Rjagusow plädierte dafür, mit verstärkter Fantasie auf die orthodoxe Herausforderung zu reagieren. Ein orthodoxer Teilnehmer pfingstlerischen Ursprungs versicherte, gemeinsam durchgeführte Jugendkonzerte könnten ein Hit sein. “Doch wo gibt es protestantische Musiker mit tiefergehenden Texten?” fragte er. Nach seiner Überzeugung sei die flache Kost der gegenwärtigen Lob-Preis-Musik den Ansprüchen einer orthodoxen Hörerschaft nicht gewachsen.&nbsp;</p>
<p>Trotz der Teilnahme mehrerer orthodoxer Christen war keine offiziellen Delegierten des Moskauer Patriarchats zu dieser Konferenz erschienen. Doch in einer abschließenden Resolution der Konferenz heißt es resolut: „Wir hoffen auf deren Teilnahme bei künftigen Konferenzen.“ Rund 32 Vertreter von Organisationen und Kirchen waren zu der diesjährigen Moskauer Konferenz erschienen.&nbsp;</p>
<p>Anschließend fand am 5. und 6. März in Nizhni Nowgorod eine Regionalkonferenz statt – die Teilnahme gipfelte bei rund 45 Personen. Das Thema hieß „Das Vater Unser“; es wurde viel gemeinsam gebetet. „Der Allianz-Gedanke lebt in Nizhni“ meinte <b>Ulrich Materne</b> (Wittenberge), <b>der Osteuropa-Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz</b>. „Auch wenn sie nicht immer unter dem Namen ‚Allianz’ geschieht.“ Tatsächlich lebt die Allianz in Rußland oftmals stärker in den Regionen als an der Moskauer Spitze.&nbsp;</p>
<p>Die nationalen Allianzen der 1846 in London gegründeten Evangelische Allianz sammeln sich heute in der Europäischen Evangelischen Allianz und in der Evangelischen Weltallianz. Ihr Partner in den USA ist die National Association of Evangelicals (NAE).&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pakistan: Sechs Tote nach Angriff auf christliches Hilfswerk</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/pakistan-sechs-tote-nach-angriff-auf-christliches-hilfswerk.html</link>
			<description>focus.de - 10.03.2010, 14:55 In der pakistanischen Ortschaft Ogi sind bei einem Angriff auf ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>focus.de - 10.03.2010, 14:55 In der pakistanischen Ortschaft Ogi sind bei einem Angriff auf ein christliches Hilfswerk sechs Menschen getötet worden. Bewaffnete hatten das World-Vision-Büro mit Granaten beschossen und anschließend das Feuer auf die Mitarbeiter eröffnet.</p>
<p>Bei einem Angriff auf Mitarbeiter eines christlichen Hilfswerks in Pakistan sind am Mittwoch sechs Menschen getötet worden. Alle Opfer, darunter zwei Frauen, seien Pakistaner muslimischen Glaubens, erklärte die Hilfsorganisation World Vision. Mehrere Bewaffnete hätten das Büro des Hilfswerks in der Ortschaft Ogi im Bezirk Mansehra im Nordwesten Pakistans mit Granaten angegriffen und danach mit Schusswaffen auf die Mitarbeiter gefeuert. Nach Angaben von World Vision waren in Mansehra ausschließlich einheimische Helfer im Einsatz.</p>
<p>„Wir sind tief betroffen, dass wir einheimische Mitarbeiter verloren haben, die sich sehr für eine Verbesserung der Lebensumstände in Pakistan eingesetzt haben“, erklärte World-Vision-Sprecher James East in Islamabad. Die Organisation stellte ihre Arbeit in der Nordwest-Provinz vorerst ein. „Ob wir unsere Arbeit in den nächsten Tagen und Wochen fortführen, ist noch nicht entschieden“, sagte die Sprecherin von World Vision Deutschland in Friedrichsdorf, Silvia Holten, der Nachrichtenagentur DAPD.</p>
<p>Der Nordwesten Pakistans wurde 2005 von einem schweren Erdbeben erschüttert, nach den Kämpfen im nahe gelegenen Swat-Tal im vergangenen Jahr errichtete World Vision überdies mehrere Flüchtlingslager in der Region. Der Bezirk Mansehra selbst sei bislang aber vergleichsweise ruhig gewesen, sagte Holten der DAPD. Vor dem Angriff habe es keinerlei Drohungen oder sonstige Feindseligkeiten gegen die World-Vision-Mitarbeiter gegeben. „Die Kollegen waren sehr überrascht“, sagte Holten. Sie gingen „von externen Tätern aus, die nicht aus der Region kommen“. Zu den aktuellen Hilfsprojekten von World Vision in Mansehra gehörten auch Ausbildungsprogramme für Frauen und Mädchen.</p>
<p><b>Menschenrechtsbeauftragter Nooke verurteilt Bluttat</b></p>
<p>Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, zeigte sich über den Angriff bestürzt. „Der Anschlag auf das Büro von World Vision hat mich tief erschüttert“, erklärte Nooke in Berlin. Die Opfer hätten sich „im Sinne der Menschen vor Ort, aber auch in unserem Sinne für Frieden und Entwicklung in Pakistan eingesetzt“. Nooke ist Mitglied im Kuratorium der deutschen Sektion von World Vision.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pakistan: World Vision geschockt über Ermordung von fünf Mitarbeitern in Pakistan</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/pakistan-world-vision-geschockt-ueber-ermordung-von-fuenf-mitarbeitern-in-pakistan.html</link>
			<description>Pressemitteilung 10.03.2010 | 11:35 Uhr    Friedrichsdorf / Islamabad, 10. März 2010...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung 10.03.2010 | 11:35 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp; Friedrichsdorf / Islamabad, 10. März 2010 (ots) - In Pakistan sind heute fünf Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation World Vision ermordet worden. Ersten Schilderungen zufolge attackierten bewaffnete Täter das World Vision-Büro im Mansehra Distrikt, 65 Kilometer nördlich von Islamabad. Sie zündeten offenbar zunächst Bomben oder Granaten und eröffneten dann das Feuer. Fünf pakistanische Mitarbeiter wurden getötet, sieben schwer verletzt, ein Kollege wird noch vermisst.</p>
<p>&quot;Wir sind geschockt über den brutalen Angriff und diesen sinnlosen Tod unserer Kollegen&quot;, sagt Christoph Waffenschmidt, der Vorstandvorsitzende von World Vision Deutschland. &quot;Diejenigen, die die Helfer getötet haben, müssen wissen, dass sie ihre eigenen Landsleute umgebracht haben und noch dazu Menschen, die sich gegen Armut und für bessere Lebensbedingungen in ihrem Land eingesetzt haben.&quot;</p>
<p>&nbsp;Aus dem pakistanischen World Vision-Büro ist zu hören, dass es im Vorfeld dieser Tat weder Hinweise auf einen Anschlag noch einen Drohbrief&nbsp; gegeben habe. Grundsätzlich seien in der Region Pakistans jedoch westliche Organisationen angefeindet worden. World Vision hat alle Hilfsmaßnahmen in Pakistan bis auf Weiteres eingestellt.</p>
<p>Die Hilfsorganisation World Vision engagiert sich seit 1992 in Pakistan, insbesondere mit humanitärer Hilfe. In dem Büro in Mansehra arbeiten einheimischen Mitarbeiter. 2001 wurde der Einsatz auf die Provinzen North West Frontier und Punjab erweitert.&nbsp; Nach dem Erdbeben 2005 im Norden Pakistans versorgte World Vision zigtausende Familien mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung. Auch nach den Unruhen 2009 in den Bergregionen Swat, Buner und Lower Dir halfen World Vision-Mitarbeiter tausenden Flüchtlingen.</p>
<p>Aktuell führt World Vision zwei Projekte für Kinder und deren Familien in 22 Gemeinden der North West Frontier Provinz durch. Zum einen werden Bildungsmöglichkeiten und die landwirtschaftliche Entwicklung&nbsp; gefördert. Zum anderen geht es in einem Mutter-Kind-Projekt darum, Schwangere zu betreuen und die Entwicklung von Kindern unter fünf Jahren zu verbessern.<br /><br /><b>HINTERGRUND</b> World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. Im Finanzjahr 2009 wurden 239 Projekte in 48 Ländern durchgeführt. World Vision Deutschland ist Teil der weltweiten World Vision-Partnerschaft. World Vision unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. World Vision Deutschland ist Mitglied der Bündnisse &quot;Aktion Deutschland Hilft&quot; und Gemeinsam für Afrika. www.worldvision.de&nbsp;</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>World Vision Deutschland, Tel.: 06172 763-151 oder -155 </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Hilfe nach Massaker </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-hilfe-nach-massaker.html</link>
			<description>Leiter von Open Doors Afrika über Auslöser der Gewalt gegen Christen 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Jos, 10. März 2010, Open Doors) - Nach dem Angriff auf christliche Dorfbewohner nahe der zentralnigerianischen Stadt Jos ist die Lage vor Ort noch angespannt. Das berichteten Mitarbeiter des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors aus dem Dorf Dogo Nahawa. Sicherheitskräfte patrouillieren in der Gegend. Die ersten Massenbeerdigungen haben begonnen. Einheimische beschuldigen die Regierung, nicht schnell genug auf die Unruhen reagiert zu haben. <br /><br /><b>Opfer brauchen jetzt Hilfe</b><br />Schätzungsweise 500 Menschen, überwiegend Christen vom Stamm der Berom, sollen in der Nacht zum 7. März bei Überfällen auf ihre Dörfer von muslimischen Hausa-Fulani getötet worden sein. Open Doors-Mitarbeitern boten sich schreckliche Szenen in dem betroffenen Gebiet. Viele der Toten waren von Machentenhieben verstümmelt. &quot;Ich sah eine Reihe aus 65 Leichnamen, neun davon waren Männer; der Rest Frauen und Kinder&quot;, schilderte ein Mitarbeiter. Es sei auch für die Mitarbeiter eine bedrückende Aufgabe, Hinterbliebene und Verletzte in Krankenhäusern aufzusuchen und ihnen seelsorgerlich und mit Gebet in ihrer Trauer beizustehen: &quot;Doch die Opfer brauchen jetzt unsere Hilfe.&quot;<br /><br /><b>Christsein inmitten eines feindlichen Umfeldes</b><br /><br /><b>Interview mit JP Pretorius, Leiter von Open Doors in Afrika</b><br />War der jüngste Angriff ein Vergeltungsschlag für Angriffe von Christen auf Muslime?<br /><br />Pretorius: &quot;Die Konflikte in Nigeria haben viele Gesichter. Einige sehen hinter dem Angriff einen Vergeltungsschlag nach den gewalttätigen Ausschreitungen in Jos im Januar. Andere sagen, es gehe um Felder, die Ländereien oder die Kontrolle über Jos als Hauptstadt des Bundesstaates Plateau. All dies könnten Auslöser der Gewalt sein, aber zu behaupten, dass nur einer dieser Gründe der Anstoß für die Verbrechen gewesen sei, wäre eine sehr verkürzte Darstellung. Die Dorfbewohner von Dogo Nahawa hatten nichts zu tun mit der Gewalt im Januar. Ein großer Teil der Getöteten sind Frauen und Kinder. <br /><br />&quot;Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Christen im muslimisch geprägten Norden von Nigeria fast täglich Benachteiligungen, Demütigungen und Angriffen ausgesetzt sind. So oft schon haben sie Häuser und Kirchen gebaut, mussten erleben wie diese niedergerissen wurden und haben sie anschließend wieder aufgebaut. So oft mussten sie in den vergangenen Jahren schon in Leichenhallen nach den Körpern von Angehörigen suchen. Immer und immer wieder.&quot; <br /><br />Ist es dann nicht nachvollziehbar, wenn Christen auch zurückschlagen, etwa um ihre Familie zu verteidigen?<br /><br />Pretorius: &quot;Wir wollen nicht leugnen, dass es auch Christen gibt, die auf Gewalt mit Gewalt reagieren. Die Jugend ist sehr wütend und gereizt. Wenn ein Pastor sie ermutigt, den Angreifern zu vergeben, sind sie extrem gekränkt. Wir trauern um jeden Menschen, der ermordet wurde – gleich ob Christ, Muslim oder Animist. Wir wissen um die Herausforderungen, mit denen wir in Nigeria umgehen müssen. Wir sind vor Ort, um die Christen zu ermutigen und zu unterstützen. Und wir rufen dazu auf, diejenigen zu stärken, die zurückbleiben.&quot;<br /><br />Wie hilft Open Doors den Opfern der jüngsten Angriffe?<br /><br />Pretorius: &quot;Unser Team in Jos besucht Hinterbliebene und Verletzte im Krankenhaus und steht ihnen seelsorgerlich bei. Hohe Priorität hat für uns derzeit, für Wasser und Lebensmittel zu sorgen. Zudem wollen wir dabei helfen, neue Einkommensmöglichkeiten für mittellose Christen in Form von &quot;Hilfe-zur-Selbsthilfe&quot;-Projekten zu finden. Wir arbeiten hier mit lokalen Kirchengemeinden zusammen. Wir wollen ihnen helfen, damit sie ihre Mitglieder wiederum ermutigen können, inmitten eines feindlich gesinnten Umfeldes nicht mit Vergeltung zu reagieren, sondern die friedliche Botschaft des Evangeliums zu leben und weiterzugeben. Es erfordert viel Zeit und Engagement, der Kirche im Norden von Nigeria zu helfen, doch wir sehen es als unsere Berufung und die aller Christen an.&quot;<br /><br />Mehr Informationen und Hilfsmöglichkeiten für Christen in Nigeria unter:</p>
<p>www.opendoors-de.org</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Kritik mehr am Islam? </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/keine-kritik-mehr-am-islam.html</link>
			<description>Zur Debatte um „Islamophobie“: Wenn Maulkörbe verteilt werden </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="FONT-SIZE: 11pt"></span></p>
<h4>Der Vorsitzende des Arbeitskreis Islam, Albrecht Hauser, hat für den&nbsp;Evangelischen Pressedienst idea einen Kommentar zur Frage&nbsp;nach der Kritikmöglichkeit am Islam geschrieben, den wir gerne hier dokumentieren: &nbsp;</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein schillerndes Schlagwort – die sogenannte „Islamophobie“ (die Angst vor dem Islam) – geistert durch die Medien. Selbst in den deutschen Feuilletons und in Talkshows wird damit versucht, Kritik am Islam durch absurde Vergleiche unmöglich zu machen. Maulkörbe werden verteilt und Islamkritiker in die Ecke von Hasspredigern, Rassisten und Antisemiten gestellt. Da „Phobien“ etwas mit krankhafter Wahrnehmung und angstbesetzter Einbildung zu tun haben müssen, soll wohl angenommen werden, dass alle, denen dieser Makel der „Islamophobie“ angehaftet wird, nicht ganz normal sein können und einer nachhaltigen Therapie bedürfen. In was für einer Welt aber würden wir heute noch leben, wenn nicht wahrheitsliebende Männer und Frauen, von Sokrates bis Bonhoeffer, den Mut aufgebracht hätten, konstruktive Religions- und Ideologiekritik zu üben? </p>
<h4><br />Islamophobie gleich Antisemitismus?</h4>
<p><br />Der Begriff „Islamophobie“ wird kontrovers diskutiert. Er wird aber schon länger von islamischen Organisationen und Interessenvertretern als Mittel zur Tabuisierung von Kritik am Islam überhaupt eingesetzt. So hat der türkische Ministerpräsident schon 2005 sich im Europarat bemüht, Islamophobie in gleicher Weise wie Antisemitismus zu ächten. Nach dem Schweizer Minarett-Referendum vom November sagte er, Islamophobie sei wie Antisemitismus „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Bei einem Treffen der Außenminister der Organisation der islamischen Konferenz im Mai 2007 in Islamabad haben sich diese erdreistet, „Islamophobie“ als die „schlimmste Form des Terrorismus“ zu bezeichnen. Hohe islamische Geistliche meinen sogar, wer den Islam kritisiere, gefährde den Weltfrieden.</p>
<h4><br />Weder Feindbild noch Wunschbild</h4>
<p><br />Wo aber eine solche Haltung propagiert wird, ist der Weg in eine freiheitliche demokratische Zivilgesellschaft noch recht lang und steinig. Gerade aber, weil dieses geschichtlich hart erkämpfte Gut nicht verloren gehen darf und die Würde jedes einzelnen Menschen unantastbar bleiben muss, können und dürfen wir nicht darauf verzichten, auch kritische Fragen an den real existierenden Islam in Geschichte und Gegenwart zu stellen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass wir weder einem „Feindbild Islam“ noch einem „Wunschbild Islam“ erliegen. Zeitgeistbedingt geht der moderne Mensch aber wohl von der Annahme aus, alle Religionen seien mehr oder weniger nur kulturell bedingte „Blaupausen“ ein und derselben Grundstruktur des Religiösen, so dass auch der Islam mit etwas verständnisvoll entgegenkommendem Dialog und mit gutem Willen sich bald den europäischen Gegebenheiten anpasse. Islamkritik wird in diesem erhofften multikulturellen „Kulturbiotop“ als Störfaktor empfunden. Manchen tut wohl auch noch leid, dass angesichts der global vernetzen Medienlandschaft es nicht mehr so gut wie früher gelingt, mangelnde Religionsfreiheit und die Situation vom Minderheiten in islamischen Ländern als ein Phänomen darzustellen, das eigentlich nichts direkt mit dem Islam zu tun habe und darüber auch möglichst nicht viel berichtet werden sollte, um den Dialog nicht zu stören. </p>
<h4>Wie der Islam mit Kritikern umgeht</h4>
<p>Kann man aber in einer globalisierten Welt ausblenden, was da geschieht, wo der Islam das Sagen hat, und wie er dort mit Minderheiten, Abweichlern und Kritikern in den eigenen Reihen umgeht? Wie ehrlich sind wir eigentlich? Nicht die „political correctness“, sondern die Wahrheit in Liebe macht uns frei. Dies sollten wir in der Passionszeit nicht vergessen.</p>
<p><i>Albrecht Hauser</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltkirchenrat und Evangelische Allianz setzen Dialog fort</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/weltkirchenrat-und-evangelische-allianz-setzen-dialog-fort.html</link>
			<description>Genf (epd). Der Weltkirchenrat und die weltweite evangelikale Bewegung wollen ihre Beziehungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genf (epd). Der Weltkirchenrat und die weltweite evangelikale Bewegung wollen ihre Beziehungen vertiefen. Bei einem Treffen von Generalsekretär Olav Fykse Tveit und Geoff Tunnicliffe von der weltweiten Evangelischen Allianz seien Fragen von gemeinsamem Interesse erörtert worden, teilte der Weltkirchenrat am Mittwoch in Genf mit. Tveit und Tunnicliffe sprachen unter anderem über Zusammenarbeit bei Mission und Evangelisation. </p>
<p>Ein weiteres Thema war die Weiterarbeit an einem Verhaltenskodex für religiöse Bekehrung. Darüber wird seit einigen Jahren mit der römisch-katholischen Kirche beraten. Bekehrungen sorgen nicht nur für Kontroversen zwischen den Religionen, sondern auch für innerchristliche Spannungen. Ursprünglich war geplant, den Verhaltenskodex in diesem Jahr zu vereinbaren.</p>
<p>&quot;Wir bekräftigten, dass alle Christen eine gemeinsame Berufung haben, eins zu sein&quot;, sagte Weltkirchenrats-Generalsekretär Tveit nach der Begegnung. Tuncliffe, Internationaler Direktor der Evangelikalen Allianz, ergänzte, der Meinungsaustausch sei hilfreich für das gegenseitige Verständnis von Evangelisation, Religionsfreiheit und hinsichtlich des christlichen Eintretens für die Schwächsten.</p>
<p>Die Evangelische Allianz ist nach eigenen Angaben Plattform für weltweit mehr als 300 Millionen Christen aus 121 Ländern. Der Weltkirchenrat, ein Zusammenschluss von protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen, repräsentiert mehr als 500 Millionen Christen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vietnam: Advokat der Religionsfreiheit Le Thi Cong Nhan ist frei</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/vietnam-advokat-der-religionsfreiheit-le-thi-cong-nhan-ist-frei.html</link>
			<description>„Von einem Gefängnis in ein größeres entlassen“ –  noch drei Jahre unter Hausarrest</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IGFM/Hanoi-Frankfurt (9. März 2010) – Nach Verbüßung ihrer Haftstrafe wurde die vietnamesische Rechtsanwältin Le Thi Cong Nhan am 6. März aus dem Gefängnis Nr. 5 der Provinz Thanh Hoa entlassen. Gegenüber dem Hanoier Volkskomitee gab sie zu Protokoll, dass sie nach wie vor weder das Urteil noch den nun folgenden dreijährigen Hausarrest anerkenne, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Cong Nhan war am 6.3.2007 verhaftet worden, weil sie in der Kanzlei ihres Kollegen, des Rechtsanwalts Nguyen Van Dai, Kurse über Menschenrechte für Studenten gab. Zwei Monate später wurde sie nach § 88 des Vietnamesischen StGB wegen „Propaganda gegen den sozialistischen Staat“ in einem unfairen Prozess zu drei Jahren Haft und drei Jahren Hausarrest verurteilt. Ihr Kollege und Mitstreiter Nguyen Van Dai erhielt vier Jahren Haft und vier Jahren Hausarrest. Beide hatten sich als Menschenrechtsverteidiger durch ihren Einsatz für die Religionsfreiheit benachteiligter und verfolgter Christen in Vietnam einen besonderen Namen gemacht. Die IGFM freut sich mit der Familie über Cong Nhans Freilassung, weist aber darauf hin, dass sie nun für drei weitere Jahre unter Hausarrest und strenger Bewachung der Polizei stehen wird.</p>
<p>Mutter und Schwester von Le Thi Cong Nhan waren aus der 220 Kilometer entfernten Hauptstadt Hanoi angereist, um sie vor dem Gefängnis Nr. 5 der Provinz Thanh Hoa in Empfang zu nehmen. Seit 5 Uhr morgens standen sie vergeblich vor dem Gefängnis-Tor, bis die Gefängnisleitung um 7 Uhr ihnen verkündete, Cong Nhan sei bereits nach Hause abtransportiert worden. Wie sich aber herausstellte, wurde Cong Nhan erst um 11:15 Uhr durch den Gefängnis-Hinterausgang in Begleitung von sechs Polizisten nach Hanoi eskortiert, weil die Regierung eine zu große Öffentlichkeit um ihre Freilassung befürchtete. Nach Ankunft wurde sie dem Hanoier Volkskomitee vorgeführt, um sie für den Hausarrest anzumelden. Dort gab Cong Nhan schriftlich zu Protokoll, dass sie das gegen sie gefällte Urteil von 2007 und somit auch den Hausarrest nicht anerkenne. Anschließend wurde sie auf Umwegen nach Hause transportiert. Stundenlang dauerte die Fahrt, ohne etwas zu essen oder zu trinken zu bekommen. Erst um 17 Uhr lieferte man sie erschöpft zu Hause ab. Das Haus selbst war von mehreren Polizisten umstellt, die die Hausbewohner und ihre Besucher beobachteten.</p>
<p>Bis zu ihrer Verhaftung am 6.3.2007 hatte Le Thi Cong Nhan für Studenten Kurse über Menschenrechte gegeben, die in der Kanzlei des bekannten Hanoier Rechtsanwalts Nguyen Van Dai stattfanden. Bereits vor der Festnahme musste sie täglich zum Verhör erscheinen. Am 11. Mai 2007 verurteilte das Hanoier Volksgericht sie in einem Schauprozess zu drei Jahren Haft und anschließenden drei Jahren Hausarrest wegen „Propaganda gegen den sozialistischen Staat“ (§ 88 des StGB Vietnams). Am selben Tag wurde ihr Kollege Nguyen Van Dai im gleichen Prozess zu vier Jahren Haft und vier Jahren Hausarrest verurteilt.</p>
<p>Neben ihrer Tätigkeit als Menschenrechtsverteidigerin war Cong Nhan Mitglied der demokratischen Bewegung „Block 8406“ und Sprecherin der oppositionellen Progressiven Partei Vietnams um den katholischen Pfarrer Nguyen Van Ly, der am 30.03.2007 zu 8 Jahren Haft und 5 Jahren Hausarrest verurteilt wurde.</p>
<p>Wie Rechtanwalt Van Dai hat Cong Nhan in der Haft energisch dafür gekämpft und durchgesetzt, ihre Bibel behalten zu dürfen, die ihr die US-Kommission für Religionsfreiheit bei einem Besuch im Gefängnis geschenkt hatte. Ansonsten durfte sie keine anderen religiösen Schriften bei sich haben. Cong Nhan hatte während der Haft immer wieder abgelehnt, ein „Geständnis“ abzulegen oder einer Ausreise ins Ausland zuzustimmen.</p>
<p>Wegen ihrer Standhaftigkeit und ihres Einsatzes für Religionsfreiheit in Vietnam wurde Cong Nhan von der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA und der IGFM zur „Gefangenen des Monats Februar 2008“ benannt. Ihr Mitstreiter, Rechtsanwalt Nguyen Van Dai, befindet sich noch in Haft. Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen wird die beiden christlichen Menschenrechtsverteidiger Ende März 2010 wegen ihres Einsatzes und Standhaftigkeit mit ihrem diesjährigen Menschenrechtspreis auszeichnen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Bewohner eines christlichen Dorfes mit Macheten zerstückelt</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-bewohner-eines-christlichen-dorfes-mit-macheten-zerstueckelt.html</link>
			<description>Bei Kämpfen zwischen Muslimen und Christen sind 500 Menschen getötet worden.
Immer wiederkommt es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>STUTTGARTER ZEITUNG Nr. 56 (Dienstag, 9. März 28, 2010) Der Konflikt in Nigeria kommt nicht zur Ruhe: Einem neuerlichen Ausbruch der Gewalt zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen in dem zentralnigerianischen Bundestaat Plateau sind vermutlich bis zu 500 Menschen zum Opfer gefallen. Ursprünglich aus dem Norden stammende muslimische Mitglieder der Nomadenstämme Hausa und Fulani griffen am frühen Sonntagmorgen drei nur wenige Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Jos gelegene Dörfer an und richteten unter der überwiegend christlichen Berom-Bevölkerung grausige Blutbäder an.</p>
<p>“Wir rechnen mit 500 oder sogar noch mehr Toten&quot;, sagte der Sprecher des nigerianischen Bundesstaats, GregoryYerilong. Augenzeugenberichten zufolge schossen die Angreifer zunächst wild in die Luft, um die Dorfbewohner aus ihren Hütten zu vertreiben, und töteten die Fliehenden anschließend mit Machetenhieben. &quot;Hilflose Menschen, wie Kinder, Frauen und ältere Männer, die nicht mehr rennen konnten, wurden zu Tode gehackt&quot;, sagte Mark Lipdo vom christlichen Hilfswerk Stefanusstiftung gegenüber der BBC. Unter den Opfern soll sich sogar ein drei Monate altes Baby befunden haben. In dem Dorf Ratt seien praktisch alle Hütten angezündet worden, hieß es. Zahllose Menschen verbrannten offenbar in ihren Hütten. Außer Ratt wurden auch die Dörfer Zot und Dogo Nahawa angegriffen. Um zu verhindern, dass die Gewalt auch auf die Provinzhauptstadt Jos übergreift, versetzte die RegierungdieArmee inAlarmbereitschaft.</p>
<p>In Jos wird davon ausgegangen, dass es sich bei den jüngsten Angriffen um Racheakte handelt. Bereits Ende Januar waren bei Zusammenstößen in derselben Region rund 400 Menschen umgekommen. Damals hatte es sich bei den Opfern sowohl um muslimische Hausa und Fulani sowie um christliche Beroms gehandelt. Der Konflikt zwischen den verschiedenen Bevölkerungs- und Religionsgruppen wird vom Streit um knappes Weideland verschärft.</p>
<p>Schon im November 2008 waren während bewaffneter Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Lokalwahlen im Bundesstaat Plateau mehr als 700 Menschen getötetworden.</p>
<p>Eigentlich hatte die Armee Ende Januar eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, doch der Schutz des Militärs erwies sich als ineffektiv. &quot;Wir haben keinerlei Vertrauen mehr in die Sicherheitskräfte&quot;, sagte Peter Gyang, der beim jüngsten Massaker in Dogd Nahawa sowohl seine Frau wie seine beiden Kinder verlor.</p>
<p>Den fortgesetzten Gewalttätigkeiten wird auch insofern besondere Bedeutung beigemessen, als sich Nigeria gegenwärtig in einem politischen Machtvakuum befindet. Präsident Umaru Yar'Adua ist derzeit schwer krank, sein Stellvertreter Goodluck Jonathan hat vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen, er wird allerdings von Yar'Aduas Gefolgsleuten nicht anerkannt.</p>
<p>Im kommenden Jahr finden in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas wieder Wahlen statt: ein Anlass, bei dem es in dem Vielvölkerstaat regelmäßig zu Unruhen kommt. Die vor allem in den nördlichen Bundesstaaten lebenden Muslime gehen davon aus, dass sie für eine weitere Legislaturperiode den Präsidenten stellen können - so sieht es die nigerianische Verfassung vor. Doch Jonathan, der sich für den &quot;natürlichen&quot; Nachfolger Yar'Aduas hält, ist Christ und aus dem Süden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evangelische Allianz Deutschland: Brennpunkt Islam </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/evangelische-allianz-deutschland-brennpunkt-islam-1.html</link>
			<description>Bad Blankenburg (05.03.2010) – Mit dem &quot;Brennpunkt Islam - Anfrage und Herausforderung für Kirche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>Der Islam trete mit dem gesellschaftspolitischen und theologischen Anspruch auf, „die beste und letztgültige Lebens- und Glaubensweise für alle Menschen zu sein“, schreibt die Deutsche Evangelische Allianz in ihrer Einladung zur <b>Fachkonferenz</b> ihres <b>Arbeitskreis Islam</b>. Die Tagung soll sachkompetente Informationen zum Umgang mit diesem Thema liefern und auch danach fragen wie sich Christen dieser Herausforderung stellen können. Außerdem geht es darum Antworten auf die brennenden Fragen des Islam zu finden und zugleich zur Begegnung, zum kritischen Dialog und zum missionarischen Zeugnis ermutigen.Im Eröffnungsreferat wird der Autor und wissenschaftliche Mitarbeiter beim Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, Carsten Polanz, der Frage nachgehen, &quot;wie die muslimische Präsenz in Deutschland Kirche und Gesellschaft herausfordert&quot;. Neben ihm wirkt die Islamwissenschaftler Dr. Petra Uphoff ebenso mit wie der als Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen tätige Islamwissenschaftler Dr. Friedemann Eißler, Berlin, der zu den „Aussichten und Aufgaben des christlich-muslimischen Dialogs heute“ redet. Um Fragen der islamischen und christlichen Mission und der angespannten Lage für die Christen in islamischen Ländern geht es in Referaten und Gesprächsgruppen mit dem Vorsitzenden des „Arbeitskreis für Religionsfreiheit, Menschenrechte und verfolgte Christen“, Dr. Paul Murdoch aus Tübingen. Weitere Referenten und Mitwirkende sind die Vorsitzenden des „Arbeitskreis Islam“, Dr. h.c. Horst Marquardt als Gründungsvorsitzender und Vorsitzender des Christlichen Führungskräftekongress und der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, der frühere württembergische Kirchenrat Albrecht Hauser, der in diesen Tagen sein Amt an den Nachfolger Ulrich Neuenhausen abgibt, den Leiter der&nbsp;Biblisch-Theologischen Akademie des&nbsp;&quot;Forum Wiedenest&quot;. Eberhard Troeger, der ehemalige Leiter des Evangeliumsdienst Mittlerer Osten und Mitbegründer des Instituts für Islamfragen spricht zum &quot;Brennpunkt Islam – Integration – Assimilierung oder die Parallelgesellschaft des organisierten Islam und der Umma?&quot; und der Vorsitzende des Instituts für Islamfragen, Dr. Dieter Kuhl leitet eine Abendveranstaltung unter dem Thema „Wege von Mohammed zu Christus“.&nbsp; </p>
<p>Vor dem gemeinsamen Abschluss am Sonntag wird es eine Podiumsdiskussion &quot;Quo vadis, Kirche und Gesellschaft in Europa? Wo stehen wir mit dem Islam – wohin gehen wir?&quot; u. a. mit Dr. Horst Marquardt und Albrecht Hauser geben. Die&nbsp; Bibelarbeiten während des Kongresses halten Eberhard Troeger und der Leiter des Evangelischen Gemeindedienstes der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Werner Schmückle.&nbsp; </p>
<p>Mit den Worten „auch wenn die Christen die weltweit am stärksten verbreitete Religionsgemeinschaft sind, müssen wir uns den Herausforderungen stellen, die seitens der erstarkten Weltreligion Islam in Europa und weltweit auf dem Tisch liegen“, begründet der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, die erstmals im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg angebotene Tagung, an der er auch selbst teilnehmen wird.&nbsp; </p>
<h4>Einzelheiten zum Tagungsablauf und Anmeldungen:&nbsp;</h4>
<p><i><span style="FONT-FAMILY: Arial">Evangelisches Allianzhaus, Esplanade 5-10a, 07422 Bad Blankenburg, Tel. 036741-2424, FAX 036741-3212, </span></i><i><span style="FONT-FAMILY: Arial">Email: info@ead.de </span></i></p></div>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine „Kultur des Todes&quot; geht um in Europa</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/eine-kultur-des-todes-geht-um-in-europa.html</link>
			<description>Abtreibung und Euthanasie mit christlicher Ethik überwinden
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Gandersheim/Bad Teinach (idea) – Vor einer „Kultur des Todes&quot;, die sich in Europa ausbreite, haben evangelische und katholische Theologen und Wissenschaftler gewarnt. Sie müsse durch christliche Ethik überwunden werden, erklärten sie auf zwei Tagungen mit insgesamt 160 Teilnehmern, die der Gemeindehilfsbund und das Gemeindenetzwerk (beide Walsrode) Ende Februar und Anfang März in Bad Gandersheim (Harz) und Bad Teinach (Schwarzwald) veranstalteten. Getarnt als medizinische Dienstleistung oder Sozialhilfe werde das Töten ungeborener Kinder oder alter Menschen gesellschaftsfähig gemacht, erklärte der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker. Der evangelische Theologe Jens Motschmann (Bremen) erläuterte anhand kirchlicher Verlautbarungen, wie der Lebensschutz in der evangelischen Kirche zugunsten der Selbstbestimmung der Frau aufgeweicht werde. Problematisch sei nicht die kirchliche Beratung von Frauen in Schwangerschaftskonflikten als solche, sondern die Ausstellung von Bescheinigungen, die eine straffreie Tötung des ungeborenen Kindes ermöglichen. Der Theologieprofessor Rainer Mayer (Stuttgart) erinnerte an die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Diese verleihe ihm in jedem Stadium der Existenz eine voraussetzungslose Würde und stelle Lebensanfang und Lebensende ganz in die Verfügung Gotte</p>
<h4>Verweltlichung fördert Todeskultur</h4>
<p>Wie der evangelische Medizinethiker und Theologe Otto W. Hahn (Eppingen-Adelshofen/Nordbaden) ausführte, befördere die zunehmende Verweltlichung Europas eine „Kultur des Todes&quot;. Damit nehme auch die Befürwortung von Euthanasie wieder zu. Nach Hahns Ansicht muss sie mit einer „Kultur der Barmherzigkeit&quot; überwunden werden. So sei aktive Sterbehilfe für Christen ausgeschlossen. Ihnen könne es nur darum gehen, durch Zuwendung und liebevolles Geleit die Not des Sterbenden zu lindern und ihn auf die Ewigkeit vorzubereiten. Joachim Cochlovius (Walsrode), erster Vorsitzender des Gemeindehilfsbundes, erinnerte an die bewahrende Funktion des Gebotes „Du sollst nicht töten&quot; und an die Verpflichtung des Staates, dieses Gebot uneingeschränkt durchzusetzen. Der theologisch konservative Gemeindehilfsbund hat etwa 550 Mitglieder und Freunde; dem Gemeindenetzwerk rund 70 bibel- und bekenntnisorientierte Vertreter an. 　</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KEP-Geschäftsführer dankt Westerwelle für sein Plädoyer für Religionsfreiheit</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/kep-geschaeftsfuehrer-dankt-westerwelle-fuer-sein-plaedoyer-fuer-religionsfreiheit.html</link>
			<description>Recht auf Religionsfreiheit durch den Bundesaußenminister in seiner Rede vor dem Menschenrechtsrat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(WETZLAR/ BERLIN) Der Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP, Wolfgang Baake (Wetzlar), hat Guido Westerwelle seinen Dank ausgesprochen. Grund dafür ist die Erwähnung der Religionsfreiheit durch den Bundesaußenminister in seiner Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf.</p>
<p>&quot;Das friedliche Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft und der Völker untereinander wird nur gelingen, wenn wir die Religionsfreiheit und den Glauben als untrennbaren Teil un-serer Identität anerkennen&quot;, hatte der FDP-Politiker am 03. März betont.</p>
<p>Westerwelle forderte weiter, dass jeder Mensch seinen &quot;Glauben leben&quot; dürfe, den er für sich als &quot;wahr erkannt&quot; habe. Dies gelte für Angehörige christlicher Minderheiten ebenso wie für Anhänger jeder anderen Religion. Jeder Mensch müsse seine Religion ungehindert wechseln können. Wahre Religionsfreiheit sei immer auch die Freiheit, keinen Glauben zu haben.</p>
<p>Auch angesichts der aktuellen Diskussion um Menschenrechtsverletzungen dürfe man nicht schweigen. Das beharrliche Engagement der deutschen Bundesregierung für die Menschen-rechte sei die Lehre aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte erklärte Wester-welle. Der Schutz von Menschenrechten sei Maßstab für Stabilität und nachhaltige Entwick-lung einer Gesellschaft.</p>
<p>Wie Baake schreibt, sei der Einsatz für die freie Religionsausübung in allen Ländern der Welt ein wichtiges Grundrecht, für das sich die Bundesregierung immer wieder einsetzen müsse. Der KEP-Geschäftsführer ist auch Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung.</p>
<p>Baake bezeichnete Westerwelles Rede vor dem Menschenrechtsrat als ein wichtiges Zeichen, für das die Deutsche Evangelische Allianz sehr dankbar sei. In diesem Zusammenhang forder-te Baake auch die anderen Mitglieder der Bundesregierung, wie etwa Entwicklungshilfeminis-ter Dirk Niebel, dazu auf, dem guten Vorbild seines Parteivorsitzenden zu folgen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria:  Erneut Blutbad in Nigeria </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-erneut-blutbad-in-nigeria.html</link>
			<description>(Jos, 08. März 2010, Open Doors) - Erneut kam es im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Jos, 08. März 2010, Open Doors) - Erneut kam es im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau zu einem Blutbad. In der Nacht zum 7. März überfielen Bewaffnete das überwiegend von Christen bewohnte Dorf Dogo Nahawa im Süden der Hauptstadt Jos. Mindestens 300 Menschen sollen laut einem Bericht der Agentur Reuters getötet worden sein. Unter den Opfern seien viele Frauen und Kinder. Mitarbeiter des Hilfswerk Open Doors erkunden derzeit die Lage. <br /><br />Das Hilfswerk bittet darum, für die Angehörigen der ermordeten Menschen zu beten. Auch die Verletzten in den Krankenhäusern und die übrigen Dorfbewohner brauchen die Solidarität der Christen weltweit. Zudem bittet Open Doors für die Regierung zu beten, damit diese die Christen schützt. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu religiös motivierter Gewalt durch extremistische Muslime im Bundesstaat Plateau. Einheimische Kirchenleiter sehen darin den Versuch, die Hauptstadt Jos und den gesamten Bundesstaat zu islamisieren. Gegen 3.00 Uhr nachts kamen die Angreifer in das Dorf. Sie schossen mit Maschinengewehren in die Luft und scheuchten so die Menschen aus ihren Häusern. Dann griffen sie die überraschten Einwohner mit Gewehren und Macheten an. Es gab zahlreiche Verletzte. Sicherheitskräfte wurden in die Region gesandt. </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Entsetzen über Massaker an Christen in Nigeria</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-entsetzen-ueber-massaker-an-christen-in-nigeria-1.html</link>
			<description>Mehr als 500 Tote</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGELONLINE 08.03.2010 Hunderte Dorfbewohner sind in Nigeria brutal ermordet worden - offenbar bei einer Racheaktion von Muslimen an Christen. Mit großer Besorgnis hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon auf den Gewaltausbruch reagiert. Wie US-Außenministerin Clinton rief er beide Seiten zur Zurückhaltung auf.</p>
<p>Nairobi/Abuja/New York - Der erneute Gewaltausbruch zwischen Christen und Muslimen in Nigeria hat international große Besorgnis ausgelöst: Bei den Unruhen im Bundesstaat Plateau waren nach Angaben der Behörden am Sonntag mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rief beide Seiten zur äußersten Zurückhaltung auf. &quot;Die politischen und religiösen Führer des Landes sollten sich zusammensetzen und eine dauerhafte Lösung für die Ursachen der Gewalt ausarbeiten&quot;, schlug Ban in einer Erklärung vom Montag vor.</p>
<p>Der Vatikan zeigte sich über die blutigen Auseinandersetzungen entsetzt. Ein Sprecher bekundete &quot;Schmerz und Besorgnis&quot; angesichts der &quot;grausamen Gewalttaten&quot; in dem westafrikanischen Land. Es handele sich jedoch &quot;nicht um religiöse, sondern um soziale Unruhen&quot;, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa den Pressesprecher des Heiligen Stuhls, Padre Federico Lombardi.</p>
<p>Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief alle Beteiligten zu &quot;äußerster Besonnenheit&quot; auf. &quot;Ich erwarte von den Verantwortlichen in Nigeria, dass sie alles tun, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen&quot;, hieß es in einer Erklärung Westerwelles.</p>
<p>Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hat die nigerianische Regierung zu einer Aufklärung des Massakers und zu einer Bestrafung der Täter aufgerufen. Die Regierung müsse dafür sorgen, &quot;dass die Verantwortlichen für die Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden und die Menschenrechte geachtet werden&quot;, sagte Clinton am Montag in Washington. &quot;Wir rufen alle Parteien dringend auf, sich zurückzuhalten und einen konstruktiven Ausweg aus dem Kreislauf der Gewalt zu suchen.&quot;</p>
<p><b>Drei christliche Dörfer von muslimischen Nomaden angegriffen</b></p>
<p>Am Montag war bekanntgeworden, dass bei den Unruhen weit mehr Menschen getötet wurden als zunächst angenommen. Muslimische Nomaden hatten in der Nacht zum Sonntag drei christliche Dörfer angegriffen. Dabei wurden binnen drei Stunden mehr als 500 Christen mit Macheten oder Äxten getötet und anschließend verbrannt, wie die Behörden mitteilten. Zunächst war von rund hundert Toten die Rede gewesen.</p>
<p>&quot;Die Menschen wurden mit Äxten, Dolchen und Macheten angegriffen - viele von ihnen Kinder, Alte und schwangere Frauen&quot;, sagte ein Sprecher der Regierung. Mehr als 200 Menschen würden im Krankenhaus von Jos behandelt, der Hauptstadt des zentralen Bundesstaates Plateau. Ein Sprecher des Gouverneurs von Plateau, Dan Manjang, machte Hirten des muslimischen Nomadenvolks der Fulani für die Attacken verantwortlich. Die Behörden hätten 95 Menschen festgenommen. Einem Pressebericht zufolge waren es 300 bis 500 Angreifer.</p>
<p>Nach Angaben von Überlebenden aus dem Dorf Dogo Nahawa stürmten die Angreifer mitten in der Nacht zum Sonntag die Ortschaft, brannten die Hütten nieder und töteten die Einwohner auf brutalste Weise. Flüchtende Dorfbewohner hätten sich in Tierfallen und Fischernetzen verfangen, die von den Angreifern aufgestellt worden seien.</p>
<p>Zeitungen berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass die muslimischen Bewohner per SMS vor dem dreistündigen Massaker gewarnt worden seien. Der Menschenrechtler Shamaki Gad Peter sprach nach einem Besuch in den drei Dörfern von einem &quot;gut koordinierten Angriff&quot;. Das Ausmaß der Zerstörung sei &quot;enorm&quot;, sagte er.</p>
<p><b>Schwere Vorwürfe gegen die Armee</b></p>
<p>&quot;Sie drangen in die Häuser ein, riefen 'Allah ist groß' und gingen mit Messern und Macheten auf die Bewohner los&quot;, schilderten christliche Religionsführer den Angriff unter Berufung auf Augenzeugen. Sie erhoben auch schwere Vorwürfe gegen die Armee. In einer am Montag in der Zeitung &quot;Guardian&quot; veröffentlichten Stellungnahme klagte der Rat christlicher Kirchenführer, die in Jos stationierten Truppen seien benachrichtigt worden, als das christliche Dorf Dogo Nahawa von muslimischen Nomaden belagert wurde. Die Soldaten seien jedoch erst Stunden später in dem fünf Kilometer entfernten Dorf eingetroffen. &quot;Wir haben kein Vertrauen mehr in die Armee wegen ihrer Vorbehalte gegen Christen&quot;, hieß es in der Erklärung.</p>
<p>Der Menschenrechtler Shehu Sani bezeichnete das Massaker als Vergeltung für die religiös motivierte Gewalt in Jos, durch die im Januar mehr als 300 Menschen starben, die meisten von ihnen Muslime. Die Region um Jos liegt an der Nahtstelle zwischen dem mehrheitlich muslimischen Norden und dem christlich-animistisch geprägten Süden Nigerias und wird immer wieder von Zusammenstößen zwischen Anhängern der beiden Religionen erschüttert.</p>
<p>Nigeria ist mit mehr als 140 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Trotz reicher Ölvorkommen lebt jeder zweite Nigerianer unterhalb der Armutsgrenze. Christen und Muslime bilden jeweils einen Bevölkerungsanteil von etwa 50 Prozent. In der Politik wird traditionell auf ein Gleichgewicht zwischen dem überwiegend islamischen Norden und dem christlichen Süden geachtet. Weil der muslimische Präsident Umaru Yar'Adua erkrankt ist, übt seit einigen Wochen dessen christlicher Stellvertreter Goodluck Jonathan das Amt aus, obwohl erst bei den Präsidentenwahlen im kommenden Jahr ein christliches Staatsoberhaupt an der Reihe wäre.</p>
<p>wit/dpa/AFP</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682452,00.html" target="_blank" >www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682452,00.html</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Entsetzen über Massaker an Christen in Nigeria</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-entsetzen-ueber-massaker-an-christen-in-nigeria.html</link>
			<description>Mehr als 500 Tote</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGELONLINE 08.03.2010 Hunderte Dorfbewohner sind in Nigeria brutal ermordet worden - offenbar bei einer Racheaktion von Muslimen an Christen. Mit großer Besorgnis hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon auf den Gewaltausbruch reagiert. Wie US-Außenministerin Clinton rief er beide Seiten zur Zurückhaltung auf.</p>
<p>Nairobi/Abuja/New York - Der erneute Gewaltausbruch zwischen Christen und Muslimen in Nigeria hat international große Besorgnis ausgelöst: Bei den Unruhen im Bundesstaat Plateau waren nach Angaben der Behörden am Sonntag mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rief beide Seiten zur äußersten Zurückhaltung auf. &quot;Die politischen und religiösen Führer des Landes sollten sich zusammensetzen und eine dauerhafte Lösung für die Ursachen der Gewalt ausarbeiten&quot;, schlug Ban in einer Erklärung vom Montag vor.</p>
<p>Der Vatikan zeigte sich über die blutigen Auseinandersetzungen entsetzt. Ein Sprecher bekundete &quot;Schmerz und Besorgnis&quot; angesichts der &quot;grausamen Gewalttaten&quot; in dem westafrikanischen Land. Es handele sich jedoch &quot;nicht um religiöse, sondern um soziale Unruhen&quot;, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa den Pressesprecher des Heiligen Stuhls, Padre Federico Lombardi.</p>
<p>Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief alle Beteiligten zu &quot;äußerster Besonnenheit&quot; auf. &quot;Ich erwarte von den Verantwortlichen in Nigeria, dass sie alles tun, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen&quot;, hieß es in einer Erklärung Westerwelles.</p>
<p>Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hat die nigerianische Regierung zu einer Aufklärung des Massakers und zu einer Bestrafung der Täter aufgerufen. Die Regierung müsse dafür sorgen, &quot;dass die Verantwortlichen für die Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden und die Menschenrechte geachtet werden&quot;, sagte Clinton am Montag in Washington. &quot;Wir rufen alle Parteien dringend auf, sich zurückzuhalten und einen konstruktiven Ausweg aus dem Kreislauf der Gewalt zu suchen.&quot;</p>
<p><b>Drei christliche Dörfer von muslimischen Nomaden angegriffen</b></p>
<p>Am Montag war bekanntgeworden, dass bei den Unruhen weit mehr Menschen getötet wurden als zunächst angenommen. Muslimische Nomaden hatten in der Nacht zum Sonntag drei christliche Dörfer angegriffen. Dabei wurden binnen drei Stunden mehr als 500 Christen mit Macheten oder Äxten getötet und anschließend verbrannt, wie die Behörden mitteilten. Zunächst war von rund hundert Toten die Rede gewesen.</p>
<p>&quot;Die Menschen wurden mit Äxten, Dolchen und Macheten angegriffen - viele von ihnen Kinder, Alte und schwangere Frauen&quot;, sagte ein Sprecher der Regierung. Mehr als 200 Menschen würden im Krankenhaus von Jos behandelt, der Hauptstadt des zentralen Bundesstaates Plateau. Ein Sprecher des Gouverneurs von Plateau, Dan Manjang, machte Hirten des muslimischen Nomadenvolks der Fulani für die Attacken verantwortlich. Die Behörden hätten 95 Menschen festgenommen. Einem Pressebericht zufolge waren es 300 bis 500 Angreifer.</p>
<p>Nach Angaben von Überlebenden aus dem Dorf Dogo Nahawa stürmten die Angreifer mitten in der Nacht zum Sonntag die Ortschaft, brannten die Hütten nieder und töteten die Einwohner auf brutalste Weise. Flüchtende Dorfbewohner hätten sich in Tierfallen und Fischernetzen verfangen, die von den Angreifern aufgestellt worden seien.</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschland: Württembergischer Justizminister will Religionsfreiheit vor</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-wuerttembergischer-justizminister-will-religionsfreiheit-vor.html</link>
			<description>Stuttgart (epd) 0525/06.03.2010 Die Religionsfreiheit in Deutschland muss nach Ansicht des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart (epd) 0525/06.03.2010 Die Religionsfreiheit in Deutschland muss nach Ansicht des Justizministers und Integrationsbeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg, Ulrich Goll (FDP), geschützt werden. «Die Religionsfreiheit ist etwas, worauf wir stolz sein können, was wir aber auch vor Missbrauch schützen müssen, » sagte Goll bei der Tagung «Heimat in der Fremde - Katholische Migranten in der »Diaspora« Württemberg» am Samstag in Stuttgart. Eine Demokratie müsse religiöse Auseinandersetzungen zulassen, aber durch die Verfassung sei ein eindeutiger Rahmen gesteckt, der dafür sorge, dass die Religionsfreiheit nicht missbraucht werde.</p>
<p>Weiter sagte Goll, dass ein Viertel der 2,7 Millionen Einwohner Baden-Württembergs einen Migrationshintergrund besitzt. Die früheren katholischen Migranten seien für viele dieser Menschen nun selbst ein Ort der Integration geworden. So hätten in der Diözese Rottenburg- Stuttgart Katholiken aus über 160 Ländern eine neue Heimat gefunden. Gari Pavkovic von der Stabsabteilung Integrationspolitik der Stadt Stuttgart sagte, die evangelische und die katholische Kirche sollten trotz zürückgehender Einnahmen nicht bei der Sozial- und Bildungsarbeit sparen, weil die Beratungs- und Betreuungsangebote der beiden Volkskirchen von Migranten gut angenommen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 20:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Irak: Christen fliehen trotz Wahlen aus Mossul</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/irak-christen-fliehen-trotz-wahlen-aus-mossul.html</link>
			<description>Kirche hofft auf Machtwechsel</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ROM, 6. März 2010&nbsp; (ZENIT.org/Fides.org).-Über tausend christliche Familien haben Mossul infolge der Gewalt der vergangenen Tage verlassen und in den umliegenden Dörfern Zuflucht gesucht. All diese Binnenflüchtlinge werden wahrscheinlich nicht an den Wahlen teilnehmen, da sie als Wähler in Mossul gemeldet sind. Doch wir können nichts dagegen tun: Die Menschen haben Angst und denken an die eigenen Unversehrtheit&quot;, so der syrisch-katholische Bischof von Mossul, Georges Casmoussa, im Gespräch mit dem Fidesdienst mit Blick auf die Wahlen am 7. März.</p>
<p>Zu den Gründen für die Flucht aus der Stadt sagt der Erzbischof: „Der Mord an 3 Christen aus derselben Familie vor wenigen Tagen (ein Vater und zwei Brüder des syrisch-katholischen Priesters Mazen Ishoha wurden am 23. Februar ermordet), denn diese Christen wurden zuhause abgefangen und ermordet. Dies hat zu Angst und schrecken unter den Gläubigen geführt und deshalb haben so viele Familien die Flucht ergriffen. Die Gläubigen sehen die eigene Zukunft nicht rosig. Es ist nicht akzeptabel, dass man diese Art von Bedrohung ertragen muss und sich gezwungen sieht, jedes Mal in der Zeit vor einer Wahl, die eigene Stadt zu verlassen, wie dies bereits vor zwei Jahren der Fall war. Der Staat sollte die Sicherheit gewährleisten&quot;.</p>
<p>Zu den Erwartungen im Hinblick auf die Wahl sagt Erzbischof Casmoussa: „Wir hoffen, dass es nach der Wahl eine neue Ära für das Land geben wird: dass es eine Regierung gibt, die eine andere Mentalität vertritt und weitsichtig ist, dass man mit einem Geist der Einheit regiert und nicht die Interessen einzelner Fraktionen vertritt. Wir wünschen uns eine Regierung die dafür sorgt, dass die Verfassung geachtet und umgesetzt wird, dass das Gesetz respektiert wird und die rechtsstaatlichen Prinzipien für alle gelten.&quot;</p>
<p>„Die Christen&quot;, so der Erzbischof abschließend, „wollen Bürger mit allen Rechten und Pflichte sein und bitten um den Schutz der Menschen- und Bürgerrechte sowie der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rechte für alle.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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