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		<title>Deutsche Evangelische Allianz - Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 18:38:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Nordnigeria: Der leise Exodus – Christen auf der Flucht </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nordnigeria-der-leise-exodus-christen-auf-der-flucht.html</link>
			<description>(Abuja) In Nigeria herrscht Genozid-Notstand. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas will die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Abuja) In Nigeria herrscht Genozid-Notstand. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas will die islamische Sekte Boko Haram mit ihren bewaffneten Milizen einen islamischen Scharia-Staat errichten. Mehr als 35.000 Christen befinden sich nach zahlreichen antichristlichen Attentaten auf der Flucht aus dem mehrheitlich moslemischen Norden in den christlichen Süden des Landes. Das Staatssekretariat des Vatikans, das in ständigem Kontakt mit der Apostolischen Nuntiatur in Nigeria und der nigerianischen Bischofskonferenz steht, fordert ein Eingreifen von Vereinten Nationen und EU und drängt die westlichen Regierungen, die ethnisch-religiöse Säuberung auf die Tagesordnung der internationalen Politik zu setzen.
<b>250 Morde von Boko Haram allein im Januar 2012</b>
Laut Human Rights Watch wurden 2011 550 Menschen bei Angriffen der Islamisten ermordet. Insgesamt gehen von 2009-2011 mindestens 935 Morde auf das Konto von Boko Haram. Allein im ersten Monat des Jahres 2012 waren es bereits weitere rund 250 Morde.
Msgr. John Olorunfemi Onaiyekan, der Erzbischof von Abuja, der Bundeshauptstadt von Nigeria, bestätigte gegenüber Menschenrechtsorganisationen, daß die Morde eine Massenflucht der Christen aus dem Norden ausgelöst haben. „Die Bevölkerung befindet sich auf der Flucht. Wer kann, flieht, vor allem wenn er aus einem anderen Teil des Landes stammt“, so Erzbischof Onaiyekan
<b>Droh-SMS: Blutnacht gegen Christen</b>
„Die Mehrheit der Christen harrt jedoch noch aus. Die aus dem Süden stammenden Christen, die bereits seit mehr als zwei oder drei Generationen im Norden leben, ist sehr groß“, berichtet der katholische Oberhirte. Der Erzbischof bestätigte auch, daß Droh-SMS verbreitet wurden, in denen „Pläne“ bekannt gemacht wurden, daß einige islamische Gruppen in einer bestimmten Nacht alle Christen des Nordens ermorden werden. „Solche Nachrichten haben viele Leute sehr verschreckt. Nach den vielen Morden an Christen werden sie durchaus für glaubwürdig gehalten. Wir müssen diese Ängste sehr ernstnehmen. Es geht um Leben und Tod“, so der Erzbischof von Abuja zum katholischen Nachrichtendienst Fides.
Msgr. Onaiyekan dankte den nigerianischen Sicherheitskräften für den Schutz, den sie den Christen bieten. „Wie hoffen, daß dem so bleibt.“ Die Bischofskonferenz erneuerte unterdessen ihre Aufforderung an alle Christen, besonders wachsam zu sein, zu Hause, am Arbeitsplatz, in den Kirchen, auf dem Weg dorthin. „Wir müssen uns den Versuchen widersetzen, Christen und Moslems zu Feinden zu machen. Das wäre das Ende des Staates“, so der Erzbischof.
<b>Was macht internationale Staatengemeinschaft gegen ethnisch-religiöse Säuberung?</b>
Die Jagd auf Christen der Islamisten von Boko Haram wurde inzwischen durch die italienische Regierung beim Außenpolitischen Rat der Europäischen Union anhängig gemacht. Am 22. Januar verurteilte die EU die schreckliche Attentatsserie in Nigeria und sprach „der großen Mehrheit der nigerianischen Staatsbürger, die eine lange Tradition religiöser Toleranz haben“ ihre Solidarität aus. Die Chefin der europäischen Diplomatie, Catherine Ashton, zeigte sich „zutiefst betroffen von der jüngsten Welle terroristischer Angriffe“.
Die Christen wurden in keinem EU-Dokument spezifisch genannt, ebenso wenig der religiöse Antrieb der Angreifer. Da sich die Erwähnung der Religion in der EU „verbietet“, ist die EU nicht imstande zum Kern des Problems vorzustoßen, das Nigeria erschüttert. Ganz abgesehen vom Umstand, daß Nigeria ein Kunstprodukt der Kolonialzeit ist, wie letztlich fast alle Staaten Afrikas. Heute rächt es sich, verschiedene Völker mit anderer Religion und anderer Kultur in einem Staat zusammengezwungen zu haben. Die Geschichte läßt sich aber nicht einfach zurückdrehen.
<b>Christen keine Einheit – Unterschiedliche Konfessionen, unterschiedliche Standpunkte</b>
„Das Ziel von Boko Haram ist es, eine bewaffnete Reaktion der Christen zu provozieren. Das würde das Land endgültig ins Chaos stürzen und jenen moslemisch-christlichen Bürgerkrieg auslösen, den Boko Haram braucht“, so Erzbischof Onaiyekan zur Zeitschrift „30 Tage“. Boko Haram stellt es so dar, doch die Christen des Landes bilden keine Einheit. „Wir Katholiken richten uns an Rom aus, das uns den Dialog als einzigen Weg des Zusammenlebens lehrt. Einige protestantische Gruppen denke da anders und kritisieren uns auch dafür. Einige von ihnen greifen den Islam grundsätzlich an und stellen ihn insgesamt in eine Reihe mit Boko Haram. Wir können aber nicht anders, als die Wahrheit zu sagen“, so Onaiyekan.
Der Erzbischof von Abuja verwirft kategorisch eine Teilungslösung wie im Sudan. In Nigeria wäre eine Zwei-Staaten-Lösung praktisch undurchführbar. Sie hätte eine Massenwanderung von Millionen von Menschen in beide Richtungen zur Folge mit ebenso viele Entwurzelungen. Die bevölkerungsmäßige Verschränkung zwischen den beiden Teilen des Landes sei völlig anders. „Es braucht eine gemeinsame politische Lösung“, fordert daher der Erzbischof von Abuja.
http://www.katholisches.info/2012/02/01/der-leise-exodus-christen-auf-der-flucht-aus-nordnigeria
Quelle: Vatikan Insider/Giuseppe Nardi/ die-evangelikalen.de]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:38:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Deutschland: &quot;Scharia-Pläne sind makaber und krude&quot;</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-scharia-plaene-sind-makaber-und-krude.html</link>
			<description>Julia Klöckner (CDU) fordert vom rheinland-pfälzischen Justizminister Jochen Hartloff (SPD) eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Scharia und Rechtsstaat sind Gegensätze.&quot; Das sagte die Vorsitzende der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Julia Klöckner, gegenüber pro. Wie andere Politiker auch reagiert sie mit Ablehnung auf die Forderung von Justizminister Jochen Hartloff (SPD), die islamische Rechtsordnung in Deutschland auszuweiten. Ministerpräsident Kurt Beck stellte sich hinter Hartloff.&nbsp;<br />Die Idee von Jochen Hartloff, Zivilklagen künftig auch von islamischen Scharia-Gerichten verhandeln zu lassen, bezeichnete Klöckner als &quot;verzichtbaren Beitrag, der nicht geeignet ist, den Rechtsfrieden in Deutschland zu befördern&quot;. Auf Anfrage von pro erklärte sie: &quot;Das dem islamischen Recht zugrunde liegende Wertesystem lässt sich in zentralen Bereichen nicht mit unserem Grundgesetz und den damit verbundenen Wertentscheidungen vereinbaren. Allein schon die Stellung der Frau, die nach islamischem Recht in einer für uns unvorstellbaren Unmündigkeit gehalten wird, steht in einem diametralen Gegensatz zu unseren Vorstellungen von Menschenwürde und Persönlichkeitsentwicklung.&quot;<br /><br />Hartloffs Vorschlag würde zudem Parallelgesellschaften fördern und die Anerkennung des deutschen Rechtswesens schmälern. &quot;Wir werden ihm Gelegenheit geben, seine kruden Ideen im Parlament zu erläutern&quot;, so Klöckner. &quot;Dabei wird sehr interessant sein, wie insbesondere auch die grünen Koalitionspartner die makabren und frauenfeindlichen Überlegungen des Justizministers beurteilen.&quot;<br /><br />Hartloff hatte gegenüber der &quot;B.Z.&quot; erklärt, islamische Schiedsgerichte seien in Deutschland grundsätzlich zulässig. &quot;Auch die Sportgerichtsbarkeit oder die Kirchen haben eine eigene Rechtsprechung, die dem inneren Frieden dient&quot;, sagte er. &quot;Wenn diese Gerichte allerdings den Anspruch haben, den Rechtsstaat und dessen Institutionen zu ersetzen, und die allgemeine Rechtsprechung keine Rolle mehr spielt, dann ist das eine kritische Entwicklung&quot;, so der Minister. Die Scharia sei somit nur in &quot;moderner Form&quot; akzeptabel: &quot;Steinzeit werden wir nicht tolerieren. Steinigen ist menschenrechtswidrig.&quot; Zudem sollen die Scharia-Gerichte nur Zivilklagen und keine Strafsachen verhandeln dürfen. Die Urteile müssen mit dem deutschen Recht vereinbar sein, vor Prozessbeginn müssen sich beide Parteien einverstanden erklären.
<b>Proteste von Jörg-Uwe Hahn und Alice Schwarzer</b><br /><br />Auch Jörg-Uwe Hahn (FDP), Chef der Justizministerkonferenz, hält von Hartloffs Plänen wenig: &quot;Recht sprechen bei uns deutsche Gerichte. Islamische Sondergerichte braucht es da nicht&quot;, zitiert ihn die &quot;Bild&quot;-Zeitung in ihrer Freitagsausgabe. Der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer forderte Hartloffs Rücktritt: &quot;Es ist unvorstellbar, das ein Justizminister solche Gedanken hegt.&quot; Die Scharia sei in jeder Form grausam und menschenverachtend und habe in Deutschland keinen Platz. Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium Ole Schröder sagte, in Deutschland würden Grundgesetz und Strafgesetzbuch und kein Scharia-Recht gelten. &quot;Wir brauchen Richter mit Migrationshintergrund, die deutsches Recht anwenden und keine Richter, die Scharia-Recht anwenden&quot;, sagte er zu &quot;Bild&quot;. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Günter Krings, teilte gegenüber der Presse mit: &quot;Die Errungenschaften unseres Rechtsstaates gelten für alle in Deutschland lebenden Menschen – unabhängig von ihrem Glauben. Dieses Prinzip werden wir nicht wegen der Scharia aufgeben.&quot;<br /><br />&quot;Die Scharia steht für ein mittelalterliches Rechtsverständnis. Sie teilt Menschen unterschiedlichen Glaubens in verschiedene Kategorien ein, achtet nicht die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und sieht Strafen vor, die mit der UN-Menschrechtskonvention nicht vereinbar sind. Wer so etwas für Deutschland fordert, hat den Blick für alle Realitäten verloren&quot;, teilte der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christean Wagner, mit. &quot;Wir wollen in Deutschland aufgeklärte Muslime, die bereit sind, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren und keine islamischen Parallelgesellschaften, die ihr eigenes Recht sprechen&quot;, so Wagner in einer Pressemitteilung.<br /><br />Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) unterstützt hingegen seinen Minister: &quot;Ministerpräsident Beck steht hinter den Äußerungen, die der Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz gemacht hat&quot;, sagte ein Sprecher der Landesregierung gegenüber &quot;Bild&quot;.<br /><br />Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer machte indes bei &quot;Focus Online&quot; auf die Konsequenzen der Scharia aufmerksam: &quot;Das islamisch geprägte Familienrecht hält Frauen lebenslang in Unmündigkeit. Sie sind Tochter eines Vaters, Schwester eines Bruders, Ehefrau eines Mannes. Es entrechtet sie weitgehend.&quot; Darum sei die Einführung von Scharia-Gerichten in Deutschland &quot;undenkbar&quot;. (pro)
VON: mb | 03.02.2012 
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			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mexiko: Missionarsehepaar ausgeraubt und erdrosselt</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/mexiko-missionarsehepaar-ausgeraubt-und-erdrosselt.html</link>
			<description>Drogenkartelle machen Regionen unsicher und bedrohen christliche Arbeit</description>
			<content:encoded><![CDATA[Monterrey (idea) – In Mexiko ist ein US-amerikanisches Missionsehepaar ausgeraubt und umgebracht worden. Als Täter werden Mitglieder eines Drogenkartells verdächtigt. Der 76-jährige Baptistenpastor John Casias und seine Frau Wanda (67) wurden am 31. Januar in ihrem Anwesen im nordmexikanischen Monterrey von ihrem Sohn Shawn erdrosselt aufgefunden. Die Missionare, die seit fast 30 Jahren in Mexiko tätig waren, wurden mit Elektrokabeln erwürgt. Die Täter nahmen zwei Computer, einen Flachbildfernseher und einen Tresor mit, der aus der Wand gemeißelt worden war. Alle Überwachungskameras waren deaktiviert. Außerdem ist das Auto der Missionare verschwunden. Das Paar leitete die Fundamentalistische Unabhängige Baptistengemeinde im nahegelegenen Santiago. Nach Angaben ihrer entsendenden Heimatgemeinde in Lewisville (US-Bundesstaat Texas) waren sich die Missionare der Gefahr durch Drogenkartelle bewusst; sie wollten jedoch die ihnen anvertrauten Menschen nicht im Stich lassen. Bereits im Januar 2011 waren US-Missionare in der Nähe der mexikanischen Grenzstadt Reynosa beschossen worden. Dabei erlag die 59-jährige Nancy Davies ihren Kopfverletzungen, während ihr Ehemann Sam überlebte. Das Paar hatte eine illegale Straßensperre missachtet und war unter Beschuss genommen worden.
<b>Missionar: Morde sind an der Tagesordnung</b>
Nach Angaben des in Mexiko tätigen Missionswerks E3 Partners (Plano/US-Bundesstaat Texas) machen Kämpfe zwischen Drogenkartellen die Arbeit besonders in Nordmexiko fast unmöglich. Morde seien an der Tagesordnung, berichtete der Mitarbeiter Todd Szalkowski aus der Gegend um Reynosa. Fast jede Familie sei von den Verbrechen betroffen, teilte er dem Informationsdienst Mission Network News (Grand Rapids/US-Bundesstaat Michigan) mit. Viele Menschen seien verschwunden. Aus Angst vor Überfällen hätten es evangelikale Frauengruppen nicht gewagt, zu einer Glaubenskonferenz in Guadalajara zu reisen. Doch seien die Verbreitung des Evangeliums und die dadurch hervorgerufene innere Veränderung von Menschen das einzige dauerhaft wirksame Mittel gegen die grassierende Gewalt. Von den 110,6 Millionen Einwohnern Mexikos bezeichnen sich 95 Prozent als Christen; der Rest besteht aus Konfessionslosen (3,6 Prozent), Anhängern von Stammesreligionen (1,2 Prozent) und kleinen Gruppen anderer Religionen. Katholiken stellen 87,6 Prozent der Bevölkerung, Protestanten 7,4 Prozent.
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			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kolumbien: Rebellen vertreiben Pastor mit seiner Familie</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/kolumbien-rebellen-vertreiben-pastor-mit-seiner-familie.html</link>
			<description>Insgesamt neun Familien mussten ihr Land verlassen - Christen im Visier von Guerillas</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Open Doors) - Anhänger der Rebellengruppe FARC-EP (&quot;Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens&quot;) haben in Zentralkolumbien einen Pastor und insgesamt 37 seiner Verwandten von ihren Wohnorten nahe La Macarena (Region Meta) vertrieben. Bereits drei Monate zuvor war Pastor Wilber Ramirez* von Guerillas bedroht worden, er solle seine Kirche schließen und die Warnung ernst nehmen, um weiteren Ärger zu vermeiden.
<b>Seit Jahren im Visier</b>
Seit etwa 15 Jahren ist Wilber Ramirez Pastor in der Region. Gegenüber Open Doors sagte der dreifache Vater, die Rebellen seien in sein Haus eingedrungen, hätten seine Sachen gepackt und ihn gezwungen, augenblicklich zu verschwinden. &quot;Wenn man hier solch eine Drohung erhält, dann denkt man nicht zwei Mal nach&quot;, so Ramirez. &quot;Doch weder ich noch meine Verwandten wissen genau, warum wir im Visier der Rebellen stehen und wir von unserem Land verschwinden mussten. Wir haben es lediglich für die Landwirtschaft genutzt.&quot; Die neun betroffenen Familien lebten auf zehn Höfen verstreut in der Region. Seit nun mehr sechs Jahren wird der Pastor von Rebellen bedroht. Sie hatten ihm verboten, zu predigen. Er sollte seine Gemeinde auflösen und seine &quot;Religion&quot; aufgeben - weil sein Sohn ein &quot;Deserteur&quot; sei, wie es hieß. Doch keine der anderen Familien war jemals bedroht worden.
&quot;<b>Solange ich lebe, will ich Gott dienen</b>&nbsp;
Doch auch, wenn sich mit der Vertreibung und Enteignung ihr ganzes Leben verändert habe, sagt Pastor Ramirez, werde er weiterhin Gottes Wort in Macarena verkünden. Seine Töchter sind zwischen zehn und 22 Jahren alt. Er und die anderen Familien treffen sich nun mit Christen aus der Region zu Gottesdiensten und Versammlungen. Pastor Ramirez: &quot;Ich bitte Gott darum, mir Kraft und Mut zu geben, damit ich die mir anvertrauten Glaubensgeschwister in rechter Weise führen kann. Solange ich lebe, will ich Gott dienen.&quot;
*Name geändert
Bitten stehen Sie den Familien mit Ihrem Gebet bei:
•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Danken Sie Gott für den engagierten Pastor und bitten Sie für ihn um Weisheit und Schutz.
•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beten Sie für seine Familie und die anderen Verwandten, die ihren Besitz verlassen mussten. Sie müssen sich nun eine neue Existenz aufbauen, um für ihren Unterhalt zu sorgen.
•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beten Sie auch um Weisheit für unsere Mitarbeiter, wie den Familien nachhaltig geholfen werden kann.]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Indien: Pastor von radikalen Hindus verprügelt</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/indien-pastor-von-radikalen-hindus-verpruegelt.html</link>
			<description>Pastor hatte in seiner Gemeinde den Jesus-Film  gezeigt </description>
			<content:encoded><![CDATA[Raipur (Fidesdienst) - Seine Schuld besteht darin, dass er in seiner Gemeinde einen Film zum Leben Jesu gezeigt hat: aus diesem Grund wurde der 35jährige protestantische Pastor Rajendra Masih, der im Distrikt Rajnandgaon (Chhattisgarh) tätig ist, von einer Gruppe radikaler Hindus der Organisation ,,Bajrang Dal&quot; verprügelt, die ihm vorwarfen, er betreibe ,,betrügerische Bekehrungen&quot;. Die Episode, zu der es am 31. Januar gekommen war, wurde von der Nichtregierungsorganisation ,,Global Council of Indian Christians&quot; in einem Bericht, der dem Fidesdienst vorliegt als Beweis dafür bezeichnet ,,welch allarmierendes Niveau die religiöse Intoleranz erreicht hat&quot;.
Im Anschluss an die Filmvorführung drangen neun Hindus in den Gemeindesaal ein und zertrümmerten den Bildschirm, das DVD-Gerät und die Lautsprecher. Danach schlugen sie auf den Pastor ein, der dabei am linken Auge schwer verletzt wurde. Die Anwesenden, darunter auch Kinder, schauten bei dem Überfall wehrlos und verängstigt zu. Der Pastor wurde von den Angreifen auch wegen betrügerischer Bekehrung von Hindus zum Christentum bei den Behörden angezeigt und von der Polizei verhört und konnte den Beamten glaubhaft machen, dass die Anschuldigungen gegenstandslos waren, woraufhin er freigelassen wurde. (PA) ]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Naher Osten: Schließt sich die Tür für christliche Minderheiten?   </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/naher-osten-schliesst-sich-die-tuer-fuer-christliche-minderheiten.html</link>
			<description>AKREF/ CSI - die  christliche Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[AKREF/ CSI -&nbsp;die &nbsp;christliche Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde schreibt:
&quot;Die religiösen Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten sind von einem Genozid bedroht. Im Rahmen unseres neuen Projekts im Nahen Osten wollen wir uns auch politisch vermehrt für religiöse Minderheiten in diesem Gebiet einsetzen.&quot; 
Bereits am 30. November 2011 verbreitete&nbsp;&nbsp;CSI in einer koordinierten Aktion von CSI-USA, Deutschland und Schweiz eine Genozid-Warnung zugunsten der religiösen Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten. CSI appellierte an US-Präsident Barack Obama, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sowie den deutschen Außenminister Guido Westerwelle, den drohenden Genozid zu verhindern, und stellten konkrete Forderungen.
<b>Islamisches Überlegenheitsdenken</b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
Nach Einschätzung von CSI stehen im Nahen und Mittleren Osten mindestens zwölf Millionen Menschenleben auf dem Spiel. In der Region zwischen Marokko und Pakistan mehren sich Anzeichen, die in der Vergangenheit einen Genozid begünstigt haben,- schreibt CSI auf seiner Seite. Und weiter heißt es: &quot;Akut gefährdet sind nichtmuslimische Glaubensgemeinschaften im Irak, Iran und Sudan, in Syrien, Ägypten, Pakistan und in den palästinensischen Gebieten. Zu den bedrohten Minderheiten gehören unter anderen Christen, Juden, Bahai, Jesiden, Sabäer und Ahmadis.
Im Brief zitieren wir Spitzenpolitiker, die unsere dramatische Einschätzung der Lage teilen. So sagte zum Beispiel der französische Präsident Nicolas Sarkozy im Januar 2011: «Wir können nicht etwas hinnehmen, was immer mehr einem ausgesprochen perversen religiösen Säuberungsplan im Mittleren Osten gleicht.» Wir zählen im Brief Gewalttaten auf, die wir seit Beginn des sogenannten arabischen Frühlings registrieren mussten. Oft geht die Gefahr vom Staat selber aus. Seien es nun die staatlichen oder die nichtstaatlichen Akteure, sie alle werden von einer tief verwurzelten Kultur islamischen Überlegenheitsdenkens inspiriert, das rassistische Züge trägt.
Dieses Überlegenheitsdenken führte im 20. Jahrhundert zur Auslöschung von einstmals blühenden christlichen Gemeinden in der Türkei – Armeniern, Griechen und Assyrern – und war die Ursache für den Niedergang der jüdischen Volksgruppe in der arabischen Welt. Dieselbe völkermordende Dynamik ist auch jetzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Gang gekommen. Sie muss eingedämmt werden, ehe es zu spät ist.&quot;]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großbritannien: Katholische Identität im Scheckkartenformat</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/grossbritanien-katholische-identitaet-im-scheckkartenformat.html</link>
			<description>Einer der Initiatoren der &quot;Faith Card&quot;, die bald in Großbritannien herausgebracht werden soll, ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[  Neben der Scheckkarte und dem Führerschein können überzeugte Katholiken in England und Wales bald auch noch eine &quot;Faith Card&quot; in ihrem Geldbeutel tragen. Nach dem Willen der englischen Bischofskonferenz soll diese die Identität der Kirchenmitglieder stärken und ihnen &quot;Mut machen, den Glauben weiterzugeben&quot;.  
Wie &quot;Domradio&quot; meldet, gibt es zunächst eine Million Exemplare der scheckkartengroßen Ausweise. Sie werden zunächst an die Gläubigen der 24 Bistümer sowie katholische Armeeangehörige und Mitglieder des Ordinariates für ehemalige Anglikaner verteilt. Die gesamte Aktion kostet, laut der britischen Zeitung &quot;Telegraph&quot;, umgerechnet 7.220 Euro. Auf dem Ausweis ist auch vermerkt, dass der Inhaber im Notfall Beistand durch einen katholischen Priester wünscht.  Auf der &quot;Faith Card&quot; kann jeder der möchte seinen Namen eintragen. Sie enthält den Text: &quot;Als Katholik bin ich gerufen: mit anderen die Freude zu teilen, Jesus Christus zu kennen, zu beten, die Sakramente regelmäßig zu empfangen, meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst, die Gaben, die ich bekommen habe, weise zu benutzen, zu vergeben, wie mir vergeben worden ist.&quot; Die Rückseite trägt eine Abbildung von Jesus sowie ein Zitat des seliggesprochenen Kardinals John Henry Newman, mit dem er jeden Christen zur Mission aufruft. 
<b>Mut haben und ein Gespräch anfangen</b>
  Aus Sicht des Bischofs Kieran Conry, Vorsitzender der Kommission für Evangelisierung in der Bischofskonferenz, erfordert es Mut, die Karte mit sich zu führen: &quot;Wenn jemand etwas über den Katholizismus fragt, könnte ein Anfang sein, die Karte zu zeigen und daran anzuknüpfen&quot;, wünscht sich der Bischof.  Man wolle nicht den Glauben in Spiegelstrichen zusammenfassen, so der Bischof von Brighton und Arundel, aber man wolle inspirieren. Es gehe um Vertrauen in den eigenen Glauben. Und es gehe darum, dass der Glaube keine Privatsache sei, begründete Conry den Schritt. Wie der &quot;Telegraph&quot; schreibt, sei die Initiative entstanden, nachdem Papst Benedikt XVI. ab Oktober 2012 das Jahr des Glaubens ausgerufen habe.Laut &quot;Telegraph&quot; gibt es in Großbritannien weitere Denominationen, die ihren Mitgliedern solches Material an die Hand geben. Unter anderem haben die Mitglieder der methodistischen Kirche sogenannte &quot;Jünger-Karten&quot;. Elizabeth Hunter, Direktorin der religiösen Vordenkergruppe &quot;Theos&quot; in Großbritannien, sagte gegenüber dem &quot;Telegraph&quot;: &quot;Wenn dadurch mehr Gespräche über den christlichen Glauben ausgelöst werden, ist das eine gute Sache. Religion ist ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Menschen und sollte kein Tabuthema sein.&quot; (pro)
VON: jw | 02.02.2012 ]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frankreich: Urteil gegen Scientology wegen bandenmäßigen Betrugs</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/frankreich-urteil-gegen-scientology-wegen-bandenmaessigen-betrugs.html</link>
			<description>Die umstrittene Scientology-Organisation ist in Frankreich wegen bandenmäßigen Betrugs zu insgesamt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die umstrittene Scientology-Organisation ist in Frankreich wegen bandenmäßigen Betrugs zu insgesamt 600.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Ein Pariser Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Entscheidung aus erster Instanz. 
Die Richter sahen erwiesen an, dass sich zwei Unterorganisationen mit illegalen Mitteln bereichert hatten. Sie sollen unter anderem in den 90er Jahren eine Frau dazu verleitet haben, in kurzer Zeit mehr als 21.000 Euro für Bücher, Medikamente und Kurse zur Lebensbewältigung auszugeben. Neben der Scientology-Organisation bestrafte das Gericht auch die Drahtzieher der Taten. Zwei Führungspersonen bekamen je eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung und müssen 30.000 Euro Geldstrafe zahlen.<br /><br />&quot;Das ist eine historische Entscheidung&quot;, kommentierte Olivier Morice, der Anwalt der Anti-Sekten-Organisation Unadfi. Seiner Meinung nach ist das Urteil nur der Beginn eines Weges, der zum Verbot von Scientology führen könnte. Es ist das erste Mal, dass die Organisation in Frankreich wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilt wird.<br /><br />Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Ursprungsverfahren zunächst ein Verbot von Scientology gefordert. Wenig später wurde allerdings bekannt, dass eine solche Strafe in einem Betrugsfall gar nicht mehr möglich ist. Ein entsprechendes Gesetz war kurz vor Beginn des ersten Prozesses im Jahr 2009 geändert worden.<br /><br />Scientology wurde 1954 von dem Science-Fiction-Autor L. Ron Hubbard in den USA gegründet. Die Organisation hat ihre Zentrale in Los Angeles und bezeichnet sich selbst als Kirche. Die Bundesregierung sieht Scientology dagegen nicht als Religionsgemeinschaft an. Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes enthält die scientologische Programmatik &quot;zahlreiche tatsächliche Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen und für das Ziel der Errichtung einer totalitären Staatsordnung und einer Willkürherrschaft.&quot; (dpa) 
VON: js | 02.02.2012 ]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>China: Das Leiden der Kirche geht weiter </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/china-das-leiden-der-kirche-geht-weiter.html</link>
			<description>Erenhot (Fidesdienst) - Fünf katholische Priester der Untergrundkirche aus der Diözese Suiyuan...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; COLOR: #363636; FONT-SIZE: 10.5pt; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: DE; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: HE">Erenhot (Fidesdienst) - Fünf katholische Priester der Untergrundkirche aus der Diözese Suiyuan (Innere Mongolei) wurden von der Polizei in Erenhot verhaftet. Wie die asiatische Nachrichtenagentur ,,Ucan&quot; berichtet, sollen die fünf Priester an einem Treffen in der Privatwohnung eines Laien teilgenommen haben, wo sie die Versetzung verschiedener Gemeindepfarrer besprachen, als rund 30 Polizisten und Staatsbeamte in die Wohnung eindrangen und die Geistlichen abführten, ohne dafür irgend eine Erklärung abzugeben. Priester der Gemeinde bitten unterdessen um das Gebet für eine baldige Rückkehr der Festgenommenen und deren Unversehrtheit. (SL) </span>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Russland: Beten für Präsidentschaftswahlen</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/russland-beten-fuer-praesidentschaftswahlen.html</link>
			<description>Gebetsaufruf von LICHT IM OSTEN</description>
			<content:encoded><![CDATA[AKREF - Korntal: Das Missionswerk Licht im Osten schreibt uns, dass der erste Sonntag im Februar zu einer guten Tradition geworden: Gebetstag für LICHT IM OSTEN mit allen Partnern im Ausland durchzuführen. „Am kommenden Sonntag, den 5.2.12 wollen wir mit unseren Missionsfreunden und all unseren Partnern unsere Anliegen vor Gott bringen und im Glauben an ihn Antworten aus seiner Hand erwarten. Gerne nehmen wir Sie heute in einige Anliegen unserer Partner mit hinein, um auch Sie zum Gebet anzuregen:“ 
Hier ein Anliegen – das für Russland- herausgenommen:
Pjotr Lunitschkin, der Leiter von LICHT IM OSTEN Russland, bittet uns für folgende Anliegen zu beten:
2012 ist das Jahr der Präsidentschaftswahlen. Angesichts dessen, dass Putin dieses Amt erstrebt, ist in Russland der Widerstand stark angewachsen. Wir beten um Beruhigung der Herzen der Menschen und dafür, dass sie ihre Hoffnung nicht auf Machthaber setzen, sondern auf Gott.
Wir beten darum, dass die Freiheit für die Verkündigung des Evangeliums erhalten bleibt. Auch wenn die Situation in verschiedenen Regionen Russlands recht unterschiedlich ist, wollen wir mit der Verbreitung des Evangeliums fortfahren. Es besteht die Gefahr, dass das Justizministerium am Gesetz über die Gewissensfreiheit Änderungen vornehmen will. Wenn diese Änderungen in das Gesetz aufgenommen werden, werden diese die Möglichkeiten evangelistischer Einsätze auf der Straße stark einschränken.
Quelle: Licht im Osten
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			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:21:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bangladesch: Frau eines christlichen Lehrers verprügelt</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/bangladesch-frau-eines-christlichen-lehrers-verpruegelt.html</link>
			<description>Sprachlehrer ist Mitarbeiter von Open Doors -Verfolgungsdruck auf ehemalige Muslime hoch</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Open Doors) - Im südasiatischen Bangladesch haben muslimische Dorfbewohner die Frau eines Lehrers und Mitarbeiters von Open Doors verprügelt. Der Übergriff ereignete sich nach Informationen des Hilfswerkes für verfolgte Christen am 29. Januar in einer Ortschaft im Bezirk Kushtia im Nordwesten des Landes. Die Frau, deren Name und derzeitiger Aufenthaltsort aus Sicherheitsgründen ungenannt bleiben, wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Sie konnte die Klinik am darauffolgenden Tag wieder verlassen.
<b>Motiv: Evangelium verkündet</b>
Ihr Ehemann ist für Open Doors als Lehrer in einem Alphabetisierungsprogramm tätig. Zum Zeitpunkt des Angriffs auf seine Frau war er nicht zu Hause. &quot;Die Männer schlugen mehrere Male auf die Frau ein, offenbar wegen der Arbeit ihres Mannes, und weil sie mit anderen Dorfbewohnern über ihren christlichen Glauben spricht&quot;, erklärte ein einheimischer Mitarbeiter von Open Doors. &quot;Bislang konnten wir das Paar noch nicht besuchen, aber wir stehen mit ihnen in Kontakt. Bitte betet für ihre Genesung und ihre Sicherheit.&quot; Open Doors führt an 50 Orten in Bangladesch Alphabetisierungskurse durch, hauptsächlich in den westlichen Landesteilen. Zu Beginn des Programmes im Jahr 2008 wurden Schulungsleiter ausgebildet, wobei Gemeinden verschiedener Konfessionen Lehrer aus ihrer Mitte als Freiwillige benennen durften.
<b>Hintergrund Bangladesch</b>
Das muslimisch geprägte Land belegt auf dem Weltverfolgungsindex 2012 von Open Doors Platz 49. Weniger als ein Prozent unter den mehr als 150 Millionen Einwohnern sind Christen. Sie gehören nahezu 32 verschiedenen Denominationen an, überwiegend evangelischen Gemeinden. Der Verfolgungsdruck geht hauptsächlich von führenden muslimischen Geistlichen und Dorfbewohnern aus, denen das Wachstum christlicher Gemeinden missfällt.
Die Verfassung von Bangladesch erklärt den Islam zur Staatsreligion. Christen dürfen ihren Glauben im Allgemeinen praktizieren, doch insbesondere Konvertiten aus dem Islam müssen jederzeit damit rechnen, dass örtliche Behörden oder Teile der Gesellschaft Gottesdienste von Christen muslimischer Herkunft stören, einzelne Christen unter Druck setzen oder tätlich angreifen.]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Mazedonien: Kirche angezündet</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/mazedonien-kirche-angezuendet.html</link>
			<description>Wer bisher glaubte, Kirchenverbrennungen seien ein typisches Merkmal für die Christenverfolgungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wer bisher glaubte, Kirchenverbrennungen seien ein typisches Merkmal für die Christenverfolgungen in Nigeria oder Indien, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Die Intoleranz und der Hass gegen das Evangelium kommen auch nach Europa und manifestieren sich.</b>
Die Kirche des Heiligen Nikolaus in der Nähe der Stadt Struga wurde am &nbsp;30. Januar 2012 angezündet und die Feuerwehr musste stundenlang Löscharbeiten durchführen, während sie gleichzeitig darauf achtete, die kostbaren Reliquien im Gotteshaus nicht mehr als nötig in Mitleidenschaft zu ziehen. Es wird von schweren Beschädigungen des Dachstuhles berichtet, die Ikonen sollen aber größtenteils unbeschädigt geblieben sein.
Mazedonien wird weitgehend von ethnischen Albanern bewohnt, die zu einem Drittel Muslime sind. Dieses Drittel wirft dem Rest der Bevölkerung immer wieder vor, sie auszugrenzen und zu diskriminieren. Dies ist eine weit verbreitete Haltung von Muslimen in Minderheitenpositionen, die sich immer gerne als Opfer sehen, um daraus politisch Kapital zu schlagen. Nun haben sie aber in Struga die „Opferrolle“ wohl hinter sich gelassen, denn ein traditioneller Karneval hat ihren Zorn wohl zum Kochen gebracht.
Was war im Vorfeld passiert ? Im Karneval des „Vevcani-Festivals“ vom 13. Januar hatten einige Teilnehmer sich als Burka-tragende Frauen verkleidet. Dies wurde nun von den Muslimen der Region als Angriff auf ihren Glauben verstanden, der die bereits erwähnte Reaktion nach sich zog. Bereits im Vorfeld hatte es Signale aus den muslimischen Kreisen gegeben, dass sich „Ärger zusammenbraut“. Besonnenere, islamische Geistliche sollen ihre Leute zur Ruhe aufgerufen haben, jedoch offensichtlich erfolglos. Denn bereits vor der Kirchenverbrennung hatten Muslime die Flagge Mazedoniens vom Rathaus gerissen und durch die grüne Flagge des „Propheten“ ersetzt. Ebenso war ein Überlandbus von Struga nach Vevcani mit Steinen beworfen worden. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Dies könnte sich beim nächsten Mal aber ändern…
Nun sind Spott und Hohn auf Religionen nicht etwas, dass ich persönlich befürworte, aber in freien Gesellschaften müssen auch Religionsgemeinschaften damit leben, dass sie, ihre Inhalte und Symbole von Spöttern und „Spassvögeln“ persifliert und karikiert werden. Das muss man nicht unterstützen, aber als unvermeidbar akzeptieren. Wir Christen wissen ein Lied von den unseligen „künstlerischen“ und „Spaß-“Angriffen auf das Kreuz, den Erlöser und die Kirchen zu singen. Unter Künstlern und Intellektuellen in unserem Lande gilt es ja geradezu als „chic“ alles Christliche zu verspotten und abzulehnen. Nur weiss ich eben von keinem Christen, der deshalb ein Theater, einen Fernsehsender oder gar ein Gotteshaus einer anderen Religion angezündet hätte oder auf Flaggen, Busse, Schriftsteller oder Journalisten mit Äxten losgegangen wäre, wie es im Fall Westergaard passiert ist.
Quelle: UKPressAssociation/ Berliner Gebetskreis]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Saudi-Arabien: Christen im Gefängnis gedemütigt und beleidigt</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/saudi-arabien-christen-im-gefaengnis-gedemuetigt-und-beleidigt.html</link>
			<description>Sicherheitskräfte unterziehen Frauen schmerzhaften Leibesvisitationen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Washington (idea) – Christliche Häftlinge in Saudi-Arabien haben schwere Beschuldigungen gegen Sicherheitskräfte erhoben. Die 29 Frauen und sechs Männer aus Äthiopien seien gedemütigt und beleidigt worden, berichtet die Menschenrechtsorganisation International Christian Concern (ICC) mit Sitz in Washington. Nach ihren Angaben wurden die Christen am 15. Dezember in Dschidda festgenommen, weil sie sich zu einer Gebetsversammlung in Privaträumen getroffen hatten. Bei Verhören hätten Beamte die Frauen schmerzhaften Leibesvisitationen unterworfen. Dabei hätten sie mit demselben Handschuh mehrere Frauen im Intimbereich abgetastet. Nach Angaben der Männer habe sie ein hochrangiger Sicherheitsbeamter als „Ungläubige“ und „Tiere“ bezeichnet und ihnen vorgeworfen, sie seien pro-jüdisch eingestellt und unterstützten Amerika. Die Christen hätten erwidert: „Wir lieben alle Menschen. Unser Gott lehrt uns, alle zu lieben.“ Der ICC zufolge bitten die Inhaftierten die Christen weltweit um Gebete und Interventionen für ihre Freilassung. Saudi-Arabien gilt als eines der strengsten islamischen Länder. Dort wird eine besonders harte Form des sunnitischen Islam praktiziert. Anhängern anderer Religionen und anderer Strömungen des Islam wird bisweilen mit Feindseligkeit begegnet. Jedes christliche Symbol, der Kirchenbau sowie die Ausübung des christlichen Glaubens sind verboten. Der Islam ist Staatsreligion; ihm gehören 92,4 Prozent der rund 22,3 Millionen Einwohner an. 5,4 Prozent sind Christen und der Rest Anhänger anderer Religionen. Die Nicht-Muslime finden sich meist unter den rund acht Millionen Gastarbeitern, die vor allem aus Asien kommen.
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			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:25:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Vietnam: Ho Thi Bich Khuong ist „Gefangene des Monats Februar“</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/vietnam-ho-thi-bich-khuong-ist-gefangene-des-monats-februar.html</link>
			<description>Mehrjährige Haftstrafe für vietnamesische Christin</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die vietnamesische Christin Ho Thi Bich Khuong benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Die 44-Jährige gehört der evangelischen Hauskirche „Full Gospel Church“ an, der die kommunistische Staatsführung die Zulassung verweigert. Da die Hauskirche als „illegal“ gilt, werden ihre Gottesdienste von der Polizei gewaltsam aufgelöst oder massiv gestört. Die Christin kritisierte öffentlich Menschenrechtsverletzungen in dem südostasiatischen Land. Frau Khuong wurde am 15. Januar 2011 in der nordvietnamesischen Provinz Nghe An verhaftet. Am 29. Dezember verurteilte ein Volksgericht die Frau zu fünf Jahren Haft und anschließend fünf Jahren Hausarrest.&nbsp; Mit ihr stand Pastor Nguyen Trung Ton vor Gericht. Er muss zwei Jahre hinter Gitter und danach zwei Jahre in Hausarrest verbringen. Pastor Ton war im März 2011 „Gefangener des Monats“. In der Klageschrift, die der IGFM als Kopie vorliegt, wird den beiden Christen vorgeworfen, die regierende Kommunistische Partei Vietnams (KPV), die Volksregierung und deren Politik verleumdet zu haben. Sie hätten das Ziel verfolgt, die KPV zu entmachten und den sozialistischen Staat durch ein pluralistisches Mehrparteiensystem zu ersetzen, so die Anklage. Die IGFM wertet die Verurteilung der beiden Christen als eklatanten Verstoß gegen den Internationalen Pakt über Politische und Bürgerliche Rechte, den Vietnam unterzeichnet hat. Das Dokument enthält unter anderem das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit. Die IGFM fordert Vietnam auf, diese Rechte zu respektieren und die beiden Christen sofort freizulassen. Von den knapp 91 Millionen Einwohnern des südostasiatischen Landes sind 54 Prozent Buddhisten, 22 Prozent Atheisten und 8 Prozent Christen, meist Katholiken. 1,8 Prozent sind evangelisch. Der Rest gehört Stammes- oder Naturreligionen an.
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			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:21:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Iran: Schulbücher, die Hass lehren</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/iran-schulbuecher-die-hass-lehren.html</link>
			<description>  Der amerikanische Literaturwissenschaftler Arnon Groiss hat in einer Studie iranische Schul- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Welt&quot;-Autor Hans Röhle hat die Studie zum Anlass genommen, um sich mit der gesellschaftlichen Situation im Iran zu befassen. Unter diesen Bedingungen sieht er kaum Chancen für eine positive Entwicklung in dem Land. Die Bücher seien alle im &quot;Geist der islamischen Revolution Khomenis&quot; verfasst. Mit dem politischen und spirituellen Führer der Revolution von 1979, Ruhollah Chomeini, der bis 1989 auch iranisches Staatsoberhaupt war, verbinden die Iraner vor allem das Ende des Schah-Regimes.  <br /><br />Die aktuelle Studie wurde im Auftrag des New Yorker &quot;Center for Monitoring the Impact of Peace&quot; erstellt und wertete Schulbücher aller Jahrgänge, und überwiegend nach dem Jahr 2000 erschienene Lehrerhandbücher, aus. Laut der Studie werde die Welt in den Büchern durchgängig in Gut und Böse eingeteilt. Die Rolle des Iran sei dabei klar definiert: &quot;Wir sind die ewig Unterdrückten der Geschichte. Beraubt und barfuß, haben wir niemanden außer Allah&quot;, heißt es in einem der Bücher.  <br /><br /><b>Der &quot;große Satan Amerika&quot;  </b><br /><br />Als Gegner in diesem Kampf gelten die USA und ihre Verbündeten, deren Ziel es sei, &quot;den Besitz der schwachen Nationen zu plündern und sie zu versklaven&quot;. Um dies zu erreichen, setzten sie militärische, politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittel ein. &quot;Die Herzen der Schüler sollen vom Hass gegenüber den 'Arroganten' erfüllt sein&quot;, heißt es passend dazu in einem Lehrerhandbuch. An anderer Stelle wird das arrogante Amerika als &quot;der große Satan&quot; bezeichnet.<br /><br />  Auch die Juden kommen schlecht weg. &quot;Das eigentliche Objekt des Hasses aber ist der Staat Israel&quot;, schreibt &quot;Rühle, das für &quot;Amerika und andere aggressive Mächte&quot; eine gute Basis biete. Das Feindbild werde in Geschichten und Gedichten auf makabre Weise illustriert. An einer Stelle werden Israel oder die Juden oder beide dem Abfall gleichgestellt, der entsorgt werden muss.  <br /><br /><b>In militärische Einheiten gegliedert  </b><br /><br />Die Schulbücher illustrieren, was gut und böse ist, durch Zitate von Märtyrern, schiitischen Imamen. Sie stellen den Tod als eine Brücke dar, &quot;die aus dem Leid und Elend dieser Welt in das ewige Leben und das Glück des Jenseits führen&quot;. In einem Beitrag für die 8. Klasse heißt es: &quot;Für diejenigen, die an das ewige Leben glauben, besitzt das Leben in dieser Welt keinen Wert an sich. Sein echter Wert hängt vom ewigen Leben ab. Wenn also der Tag kommt, an dem die Erhaltung des Lebens nichts anderes als Scham mit sich bringt, vergelten sie dieses göttliche Vertrauen mit großer Hingabe und erfüllen ihre Pflicht Allah gegenüber.&quot;<br /><br />  Zusätzlich zum Unterrichtsmaterial werden die iranischen Kinder bereits in ihrer Schule in militärische Einheiten gegliedert. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie &quot;Verteidigungsbereitschaft&quot;, in denen die Schüler militärisches Grundlagenwissen vermittelt bekommen. Der Iran begründet dies damit, dass die islamische Revolution die &quot;Paläste der Arroganten erschütterte und dadurch ein Ziel der Feindseligkeit und der Verschwörung&quot; werde.  <br /><br /><b>Einer der grauenhaftesten Vorgänge der modernen Kriegsgeschichte  </b><br /><br />Dass der Iran auf diese Weise eine halbe Million Kinder über Minenfelder gehen ließ, um sie ins Paradies kommen zu lassen, bezeichnet Rühle als einen der grauenhaftesten Vorgänge der modernen Kriegsgeschichte. Dies zeige sehr&nbsp; deutlich, &quot;dass im Iran nicht nur der Märtyrer als Einzeltäter verherrlicht wird, sondern auch das kollektive Märtyrertum&quot;. Mit einer &quot;in solchen Geiste erzogenen Gesellschaft&quot; sei nicht zu spaßen. Vor diesem Hintergrund erhalte die Ankündigung der iranischen Regierung, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen, eine beispiellose Brisanz, bilanziert Rühle. &quot;Denn niemand kann sicher sein, dass eine religiös verblendete Clique nicht doch den kollektiven Märtyrertod sucht oder zumindest in Kauf nimmt.&quot; Der Autor ist Experte für die Weitergabe von Atomtechnologie und -waffen. Von 1982 bis 1988 war er Leiter des Planungsstabes im deutschen Verteidigungsministerium. (pro) 
<div class="teaser"></div>
VON: jw | 31.01.2012 ]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschland: Projekte gegen islamistische Radikalisierung</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-projekte-gegen-islamistische-radikalisierung.html</link>
			<description>Die Bundesregierung hat eine neue Internet-Seite und eine Beratungsstelle eingerichtet, um der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Bundesregierung hat eine neue Internet-Seite und eine Beratungsstelle eingerichtet, um der islamistischen Radikalisierung junger Menschen entgegenzuwirken. Die Seite www.initiative-sicherheitspartnerschaft.de informiert über Islamismus und Radikalisierung. Angehörige und Freunde von jungen Leuten, die sich radikalisieren, können sich an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter der Nummer 0911-9434343 wenden, um Rat zu suchen.
Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit. Im Juni 2011 hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eine &quot;Sicherheitspartnerschaft&quot; mit Muslimen ins Leben gerufen. Friedrich forderte die Muslimverbände und die Bevölkerung damals auf, wachsamer gegenüber Radikalisierungen zu sein. Friedrich verwies damals auf den jungen Islamisten, der am 2. März am Frankfurter Flughafen auf US-Soldaten schoss und zwei von ihnen tödlich verletzte. In den vergangenen Wochen hieß es wiederholt, dass die Gefahr islamistischer Anschläge in Deutschland nicht gebannt sei.<br /><br />Am Mittwoch startete nach Angaben des Ministeriums auch ein Projektwettbewerb. Gesucht würden Ideen, Konzepte oder bereits laufende Projekte zur Entradikalisierung junger Menschen, die gleichzeitig die Zusammenarbeit von Muslimen und Sicherheitsbehörden förderten. Interessenten könnten ihre Bewerbungen bis zum 31. Mai beim Bundesinnenministerium einreichen. Die besten Projekte sollen Fördergelder bekommen - bis zu 20 000 Euro (1. Platz). (dpa) 
VON: js | 01.02.2012 
]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Indien: Christlicher Friedhof geschändet </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/indien-christlicher-friedhof-geschaendet.html</link>
			<description>Ahmedabad (Fidesdienst) - Ein historischer christlicher Friedhof in Sabarmati bei Ahmedabad...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'; COLOR: #363636; FONT-SIZE: 10.5pt">Ahmedabad (Fidesdienst) - Ein historischer christlicher Friedhof in Sabarmati bei Ahmedabad (Hauptstadt des westindischen Unionstaats Gujarat) wurde am 26. Januar mit Planierraupen teilweise eingeebnet und geschändet. Wie der ,,All India Christian Council&quot; (AICC) vermutet, der am heutigen 1. Februar in Ahmedabad zu einer Proteskundgebung gegen ,,das barbarische und respektlose Vorgehen&quot; aufruft, besteht ein begründeter Verdacht, dass der Angriff das Werk radikaler hinduistischer Gruppen ist, die im Staat sehr aktiv sind. Angesichts der Episode der Gewalt fordert der AICC den sofortigen Rücktritt des Prmierministers von Gujarat, Narendra Modi, der als militanter Politiker der Baratiya Janata Party (BJP) bekannt ist und hinduistischen Extremisten nahe steht. Modi, so der AICC in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, ,,schützt die Christen im Staat nicht. Die Rechtsstaatlichkeit ist in Gujarat nicht gewährlesitet: die Menschen, aber auch die Toten, sind hier nicht sicher&quot;. Der AICC fordert in diesem Zusammenhang auch den Rücktritt des Polizeichefs von Sabarmati, S.D. Patel, wegen Nichterfüllung seiner von der Verfassung vorgeschriebenen Pflichten. <br />Bei einem Besuch auf dem Friedhof konnten Vertreter des AICC feststellen, das Grabsteine und Kreuze verwüstet und aufgehäuft wurden und ein Teil des Friedhofs mit Bulldozern eingeebnet wurde, damit an der Stelle ein Parkplatz entstehen konnte. Der Friedhof in Sabarnati stammt aus der britischen Kolonialzeit. Das Gelände wurde vor 1947 den Gemeinschaften der verschiedenen christlichen Konfessionen in Ahmedabad zur Verfügung gestellt.<br />Samson Christian vom AICC verurteilt den Vorfall mit Nachdruck und betont in diesem Zusammenhang die Mitverantwortlichkeit der lokale Regierung des BJP. Dabei weist er auch darauf hin, dass ,,in Gujarat das religiöse Empfinden der Minderheiten nicht respektiert wird&quot;. Der AICC erstattete unterdessen Anzeige bei der Polizei in Sabarmati gegen ,,asoziale Elemente&quot;. Doch aufgrund der Untätigkeit der lokalen Behörden sah sich die Organisation gezwungen, die Anzeige am gestrigen 31. Januar zurückzunehmen und bei einer höhren Instanz um Ermittlungen zu bitten. Christen aller Konfessionen werden heute auf dem Vorplatz des Rathauses in Ahmedabad zu der Protestkundgebung erwartet, bei der sie Schutz und Rechte, Respekt und Religionsfreiheit fordern wollen. (PA) </span>
<h5></h5>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Gottesdienst - Positives Presseecho </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/internationaler-gottesdienst-positives-presseecho.html</link>
			<description>Mit dem positiven Presseecho auf einen &quot;Internationalen Gottesdienst&quot; mit 1.800 Besuchern und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gut 1.800 Besucher aus verschiedenen Landes- und Freikirchen sowie internationalen Gemeinden kamen zu dem multikulturellen Gottesdienst am vergangenen Sonntag. Fürbitten und Segen wurden unter anderem auf Hebräisch, Chinesisch und Russisch gesprochen, ein afrikanischer Chor sorgte für Gospelmusik. Jürgen Werth, Vorstandsvorsitzender von ERF Medien, sprach in seiner Predigt über die Hinwendung seines Vaters zum Glauben. Ein Repräsentant der koptischen Christen in Ägypten sprach kurz über die schwierige Situation seiner Gemeinde – zum Schluss des Gottesdienstes wurden Oberbürgermeister Jochen Partsch, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie diverse staatliche Institutionen wie Polizei und Krankenhäuser in die Fürbitte aufgenommen.<br /><br />Bei den lokalen Medien fand der Gottesdienst eine sehr positive Resonanz. &quot;Die Freude springt einen an&quot;, lautet die Schlagzeile des &quot;Darmstädter Echos&quot;, das damit Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zitiert. &quot;Das bin ich gar nicht gewohnt von Gottesdiensten&quot;, ergänzte Partsch in seinem Grußwort. Er lobte besonders die Musik des Gottesdienstes, die Tradition und moderne miteinander verbunden habe. &quot;Die Kraft Gottes wirkt in Ihnen, das ist erkennbar&quot;, zitiert die Zeitung den Bürgermeister.<br /><br /><b>Allianzvorsitzender: Keine Scheu vor Öffentlichkeit!</b><br /><br />&quot;Ich habe mich über die Berichterstattung sehr gefreut&quot;, sagte Michael Mainka, Vorsitzender der Evangelischen Allianz Darmstadt, gegenüber pro. &quot;So manches Vorurteil über Freikirchen kann dadurch abgebaut werden – wobei auch Landeskirchen bei uns in der Allianz aktiv sind.&quot; Zum Teil, so Mainka, habe die Aufmerksamkeit auch mit der Wahl des 2007 eröffneten Kongresszentrums &quot;Darmstadtium&quot; als Veranstaltungsort zu tun: &quot;Der Saal hier ist zwar nicht ganz billig, aber der öffentliche Raum eignet sich gut, um bei manchen Besuchern Hemmschwellen abzubauen.&quot;<br /><br />&quot;Als Christen kommen wir nur in die Medien, wenn wir auch wirklich etwas zu sagen haben&quot;, erklärte Mainka im Gespräch mit pro. Darum habe sich die Evangelische Allianz Darmstadt gefragt: &quot;Wie tun wir der Stadt Bestes?&quot; Auf Anfrage habe die Stadt dann zwei Projekte genannt, für die bei dem internationalen Gottesdienst eine Kollekte erhoben wurde. &quot;Das waren bewusst keine rein christlichen Initiativen&quot;, so Mainka. Gesammelt wurde für ein Seniorenzentrum mit vielen Migranten, die Schwierigkeiten mit der Sprache haben. Als weiteres Projekt wurde für eine Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gesammelt, die sich für die frühkindliche Förderung von Kindern aus benachteiligten Familien einsetzt.<br /><br />&quot;Ich rate Gemeinden, keine Scheu vor der Öffentlichkeit und auch vor Medienpräsenz zu haben&quot;, sagte Mainka. Christen würden keinesfalls verlangen, dass eine Stadt mit nur Bibelworten regiert wird. &quot;Es ist in unserer offenen Gesellschaft aber selbstverständlich, dass auch wir Christen unsere Positionen in den Diskurs mit einbringen – so wie Vertreter anderer Religionen auch, die wir ausdrücklich respektieren.&quot; (pro)

VON: mb | 31.01.2012 ]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: &quot;Muslimbrüder sprechen mit zwei Zungen&quot;</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/aegypten-muslimbrueder-sprechen-mit-zwei-zungen.html</link>
			<description>Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat bei seinem Ägypten-Besuch erneut für mehr Offenheit und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Westerwelle sprach am Dienstag mit dem Vorsitzenden der Partei für Freiheit und Gerechtigkeit, die aus der Muslimbruderschaft hervorgegangen ist. Die Partei ist mit 47 Prozent der Sitze die mit Abstand stärkste Kraft im neu gewählten ägyptischen Parlament. Die radikal-islamischen Salafisten stellen ein Viertel der Parlamentarier. Die christliche Minderheit ist im Parlament dagegen deutlich unterrepräsentiert.Am ersten Tag seines Ägypten-Besuches hatte Westerwelle religiöse Toleranz angemahnt. Die staatlichen Stellen müssten die Religionsausübung der koptischen Christen schützen, sagte er am Montag in Kairo. Übergriffe auf Kopten seien &quot;sehr bedauerlich&quot;. Im vergangenen Jahr hatte es mehrere massive Übergriffe gegeben. Bei Straßenschlachten zwischen Muslimen und Christen wurden mindestens 12 Menschen getötet; im Oktober starben bei Kämpfen zwischen Christen, Soldaten und muslimischen Schlägertrupps mindestens 26 Menschen.David Pollock, Experte für den Nahen Osten beim &quot;Washington Institute&quot;, hat in einem Artikel in der &quot;Washington Post&quot; darauf hingewiesen, dass die Muslimbrüder zwei offizielle Webseiten im Internet betrieben. Die eine namen &quot;IkhwanWeb&quot; (http://www.ikhwanweb.com/) sei auf Englisch, die andere mit dem Namen &quot;IkhwanOnline&quot; (http://www.ikhwanonline.com) auf Arabisch. Pollock verglich die Artikel auf diesen Webseiten an einem Tag im Januar und stelle teilweise erhebliche Unterschiede fest.So erschienen etwa auf der englischen Seite acht Artikel über die Minderheit der koptischen Christen in Ägypten. Auf der arabischen Webseite hingegen gab es nur zwei kleine Texte zu dem Thema. Beim Thema Demokratie werde der Unterschied zwischen beiden Webseiten noch deutlicher, so Pollock. Die englischsprachige Seite warte mit verschiedenen Texten auf, mit Überschriften wie&nbsp; &quot;Warum Islamisten die besseren Demokraten sind&quot; und &quot;Demokratie: eines der Ziele der Scharia?&quot; Dagegen gab es auf der arabischsprachigen Seite keinen solchen Text. Stattdessen fanden die Leser dort drei Artikel, die sich gegen Pressefreiheit aussprechen.&quot;Dieses doppelte Spiel hat Methode&quot;, schreibt Pollock. Als im Februar 2011 der ehemalige ägyptische Staatspräsident Hosni Mubarak zurücktrat, veröffentlichte die Muslimbruderschaft die Rede eines ihrer Vorsitzenden Muhammad Badi'e anlässlich der Revolution. Doch es gab zwei Versionen der Rede: Auf Englisch handelte sie vorwiegend von Demokratie, Toleranz, Pluralismus und friedlichem Miteinander von Muslimen und Christen. Doch in der arabischen Version auf &quot;IkhwanOnline&quot; hieß es, der Volksaufstand sei ein Segen Allahs, und alle Moslems müssten vor allem ihrem Glauben treu bleiben. Frauen sind auf der englischsprachigen Webseite häufiger Thema der Artikel – auf der Arabischen hingegen fast niemals. (pro)
VON: js | 31.01.2012 ]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Indien: Radikale Hindus überfallen Campus </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/indien-radikale-hindus-ueberfallen-campus.html</link>
			<description>Jesuiten Rektor festgenommen, Studenten verletzt </description>
			<content:encoded><![CDATA[Bangalore (Fidesdienst) - Dozenten und Studenten der Universität ,,St. Joseph's&quot; in Anekal (Bangalore) im indischen Unionsstaat Karnataka erlebten am gestrigen 30. Januar einen Tag des Schreckens: der Überfall, bei dem 100 radikale Hindus in das Universitätsgelände eindrangen und damit ihrer Aggression gegen Christen und insbesondere christliche Bildungseinrichtungen freien Lauf ließen hätte noch größere Schäden verursachen können. Gewaltbereite Mitglieder verschiedener hinduistischer Gruppierungen, darunter die ,,Sishwa Hindu Parishad&quot;, ,,Bajrang Dal&quot;, ,,Sahtra Sakthi Sene&quot;, ,,Karnataka Rakshana Vedike&quot; drangen in den Campus ein und unterbrachen dort die Vorlesungen. Angeblicher Grund für den Überfall, so das ,,Catholic Secular Forum&quot; zum Fidesdienst, war die Tatsache, dass die Universität am Tag der Republik, der in Indien in den der vergangenen Woche gefeiert wurde, die Landesfahne nicht gehisst hatte.Der Rektor des Instituts, P. Melwin Mendonca (sj), berichtet dem Fidesdienst von Stunden der Angst, vor allem angesichts der Tatsache, dass zivile Behörden und Sicherheitskräfte bei dem gewaltsamen Vorgehen Beihilfe leisteten. Unter der aufgebrachten Menge sollen sich auch Gemeinderäte der Stadt befunden haben. Als die Jesuiten, in deren Trägerschaft die Universität sich befindet, die Polizei riefen, schaute diese nach Angaben des Rektors ,,untätig zu, so dass die Aufruhr auf dem Campus insgesamt weitere zwei Stunden anhielt&quot;. P. Melwin Mendonca konnte keine Erklärung abgeben, vielmehr forderten die Eindringlinge lautstark seine Festnahme. Der Jesuitenpater ließ dies geschehen obschon kein Grund dafür vorlag. Doch anstatt ihn in das Polizeiauto zu bringen, gaben die Beamten der Menge nach und ließen ihn zu Fuß bis zur Polizeistation gehen: dabei riefen die am Straßenrand stehenden Extremisten Slogans gegen die christliche Minderheiten und Beleidigungen gegen den Ordensmann. Studenten, die versuchten den Rektor zu beschützen, wurden von der Menge verprügelt und dabei verletzt.Der Rektor wurde von der Polizei grundlos von 12.00 Uhr mittags bis 21.00 Uhr abends festgehalten. Nach seiner Freilassung sah er von einer Beschwerde wegen des persönlichen Angriffs, des Eindringens in den Campus und die Misshandlung der Studenten ab.P. Melwin betont in einem Kommentar für den Fidesdienst: ,,Das Hissen der Fahne war ein Vorwand. Radikale Hindus haben unsere Universität im vergangenen Studienjahr insgesamt acht Mal überfallen. Sie verlangen, dass unsere Studenten sich ihren Bewegungen anschließen. Einige Anführer radikaler Gruppen fordern sogar die Schließung unserer Einrichtung und das Verbot der Erteilung von Lizenzen an christliche Bildungseinrichtungen, da diese angeblich die indische Kultur zerstören. Es gibt in Karnataka viele ähnliche Fäll der Christenverfolgung.&quot;Das Universitätsinstitut ,,St'Joseph's&quot; in Anekal existiert dort seit über 40 Jahren. Gegenwärtig sind 378 Studenten eingeschrieben, von denen 200 Dalit oder Mitglieder niedriger Kasten und 60 Angehörige indigener Gruppen sind. (PA) (Fidesdienst, 31/01/2012)
]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:13:00 +0100</pubDate>
			
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