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		<title>Deutsche Evangelische Allianz - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten der Deutschen Evangelischen Allianz</description>
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			<title>Deutsche Evangelische Allianz - Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 11:55:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Deutschland: für CDU/CSU heißt Religionsfreiheit nicht Verzicht auf religiöse Symbole</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-fuer-cducsu-heisst-religionsfreiheit-nicht-verzicht-auf-religioese-symbole.html</link>
			<description> 

Pressemitteilung vom 03.03.2010:

Autor(en): Dr. Maria Flachsbarth 

 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird in nächster Zukunft über das Urteil zu Kruzifixen in italienischen Schulen neu verhandeln. Dazu erklärt die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Dr. Maria Flachsbarth MdB:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Religionsfreiheit darf nicht einseitig auf den Zwang zum Verzicht auf religiöse Symbole reduziert werden. Das Recht auf Glaubens- und Religionsfreiheit bedeutet in seiner positiven Dimension vielmehr, dass Religion sichtbar gelebt werden darf. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Religion ist nicht nur für den einzelnen bedeutend, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unsere Verfassungsordnung, gerade unsere Grundrechte fußen auf Werten, die maßgeblich von der christlich-jüdischen Tradition getragen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kreuz ist nicht nur ein kulturelles Symbol, sondern Symbol für das Bekenntnis der Christen. Als solches sollte es auch in einer pluralen Gesellschaft seinen selbstverständlichen Platz in der Öffentlichkeit behalten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist zu begrüßen, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sich erneut mit der Frage von Kruzifixen in Italiens Schulen beschäftigen will. Der Fall wird vor die Große Kammer des Gerichtshofs kommen. Vor einigen Monaten hatte das Gericht in einer ersten Verhandlung zugunsten einer Klägerin entschieden, dass ein Kruzifix in der Klasse einer staatlichen Schule in Italien entfernt werden muss. Die Anberaumung der erneuten Verhandlung zeigt, dass das Thema der Religionsfreiheit und der Religion im Öffentlichen Raum auch von den europäischen Richtern mit großer Ernsthaftigkeit verfolgt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag</p>
<p>Platz der Republik 1, 11011 Berlin</p>
<p><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8dpyirgmlYabsaqs,bc');" >fraktion&nbsp;at&nbsp;cducsu.de</a></link></p>
<p><a href="http://www.cducsu.de" target="_blank" >www.cducsu.de</a></link></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unser Verhalten muß Christus widerspiegeln</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/unser-verhalten-muss-christus-widerspiegeln.html</link>
			<description>7. Jahreskonferenz der Russischen Evangelischen Allianz in Moskau
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M o s k a u -- „Unsere Worte, unser Verhalten und Charakter müssen Christus widerspiegeln. So wird es möglich sein, im Dialog mit Orthodoxen Erfolge zu erzielen.“ Das war die Meinung des adventistischen Theologieprofessors Jewgeni Saizew (Saokski/Gebiet Tula), geäußert auf der <b>7. Jahreskonferenz der Russischen Evangelischen Allianz (REA)</b> in der Moskauer Pfingstgemeinde &quot;Blagije Westi&quot; (Gute Nachricht) am 3. März. Als Beispiel dafür bezog er sich auf einen Vorfall im Gebiet Tula vor einem Jahr. Nachdem die Missionsabteilung der orthodoxen Gebietseparchie einen verleumderischen, unsachlichen Aufsatz in die Presse gebracht hatte, stattete eine dreiköpfige, adventistische Delegation dem zuständigen Erzbischof einen Besuch ab. Nach einer eiligen Lektüre des Beitrages entschuldigte sich der Kirchenmann. Danach sorgte er ferner für eine Richtigstellung in der Regionalpresse. Der Professor resümierte: „Das zeigt, daß wir mit einer positiven Antwort rechnen können, wenn wir christlich auftreten. Hätten wir es über ein Gericht versucht, wären wir in einer Sackgasse gelandet.“ Eine aggressive Reaktion auf aggressives Verhalten erzeuge nur Gegenwehr.&nbsp;</p>
<p>Bei der eintägigen Konferenz wurden die Schwierigkeiten im zwischenkirchlichen Verhältnis nicht verschwiegen. Es hieß, den meisten orthodoxen Amtsträgern im weiten Lande ist die Notwendigkeit eines klärenden Gesprächs der Großen mit den Kleinen nicht ersichtlich. Nach dem Adventisten Vizepräsidenten Oleg Gontscharow (Klimowsk) seien es Kommunalpolitiker und die Medien, die Öl ins Feuer gießen. Auf Ortsebene seien es Priester und die missionarischen Sektionen der Eparchien, die dafür sorgen, daß abfällige Aufsätze über Andersgläubige in die Medien gelangen.&nbsp;</p>
<p>In einem Vortrag beschrieb der pensionierte Religionswissenschaftler Professor Juri Sujew die erheblichen weltanschaulichen Unterschiede zwischen der Orthodoxie und den protestantischen Kirchen westlichen Ursprungs. In Rußland stehe eine patriarchalische, vertikal ausgerichtete, auf das Solidarische und Kollektive zielende Kultur dem westlichen Verständnis von Demokratie und freier Selbstentfaltung gegenüber. „Nach dem orthodoxen Verständnis ist jegliche Aufteilung und jeglicher Unterschied in der Gesellschaft eine Krankheit. Deren Heilung kann nur in der Überwindung von Widersprüchen und der Wiederherstellung von Eintracht bestehen.“ Gerade diese gesellschaftlichen Widersprüche – d.h. die Krankheit - werden durch die Präsenz von Missionaren westlicher Herkunft verewigt. Sujew drückte es so aus: „Der Wunsch nach einer festen Hand, nach Schutz und nach traditionellen Werten unterstützt den Dialog mit den Protestanten nicht.“&nbsp;</p>
<p>Nicht zuletzt ließen sich die nichttraditionellen Religionen neuesten Datums als das lästige Überbleibsel einer traumatischen Ära – des mißlungenen Experiments einer Gesellschaft westlichen Zuschnitts in den 90er Jahren – interpretieren. Ferner sei eine Verständigung mit protestantischen Missionaren sei um so schwieriger, weil sich ihre Tätigkeit auf keine nationalen oder ethnischen Grenzen beschränken läßt.&nbsp;</p>
<p>Mehrere Redner wiesen darauf hin, daß die orthodoxe Kirchenführung durchaus an einer beschränkten Kooperation mit Protestanten interessiert sei. Sujew zitierte den verstorbenen Patriarchen Alexei II: „Kontakte mit Andersgläubigen sind nicht nur ihnen von Bedeutung, sondern auch uns. Es ist nicht möglich, in der völligen Isolation zu leben.“ Der Professor fuhr mit einem Text des Erzbischöflichen Rates aus dem Jahre 2000 fort, in dem es hieß, die Russische Orthodoxe Kirche (ROK) habe die Verbindung mit andersgläubigen Christen „im Geiste brüderlicher Zusammenarbeit zu entwickeln mit dem Ziel, die Belange öffentlichen Lebens zu koordinieren.“ Diakonie, Kultur und der Einsatz für moralische Werte seien Gebiete, auf denen eine Kooperation sogar wünschenswert sei. Der Text des Rates schloß jedoch mit dem Hinweis, dies geschehe „unter der Bedingung einer Absage an dem Proselytismus.“ Offensichtlich können orthodoxe Kreise einen Beitrag der Protestanten nur als Ergänzung akzeptieren - der Proselytismus sei hingegen eine Art Vernichtung, denn er ersetze das Orthodoxe mit Protestantischem.&nbsp;</p>
<p>Beide großen Kirchenströmungen tragen positive Inhalte in sich, meinte Sujew. Deshalb könnten sie sich auch nutzbringend ergänzen. In einem früheren Angriff Juri Sipkos auf die Globalisierung – Sipko nannte sie einen Vorläufer des Antichristen – erkannte der Professor weite Überschneidungen mit orthodoxen Positionen. Sipko ist Präsident der Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten. Sujew fügte jedoch hinzu, daß die Geistlichkeit der mittleren und unteren Ebenen dem Gespräch mit Protestanten ausweiche und die Führung es nicht riskieren wolle, schon deswegen einen Streit mit ihnen auszulösen. Auch die Leitung der ROK könne nicht hinnehmen, daß ein Dialog mit den Nichtorthodoxen zu einem Machtverlust des eigenen Lagers führe.&nbsp;</p>
<p>Der Adventist Saizew erwähnte die massiven Widersprüche, die die russische Gesellschaft aufweist. Trotz massiver Anstrengungen gegen die Abtreibung sei Rußland wohl das einzige Land der Erde, im dem die Zahl der Abtreibungen die Zahl der Geburten übersteigt. Nach seinen Angaben glauben nur 8,5% der sich als orthodox verstehenden Menschen Rußlands an ein Leben nach dem Tod. Gerade diese Mißstände würden sich – so Saizew - durch eine Zusammenarbeit der verschiedensten Konfessionen abbauen lassen.&nbsp;</p>
<p>Nach Überzeugung der Anwesenden sei die vorhandene Intoleranz nur mit Aufklärung zu begegnen. Professor Saizew zitierte dabei den russischen Schriftsteller Nikolai Leskow (1831-1895): „Das heilige Rußland (Rus) ist zwar getauft, aber nicht aufgeklärt.“ <b>REA-Vorsitzender Wladimir Rjagusow</b> (Kransnodar) versicherte, im gemeinsamen Streben mit orthodoxen Kräften könnten Protestanten dem Unwissen der russischen Bevölkerung entgegenwirken. Die auf der Konferenz vertretene Russische Bibelgesellschaft wurde als ein Beispiel dafür genannt, daß ein gemeinsames Aufklären des russischen Volkes durch Protestanten und Orthodoxe anhand der Bibel bereits teilweise erzielt worden sei.&nbsp;</p>
<p>Mitunter wurde die Veranstaltung ganz praktisch. Dr. Rjagusow plädierte dafür, mit verstärkter Fantasie auf die orthodoxe Herausforderung zu reagieren. Ein orthodoxer Teilnehmer pfingstlerischen Ursprungs versicherte, gemeinsam durchgeführte Jugendkonzerte könnten ein Hit sein. “Doch wo gibt es protestantische Musiker mit tiefergehenden Texten?” fragte er. Nach seiner Überzeugung sei die flache Kost der gegenwärtigen Lob-Preis-Musik den Ansprüchen einer orthodoxen Hörerschaft nicht gewachsen.&nbsp;</p>
<p>Trotz der Teilnahme mehrerer orthodoxer Christen war keine offiziellen Delegierten des Moskauer Patriarchats zu dieser Konferenz erschienen. Doch in einer abschließenden Resolution der Konferenz heißt es resolut: „Wir hoffen auf deren Teilnahme bei künftigen Konferenzen.“ Rund 32 Vertreter von Organisationen und Kirchen waren zu der diesjährigen Moskauer Konferenz erschienen.&nbsp;</p>
<p>Anschließend fand am 5. und 6. März in Nizhni Nowgorod eine Regionalkonferenz statt – die Teilnahme gipfelte bei rund 45 Personen. Das Thema hieß „Das Vater Unser“; es wurde viel gemeinsam gebetet. „Der Allianz-Gedanke lebt in Nizhni“ meinte <b>Ulrich Materne</b> (Wittenberge), <b>der Osteuropa-Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz</b>. „Auch wenn sie nicht immer unter dem Namen ‚Allianz’ geschieht.“ Tatsächlich lebt die Allianz in Rußland oftmals stärker in den Regionen als an der Moskauer Spitze.&nbsp;</p>
<p>Die nationalen Allianzen der 1846 in London gegründeten Evangelische Allianz sammeln sich heute in der Europäischen Evangelischen Allianz und in der Evangelischen Weltallianz. Ihr Partner in den USA ist die National Association of Evangelicals (NAE).&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pakistan: Sechs Tote nach Angriff auf christliches Hilfswerk</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/pakistan-sechs-tote-nach-angriff-auf-christliches-hilfswerk.html</link>
			<description>focus.de - 10.03.2010, 14:55 In der pakistanischen Ortschaft Ogi sind bei einem Angriff auf ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>focus.de - 10.03.2010, 14:55 In der pakistanischen Ortschaft Ogi sind bei einem Angriff auf ein christliches Hilfswerk sechs Menschen getötet worden. Bewaffnete hatten das World-Vision-Büro mit Granaten beschossen und anschließend das Feuer auf die Mitarbeiter eröffnet.</p>
<p>Bei einem Angriff auf Mitarbeiter eines christlichen Hilfswerks in Pakistan sind am Mittwoch sechs Menschen getötet worden. Alle Opfer, darunter zwei Frauen, seien Pakistaner muslimischen Glaubens, erklärte die Hilfsorganisation World Vision. Mehrere Bewaffnete hätten das Büro des Hilfswerks in der Ortschaft Ogi im Bezirk Mansehra im Nordwesten Pakistans mit Granaten angegriffen und danach mit Schusswaffen auf die Mitarbeiter gefeuert. Nach Angaben von World Vision waren in Mansehra ausschließlich einheimische Helfer im Einsatz.</p>
<p>„Wir sind tief betroffen, dass wir einheimische Mitarbeiter verloren haben, die sich sehr für eine Verbesserung der Lebensumstände in Pakistan eingesetzt haben“, erklärte World-Vision-Sprecher James East in Islamabad. Die Organisation stellte ihre Arbeit in der Nordwest-Provinz vorerst ein. „Ob wir unsere Arbeit in den nächsten Tagen und Wochen fortführen, ist noch nicht entschieden“, sagte die Sprecherin von World Vision Deutschland in Friedrichsdorf, Silvia Holten, der Nachrichtenagentur DAPD.</p>
<p>Der Nordwesten Pakistans wurde 2005 von einem schweren Erdbeben erschüttert, nach den Kämpfen im nahe gelegenen Swat-Tal im vergangenen Jahr errichtete World Vision überdies mehrere Flüchtlingslager in der Region. Der Bezirk Mansehra selbst sei bislang aber vergleichsweise ruhig gewesen, sagte Holten der DAPD. Vor dem Angriff habe es keinerlei Drohungen oder sonstige Feindseligkeiten gegen die World-Vision-Mitarbeiter gegeben. „Die Kollegen waren sehr überrascht“, sagte Holten. Sie gingen „von externen Tätern aus, die nicht aus der Region kommen“. Zu den aktuellen Hilfsprojekten von World Vision in Mansehra gehörten auch Ausbildungsprogramme für Frauen und Mädchen.</p>
<p><b>Menschenrechtsbeauftragter Nooke verurteilt Bluttat</b></p>
<p>Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, zeigte sich über den Angriff bestürzt. „Der Anschlag auf das Büro von World Vision hat mich tief erschüttert“, erklärte Nooke in Berlin. Die Opfer hätten sich „im Sinne der Menschen vor Ort, aber auch in unserem Sinne für Frieden und Entwicklung in Pakistan eingesetzt“. Nooke ist Mitglied im Kuratorium der deutschen Sektion von World Vision.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pakistan: World Vision geschockt über Ermordung von fünf Mitarbeitern in Pakistan</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/pakistan-world-vision-geschockt-ueber-ermordung-von-fuenf-mitarbeitern-in-pakistan.html</link>
			<description>Pressemitteilung 10.03.2010 | 11:35 Uhr    Friedrichsdorf / Islamabad, 10. März 2010...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung 10.03.2010 | 11:35 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp; Friedrichsdorf / Islamabad, 10. März 2010 (ots) - In Pakistan sind heute fünf Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation World Vision ermordet worden. Ersten Schilderungen zufolge attackierten bewaffnete Täter das World Vision-Büro im Mansehra Distrikt, 65 Kilometer nördlich von Islamabad. Sie zündeten offenbar zunächst Bomben oder Granaten und eröffneten dann das Feuer. Fünf pakistanische Mitarbeiter wurden getötet, sieben schwer verletzt, ein Kollege wird noch vermisst.</p>
<p>&quot;Wir sind geschockt über den brutalen Angriff und diesen sinnlosen Tod unserer Kollegen&quot;, sagt Christoph Waffenschmidt, der Vorstandvorsitzende von World Vision Deutschland. &quot;Diejenigen, die die Helfer getötet haben, müssen wissen, dass sie ihre eigenen Landsleute umgebracht haben und noch dazu Menschen, die sich gegen Armut und für bessere Lebensbedingungen in ihrem Land eingesetzt haben.&quot;</p>
<p>&nbsp;Aus dem pakistanischen World Vision-Büro ist zu hören, dass es im Vorfeld dieser Tat weder Hinweise auf einen Anschlag noch einen Drohbrief&nbsp; gegeben habe. Grundsätzlich seien in der Region Pakistans jedoch westliche Organisationen angefeindet worden. World Vision hat alle Hilfsmaßnahmen in Pakistan bis auf Weiteres eingestellt.</p>
<p>Die Hilfsorganisation World Vision engagiert sich seit 1992 in Pakistan, insbesondere mit humanitärer Hilfe. In dem Büro in Mansehra arbeiten einheimischen Mitarbeiter. 2001 wurde der Einsatz auf die Provinzen North West Frontier und Punjab erweitert.&nbsp; Nach dem Erdbeben 2005 im Norden Pakistans versorgte World Vision zigtausende Familien mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung. Auch nach den Unruhen 2009 in den Bergregionen Swat, Buner und Lower Dir halfen World Vision-Mitarbeiter tausenden Flüchtlingen.</p>
<p>Aktuell führt World Vision zwei Projekte für Kinder und deren Familien in 22 Gemeinden der North West Frontier Provinz durch. Zum einen werden Bildungsmöglichkeiten und die landwirtschaftliche Entwicklung&nbsp; gefördert. Zum anderen geht es in einem Mutter-Kind-Projekt darum, Schwangere zu betreuen und die Entwicklung von Kindern unter fünf Jahren zu verbessern.<br /><br /><b>HINTERGRUND</b> World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. Im Finanzjahr 2009 wurden 239 Projekte in 48 Ländern durchgeführt. World Vision Deutschland ist Teil der weltweiten World Vision-Partnerschaft. World Vision unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. World Vision Deutschland ist Mitglied der Bündnisse &quot;Aktion Deutschland Hilft&quot; und Gemeinsam für Afrika. www.worldvision.de&nbsp;</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>World Vision Deutschland, Tel.: 06172 763-151 oder -155 </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Hilfe nach Massaker </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-hilfe-nach-massaker.html</link>
			<description>Leiter von Open Doors Afrika über Auslöser der Gewalt gegen Christen 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Jos, 10. März 2010, Open Doors) - Nach dem Angriff auf christliche Dorfbewohner nahe der zentralnigerianischen Stadt Jos ist die Lage vor Ort noch angespannt. Das berichteten Mitarbeiter des Hilfswerkes für verfolgte Christen Open Doors aus dem Dorf Dogo Nahawa. Sicherheitskräfte patrouillieren in der Gegend. Die ersten Massenbeerdigungen haben begonnen. Einheimische beschuldigen die Regierung, nicht schnell genug auf die Unruhen reagiert zu haben. <br /><br /><b>Opfer brauchen jetzt Hilfe</b><br />Schätzungsweise 500 Menschen, überwiegend Christen vom Stamm der Berom, sollen in der Nacht zum 7. März bei Überfällen auf ihre Dörfer von muslimischen Hausa-Fulani getötet worden sein. Open Doors-Mitarbeitern boten sich schreckliche Szenen in dem betroffenen Gebiet. Viele der Toten waren von Machentenhieben verstümmelt. &quot;Ich sah eine Reihe aus 65 Leichnamen, neun davon waren Männer; der Rest Frauen und Kinder&quot;, schilderte ein Mitarbeiter. Es sei auch für die Mitarbeiter eine bedrückende Aufgabe, Hinterbliebene und Verletzte in Krankenhäusern aufzusuchen und ihnen seelsorgerlich und mit Gebet in ihrer Trauer beizustehen: &quot;Doch die Opfer brauchen jetzt unsere Hilfe.&quot;<br /><br /><b>Christsein inmitten eines feindlichen Umfeldes</b><br /><br /><b>Interview mit JP Pretorius, Leiter von Open Doors in Afrika</b><br />War der jüngste Angriff ein Vergeltungsschlag für Angriffe von Christen auf Muslime?<br /><br />Pretorius: &quot;Die Konflikte in Nigeria haben viele Gesichter. Einige sehen hinter dem Angriff einen Vergeltungsschlag nach den gewalttätigen Ausschreitungen in Jos im Januar. Andere sagen, es gehe um Felder, die Ländereien oder die Kontrolle über Jos als Hauptstadt des Bundesstaates Plateau. All dies könnten Auslöser der Gewalt sein, aber zu behaupten, dass nur einer dieser Gründe der Anstoß für die Verbrechen gewesen sei, wäre eine sehr verkürzte Darstellung. Die Dorfbewohner von Dogo Nahawa hatten nichts zu tun mit der Gewalt im Januar. Ein großer Teil der Getöteten sind Frauen und Kinder. <br /><br />&quot;Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Christen im muslimisch geprägten Norden von Nigeria fast täglich Benachteiligungen, Demütigungen und Angriffen ausgesetzt sind. So oft schon haben sie Häuser und Kirchen gebaut, mussten erleben wie diese niedergerissen wurden und haben sie anschließend wieder aufgebaut. So oft mussten sie in den vergangenen Jahren schon in Leichenhallen nach den Körpern von Angehörigen suchen. Immer und immer wieder.&quot; <br /><br />Ist es dann nicht nachvollziehbar, wenn Christen auch zurückschlagen, etwa um ihre Familie zu verteidigen?<br /><br />Pretorius: &quot;Wir wollen nicht leugnen, dass es auch Christen gibt, die auf Gewalt mit Gewalt reagieren. Die Jugend ist sehr wütend und gereizt. Wenn ein Pastor sie ermutigt, den Angreifern zu vergeben, sind sie extrem gekränkt. Wir trauern um jeden Menschen, der ermordet wurde – gleich ob Christ, Muslim oder Animist. Wir wissen um die Herausforderungen, mit denen wir in Nigeria umgehen müssen. Wir sind vor Ort, um die Christen zu ermutigen und zu unterstützen. Und wir rufen dazu auf, diejenigen zu stärken, die zurückbleiben.&quot;<br /><br />Wie hilft Open Doors den Opfern der jüngsten Angriffe?<br /><br />Pretorius: &quot;Unser Team in Jos besucht Hinterbliebene und Verletzte im Krankenhaus und steht ihnen seelsorgerlich bei. Hohe Priorität hat für uns derzeit, für Wasser und Lebensmittel zu sorgen. Zudem wollen wir dabei helfen, neue Einkommensmöglichkeiten für mittellose Christen in Form von &quot;Hilfe-zur-Selbsthilfe&quot;-Projekten zu finden. Wir arbeiten hier mit lokalen Kirchengemeinden zusammen. Wir wollen ihnen helfen, damit sie ihre Mitglieder wiederum ermutigen können, inmitten eines feindlich gesinnten Umfeldes nicht mit Vergeltung zu reagieren, sondern die friedliche Botschaft des Evangeliums zu leben und weiterzugeben. Es erfordert viel Zeit und Engagement, der Kirche im Norden von Nigeria zu helfen, doch wir sehen es als unsere Berufung und die aller Christen an.&quot;<br /><br />Mehr Informationen und Hilfsmöglichkeiten für Christen in Nigeria unter:</p>
<p>www.opendoors-de.org</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Kritik mehr am Islam? </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/keine-kritik-mehr-am-islam.html</link>
			<description>Zur Debatte um „Islamophobie“: Wenn Maulkörbe verteilt werden </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="FONT-SIZE: 11pt"></span></p>
<h4>Der Vorsitzende des Arbeitskreis Islam, Albrecht Hauser, hat für den&nbsp;Evangelischen Pressedienst idea einen Kommentar zur Frage&nbsp;nach der Kritikmöglichkeit am Islam geschrieben, den wir gerne hier dokumentieren: &nbsp;</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein schillerndes Schlagwort – die sogenannte „Islamophobie“ (die Angst vor dem Islam) – geistert durch die Medien. Selbst in den deutschen Feuilletons und in Talkshows wird damit versucht, Kritik am Islam durch absurde Vergleiche unmöglich zu machen. Maulkörbe werden verteilt und Islamkritiker in die Ecke von Hasspredigern, Rassisten und Antisemiten gestellt. Da „Phobien“ etwas mit krankhafter Wahrnehmung und angstbesetzter Einbildung zu tun haben müssen, soll wohl angenommen werden, dass alle, denen dieser Makel der „Islamophobie“ angehaftet wird, nicht ganz normal sein können und einer nachhaltigen Therapie bedürfen. In was für einer Welt aber würden wir heute noch leben, wenn nicht wahrheitsliebende Männer und Frauen, von Sokrates bis Bonhoeffer, den Mut aufgebracht hätten, konstruktive Religions- und Ideologiekritik zu üben? </p>
<h4><br />Islamophobie gleich Antisemitismus?</h4>
<p><br />Der Begriff „Islamophobie“ wird kontrovers diskutiert. Er wird aber schon länger von islamischen Organisationen und Interessenvertretern als Mittel zur Tabuisierung von Kritik am Islam überhaupt eingesetzt. So hat der türkische Ministerpräsident schon 2005 sich im Europarat bemüht, Islamophobie in gleicher Weise wie Antisemitismus zu ächten. Nach dem Schweizer Minarett-Referendum vom November sagte er, Islamophobie sei wie Antisemitismus „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Bei einem Treffen der Außenminister der Organisation der islamischen Konferenz im Mai 2007 in Islamabad haben sich diese erdreistet, „Islamophobie“ als die „schlimmste Form des Terrorismus“ zu bezeichnen. Hohe islamische Geistliche meinen sogar, wer den Islam kritisiere, gefährde den Weltfrieden.</p>
<h4><br />Weder Feindbild noch Wunschbild</h4>
<p><br />Wo aber eine solche Haltung propagiert wird, ist der Weg in eine freiheitliche demokratische Zivilgesellschaft noch recht lang und steinig. Gerade aber, weil dieses geschichtlich hart erkämpfte Gut nicht verloren gehen darf und die Würde jedes einzelnen Menschen unantastbar bleiben muss, können und dürfen wir nicht darauf verzichten, auch kritische Fragen an den real existierenden Islam in Geschichte und Gegenwart zu stellen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass wir weder einem „Feindbild Islam“ noch einem „Wunschbild Islam“ erliegen. Zeitgeistbedingt geht der moderne Mensch aber wohl von der Annahme aus, alle Religionen seien mehr oder weniger nur kulturell bedingte „Blaupausen“ ein und derselben Grundstruktur des Religiösen, so dass auch der Islam mit etwas verständnisvoll entgegenkommendem Dialog und mit gutem Willen sich bald den europäischen Gegebenheiten anpasse. Islamkritik wird in diesem erhofften multikulturellen „Kulturbiotop“ als Störfaktor empfunden. Manchen tut wohl auch noch leid, dass angesichts der global vernetzen Medienlandschaft es nicht mehr so gut wie früher gelingt, mangelnde Religionsfreiheit und die Situation vom Minderheiten in islamischen Ländern als ein Phänomen darzustellen, das eigentlich nichts direkt mit dem Islam zu tun habe und darüber auch möglichst nicht viel berichtet werden sollte, um den Dialog nicht zu stören. </p>
<h4>Wie der Islam mit Kritikern umgeht</h4>
<p>Kann man aber in einer globalisierten Welt ausblenden, was da geschieht, wo der Islam das Sagen hat, und wie er dort mit Minderheiten, Abweichlern und Kritikern in den eigenen Reihen umgeht? Wie ehrlich sind wir eigentlich? Nicht die „political correctness“, sondern die Wahrheit in Liebe macht uns frei. Dies sollten wir in der Passionszeit nicht vergessen.</p>
<p><i>Albrecht Hauser</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vietnam: Advokat der Religionsfreiheit Le Thi Cong Nhan ist frei</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/vietnam-advokat-der-religionsfreiheit-le-thi-cong-nhan-ist-frei.html</link>
			<description>„Von einem Gefängnis in ein größeres entlassen“ –  noch drei Jahre unter Hausarrest</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IGFM/Hanoi-Frankfurt (9. März 2010) – Nach Verbüßung ihrer Haftstrafe wurde die vietnamesische Rechtsanwältin Le Thi Cong Nhan am 6. März aus dem Gefängnis Nr. 5 der Provinz Thanh Hoa entlassen. Gegenüber dem Hanoier Volkskomitee gab sie zu Protokoll, dass sie nach wie vor weder das Urteil noch den nun folgenden dreijährigen Hausarrest anerkenne, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Cong Nhan war am 6.3.2007 verhaftet worden, weil sie in der Kanzlei ihres Kollegen, des Rechtsanwalts Nguyen Van Dai, Kurse über Menschenrechte für Studenten gab. Zwei Monate später wurde sie nach § 88 des Vietnamesischen StGB wegen „Propaganda gegen den sozialistischen Staat“ in einem unfairen Prozess zu drei Jahren Haft und drei Jahren Hausarrest verurteilt. Ihr Kollege und Mitstreiter Nguyen Van Dai erhielt vier Jahren Haft und vier Jahren Hausarrest. Beide hatten sich als Menschenrechtsverteidiger durch ihren Einsatz für die Religionsfreiheit benachteiligter und verfolgter Christen in Vietnam einen besonderen Namen gemacht. Die IGFM freut sich mit der Familie über Cong Nhans Freilassung, weist aber darauf hin, dass sie nun für drei weitere Jahre unter Hausarrest und strenger Bewachung der Polizei stehen wird.</p>
<p>Mutter und Schwester von Le Thi Cong Nhan waren aus der 220 Kilometer entfernten Hauptstadt Hanoi angereist, um sie vor dem Gefängnis Nr. 5 der Provinz Thanh Hoa in Empfang zu nehmen. Seit 5 Uhr morgens standen sie vergeblich vor dem Gefängnis-Tor, bis die Gefängnisleitung um 7 Uhr ihnen verkündete, Cong Nhan sei bereits nach Hause abtransportiert worden. Wie sich aber herausstellte, wurde Cong Nhan erst um 11:15 Uhr durch den Gefängnis-Hinterausgang in Begleitung von sechs Polizisten nach Hanoi eskortiert, weil die Regierung eine zu große Öffentlichkeit um ihre Freilassung befürchtete. Nach Ankunft wurde sie dem Hanoier Volkskomitee vorgeführt, um sie für den Hausarrest anzumelden. Dort gab Cong Nhan schriftlich zu Protokoll, dass sie das gegen sie gefällte Urteil von 2007 und somit auch den Hausarrest nicht anerkenne. Anschließend wurde sie auf Umwegen nach Hause transportiert. Stundenlang dauerte die Fahrt, ohne etwas zu essen oder zu trinken zu bekommen. Erst um 17 Uhr lieferte man sie erschöpft zu Hause ab. Das Haus selbst war von mehreren Polizisten umstellt, die die Hausbewohner und ihre Besucher beobachteten.</p>
<p>Bis zu ihrer Verhaftung am 6.3.2007 hatte Le Thi Cong Nhan für Studenten Kurse über Menschenrechte gegeben, die in der Kanzlei des bekannten Hanoier Rechtsanwalts Nguyen Van Dai stattfanden. Bereits vor der Festnahme musste sie täglich zum Verhör erscheinen. Am 11. Mai 2007 verurteilte das Hanoier Volksgericht sie in einem Schauprozess zu drei Jahren Haft und anschließenden drei Jahren Hausarrest wegen „Propaganda gegen den sozialistischen Staat“ (§ 88 des StGB Vietnams). Am selben Tag wurde ihr Kollege Nguyen Van Dai im gleichen Prozess zu vier Jahren Haft und vier Jahren Hausarrest verurteilt.</p>
<p>Neben ihrer Tätigkeit als Menschenrechtsverteidigerin war Cong Nhan Mitglied der demokratischen Bewegung „Block 8406“ und Sprecherin der oppositionellen Progressiven Partei Vietnams um den katholischen Pfarrer Nguyen Van Ly, der am 30.03.2007 zu 8 Jahren Haft und 5 Jahren Hausarrest verurteilt wurde.</p>
<p>Wie Rechtanwalt Van Dai hat Cong Nhan in der Haft energisch dafür gekämpft und durchgesetzt, ihre Bibel behalten zu dürfen, die ihr die US-Kommission für Religionsfreiheit bei einem Besuch im Gefängnis geschenkt hatte. Ansonsten durfte sie keine anderen religiösen Schriften bei sich haben. Cong Nhan hatte während der Haft immer wieder abgelehnt, ein „Geständnis“ abzulegen oder einer Ausreise ins Ausland zuzustimmen.</p>
<p>Wegen ihrer Standhaftigkeit und ihres Einsatzes für Religionsfreiheit in Vietnam wurde Cong Nhan von der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA und der IGFM zur „Gefangenen des Monats Februar 2008“ benannt. Ihr Mitstreiter, Rechtsanwalt Nguyen Van Dai, befindet sich noch in Haft. Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen wird die beiden christlichen Menschenrechtsverteidiger Ende März 2010 wegen ihres Einsatzes und Standhaftigkeit mit ihrem diesjährigen Menschenrechtspreis auszeichnen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Bewohner eines christlichen Dorfes mit Macheten zerstückelt</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-bewohner-eines-christlichen-dorfes-mit-macheten-zerstueckelt.html</link>
			<description>Bei Kämpfen zwischen Muslimen und Christen sind 500 Menschen getötet worden.
Immer wiederkommt es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>STUTTGARTER ZEITUNG Nr. 56 (Dienstag, 9. März 28, 2010) Der Konflikt in Nigeria kommt nicht zur Ruhe: Einem neuerlichen Ausbruch der Gewalt zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen in dem zentralnigerianischen Bundestaat Plateau sind vermutlich bis zu 500 Menschen zum Opfer gefallen. Ursprünglich aus dem Norden stammende muslimische Mitglieder der Nomadenstämme Hausa und Fulani griffen am frühen Sonntagmorgen drei nur wenige Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Jos gelegene Dörfer an und richteten unter der überwiegend christlichen Berom-Bevölkerung grausige Blutbäder an.</p>
<p>“Wir rechnen mit 500 oder sogar noch mehr Toten&quot;, sagte der Sprecher des nigerianischen Bundesstaats, GregoryYerilong. Augenzeugenberichten zufolge schossen die Angreifer zunächst wild in die Luft, um die Dorfbewohner aus ihren Hütten zu vertreiben, und töteten die Fliehenden anschließend mit Machetenhieben. &quot;Hilflose Menschen, wie Kinder, Frauen und ältere Männer, die nicht mehr rennen konnten, wurden zu Tode gehackt&quot;, sagte Mark Lipdo vom christlichen Hilfswerk Stefanusstiftung gegenüber der BBC. Unter den Opfern soll sich sogar ein drei Monate altes Baby befunden haben. In dem Dorf Ratt seien praktisch alle Hütten angezündet worden, hieß es. Zahllose Menschen verbrannten offenbar in ihren Hütten. Außer Ratt wurden auch die Dörfer Zot und Dogo Nahawa angegriffen. Um zu verhindern, dass die Gewalt auch auf die Provinzhauptstadt Jos übergreift, versetzte die RegierungdieArmee inAlarmbereitschaft.</p>
<p>In Jos wird davon ausgegangen, dass es sich bei den jüngsten Angriffen um Racheakte handelt. Bereits Ende Januar waren bei Zusammenstößen in derselben Region rund 400 Menschen umgekommen. Damals hatte es sich bei den Opfern sowohl um muslimische Hausa und Fulani sowie um christliche Beroms gehandelt. Der Konflikt zwischen den verschiedenen Bevölkerungs- und Religionsgruppen wird vom Streit um knappes Weideland verschärft.</p>
<p>Schon im November 2008 waren während bewaffneter Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Lokalwahlen im Bundesstaat Plateau mehr als 700 Menschen getötetworden.</p>
<p>Eigentlich hatte die Armee Ende Januar eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, doch der Schutz des Militärs erwies sich als ineffektiv. &quot;Wir haben keinerlei Vertrauen mehr in die Sicherheitskräfte&quot;, sagte Peter Gyang, der beim jüngsten Massaker in Dogd Nahawa sowohl seine Frau wie seine beiden Kinder verlor.</p>
<p>Den fortgesetzten Gewalttätigkeiten wird auch insofern besondere Bedeutung beigemessen, als sich Nigeria gegenwärtig in einem politischen Machtvakuum befindet. Präsident Umaru Yar'Adua ist derzeit schwer krank, sein Stellvertreter Goodluck Jonathan hat vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen, er wird allerdings von Yar'Aduas Gefolgsleuten nicht anerkannt.</p>
<p>Im kommenden Jahr finden in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas wieder Wahlen statt: ein Anlass, bei dem es in dem Vielvölkerstaat regelmäßig zu Unruhen kommt. Die vor allem in den nördlichen Bundesstaaten lebenden Muslime gehen davon aus, dass sie für eine weitere Legislaturperiode den Präsidenten stellen können - so sieht es die nigerianische Verfassung vor. Doch Jonathan, der sich für den &quot;natürlichen&quot; Nachfolger Yar'Aduas hält, ist Christ und aus dem Süden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evangelische Allianz Deutschland: Brennpunkt Islam </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/evangelische-allianz-deutschland-brennpunkt-islam-1.html</link>
			<description>Bad Blankenburg (05.03.2010) – Mit dem &quot;Brennpunkt Islam - Anfrage und Herausforderung für Kirche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>Der Islam trete mit dem gesellschaftspolitischen und theologischen Anspruch auf, „die beste und letztgültige Lebens- und Glaubensweise für alle Menschen zu sein“, schreibt die Deutsche Evangelische Allianz in ihrer Einladung zur <b>Fachkonferenz</b> ihres <b>Arbeitskreis Islam</b>. Die Tagung soll sachkompetente Informationen zum Umgang mit diesem Thema liefern und auch danach fragen wie sich Christen dieser Herausforderung stellen können. Außerdem geht es darum Antworten auf die brennenden Fragen des Islam zu finden und zugleich zur Begegnung, zum kritischen Dialog und zum missionarischen Zeugnis ermutigen.Im Eröffnungsreferat wird der Autor und wissenschaftliche Mitarbeiter beim Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, Carsten Polanz, der Frage nachgehen, &quot;wie die muslimische Präsenz in Deutschland Kirche und Gesellschaft herausfordert&quot;. Neben ihm wirkt die Islamwissenschaftler Dr. Petra Uphoff ebenso mit wie der als Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen tätige Islamwissenschaftler Dr. Friedemann Eißler, Berlin, der zu den „Aussichten und Aufgaben des christlich-muslimischen Dialogs heute“ redet. Um Fragen der islamischen und christlichen Mission und der angespannten Lage für die Christen in islamischen Ländern geht es in Referaten und Gesprächsgruppen mit dem Vorsitzenden des „Arbeitskreis für Religionsfreiheit, Menschenrechte und verfolgte Christen“, Dr. Paul Murdoch aus Tübingen. Weitere Referenten und Mitwirkende sind die Vorsitzenden des „Arbeitskreis Islam“, Dr. h.c. Horst Marquardt als Gründungsvorsitzender und Vorsitzender des Christlichen Führungskräftekongress und der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, der frühere württembergische Kirchenrat Albrecht Hauser, der in diesen Tagen sein Amt an den Nachfolger Ulrich Neuenhausen abgibt, den Leiter der&nbsp;Biblisch-Theologischen Akademie des&nbsp;&quot;Forum Wiedenest&quot;. Eberhard Troeger, der ehemalige Leiter des Evangeliumsdienst Mittlerer Osten und Mitbegründer des Instituts für Islamfragen spricht zum &quot;Brennpunkt Islam – Integration – Assimilierung oder die Parallelgesellschaft des organisierten Islam und der Umma?&quot; und der Vorsitzende des Instituts für Islamfragen, Dr. Dieter Kuhl leitet eine Abendveranstaltung unter dem Thema „Wege von Mohammed zu Christus“.&nbsp; </p>
<p>Vor dem gemeinsamen Abschluss am Sonntag wird es eine Podiumsdiskussion &quot;Quo vadis, Kirche und Gesellschaft in Europa? Wo stehen wir mit dem Islam – wohin gehen wir?&quot; u. a. mit Dr. Horst Marquardt und Albrecht Hauser geben. Die&nbsp; Bibelarbeiten während des Kongresses halten Eberhard Troeger und der Leiter des Evangelischen Gemeindedienstes der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Werner Schmückle.&nbsp; </p>
<p>Mit den Worten „auch wenn die Christen die weltweit am stärksten verbreitete Religionsgemeinschaft sind, müssen wir uns den Herausforderungen stellen, die seitens der erstarkten Weltreligion Islam in Europa und weltweit auf dem Tisch liegen“, begründet der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, die erstmals im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg angebotene Tagung, an der er auch selbst teilnehmen wird.&nbsp; </p>
<h4>Einzelheiten zum Tagungsablauf und Anmeldungen:&nbsp;</h4>
<p><i><span style="FONT-FAMILY: Arial">Evangelisches Allianzhaus, Esplanade 5-10a, 07422 Bad Blankenburg, Tel. 036741-2424, FAX 036741-3212, </span></i><i><span style="FONT-FAMILY: Arial">Email: info@ead.de </span></i></p></div>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine „Kultur des Todes&quot; geht um in Europa</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/eine-kultur-des-todes-geht-um-in-europa.html</link>
			<description>Abtreibung und Euthanasie mit christlicher Ethik überwinden
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Gandersheim/Bad Teinach (idea) – Vor einer „Kultur des Todes&quot;, die sich in Europa ausbreite, haben evangelische und katholische Theologen und Wissenschaftler gewarnt. Sie müsse durch christliche Ethik überwunden werden, erklärten sie auf zwei Tagungen mit insgesamt 160 Teilnehmern, die der Gemeindehilfsbund und das Gemeindenetzwerk (beide Walsrode) Ende Februar und Anfang März in Bad Gandersheim (Harz) und Bad Teinach (Schwarzwald) veranstalteten. Getarnt als medizinische Dienstleistung oder Sozialhilfe werde das Töten ungeborener Kinder oder alter Menschen gesellschaftsfähig gemacht, erklärte der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker. Der evangelische Theologe Jens Motschmann (Bremen) erläuterte anhand kirchlicher Verlautbarungen, wie der Lebensschutz in der evangelischen Kirche zugunsten der Selbstbestimmung der Frau aufgeweicht werde. Problematisch sei nicht die kirchliche Beratung von Frauen in Schwangerschaftskonflikten als solche, sondern die Ausstellung von Bescheinigungen, die eine straffreie Tötung des ungeborenen Kindes ermöglichen. Der Theologieprofessor Rainer Mayer (Stuttgart) erinnerte an die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Diese verleihe ihm in jedem Stadium der Existenz eine voraussetzungslose Würde und stelle Lebensanfang und Lebensende ganz in die Verfügung Gotte</p>
<h4>Verweltlichung fördert Todeskultur</h4>
<p>Wie der evangelische Medizinethiker und Theologe Otto W. Hahn (Eppingen-Adelshofen/Nordbaden) ausführte, befördere die zunehmende Verweltlichung Europas eine „Kultur des Todes&quot;. Damit nehme auch die Befürwortung von Euthanasie wieder zu. Nach Hahns Ansicht muss sie mit einer „Kultur der Barmherzigkeit&quot; überwunden werden. So sei aktive Sterbehilfe für Christen ausgeschlossen. Ihnen könne es nur darum gehen, durch Zuwendung und liebevolles Geleit die Not des Sterbenden zu lindern und ihn auf die Ewigkeit vorzubereiten. Joachim Cochlovius (Walsrode), erster Vorsitzender des Gemeindehilfsbundes, erinnerte an die bewahrende Funktion des Gebotes „Du sollst nicht töten&quot; und an die Verpflichtung des Staates, dieses Gebot uneingeschränkt durchzusetzen. Der theologisch konservative Gemeindehilfsbund hat etwa 550 Mitglieder und Freunde; dem Gemeindenetzwerk rund 70 bibel- und bekenntnisorientierte Vertreter an. 　</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KEP-Geschäftsführer dankt Westerwelle für sein Plädoyer für Religionsfreiheit</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/kep-geschaeftsfuehrer-dankt-westerwelle-fuer-sein-plaedoyer-fuer-religionsfreiheit.html</link>
			<description>Recht auf Religionsfreiheit durch den Bundesaußenminister in seiner Rede vor dem Menschenrechtsrat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(WETZLAR/ BERLIN) Der Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP, Wolfgang Baake (Wetzlar), hat Guido Westerwelle seinen Dank ausgesprochen. Grund dafür ist die Erwähnung der Religionsfreiheit durch den Bundesaußenminister in seiner Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf.</p>
<p>&quot;Das friedliche Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft und der Völker untereinander wird nur gelingen, wenn wir die Religionsfreiheit und den Glauben als untrennbaren Teil un-serer Identität anerkennen&quot;, hatte der FDP-Politiker am 03. März betont.</p>
<p>Westerwelle forderte weiter, dass jeder Mensch seinen &quot;Glauben leben&quot; dürfe, den er für sich als &quot;wahr erkannt&quot; habe. Dies gelte für Angehörige christlicher Minderheiten ebenso wie für Anhänger jeder anderen Religion. Jeder Mensch müsse seine Religion ungehindert wechseln können. Wahre Religionsfreiheit sei immer auch die Freiheit, keinen Glauben zu haben.</p>
<p>Auch angesichts der aktuellen Diskussion um Menschenrechtsverletzungen dürfe man nicht schweigen. Das beharrliche Engagement der deutschen Bundesregierung für die Menschen-rechte sei die Lehre aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte erklärte Wester-welle. Der Schutz von Menschenrechten sei Maßstab für Stabilität und nachhaltige Entwick-lung einer Gesellschaft.</p>
<p>Wie Baake schreibt, sei der Einsatz für die freie Religionsausübung in allen Ländern der Welt ein wichtiges Grundrecht, für das sich die Bundesregierung immer wieder einsetzen müsse. Der KEP-Geschäftsführer ist auch Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung.</p>
<p>Baake bezeichnete Westerwelles Rede vor dem Menschenrechtsrat als ein wichtiges Zeichen, für das die Deutsche Evangelische Allianz sehr dankbar sei. In diesem Zusammenhang forder-te Baake auch die anderen Mitglieder der Bundesregierung, wie etwa Entwicklungshilfeminis-ter Dirk Niebel, dazu auf, dem guten Vorbild seines Parteivorsitzenden zu folgen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria:  Erneut Blutbad in Nigeria </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-erneut-blutbad-in-nigeria.html</link>
			<description>(Jos, 08. März 2010, Open Doors) - Erneut kam es im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Jos, 08. März 2010, Open Doors) - Erneut kam es im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau zu einem Blutbad. In der Nacht zum 7. März überfielen Bewaffnete das überwiegend von Christen bewohnte Dorf Dogo Nahawa im Süden der Hauptstadt Jos. Mindestens 300 Menschen sollen laut einem Bericht der Agentur Reuters getötet worden sein. Unter den Opfern seien viele Frauen und Kinder. Mitarbeiter des Hilfswerk Open Doors erkunden derzeit die Lage. <br /><br />Das Hilfswerk bittet darum, für die Angehörigen der ermordeten Menschen zu beten. Auch die Verletzten in den Krankenhäusern und die übrigen Dorfbewohner brauchen die Solidarität der Christen weltweit. Zudem bittet Open Doors für die Regierung zu beten, damit diese die Christen schützt. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu religiös motivierter Gewalt durch extremistische Muslime im Bundesstaat Plateau. Einheimische Kirchenleiter sehen darin den Versuch, die Hauptstadt Jos und den gesamten Bundesstaat zu islamisieren. Gegen 3.00 Uhr nachts kamen die Angreifer in das Dorf. Sie schossen mit Maschinengewehren in die Luft und scheuchten so die Menschen aus ihren Häusern. Dann griffen sie die überraschten Einwohner mit Gewehren und Macheten an. Es gab zahlreiche Verletzte. Sicherheitskräfte wurden in die Region gesandt. </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Entsetzen über Massaker an Christen in Nigeria</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-entsetzen-ueber-massaker-an-christen-in-nigeria-1.html</link>
			<description>Mehr als 500 Tote</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGELONLINE 08.03.2010 Hunderte Dorfbewohner sind in Nigeria brutal ermordet worden - offenbar bei einer Racheaktion von Muslimen an Christen. Mit großer Besorgnis hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon auf den Gewaltausbruch reagiert. Wie US-Außenministerin Clinton rief er beide Seiten zur Zurückhaltung auf.</p>
<p>Nairobi/Abuja/New York - Der erneute Gewaltausbruch zwischen Christen und Muslimen in Nigeria hat international große Besorgnis ausgelöst: Bei den Unruhen im Bundesstaat Plateau waren nach Angaben der Behörden am Sonntag mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rief beide Seiten zur äußersten Zurückhaltung auf. &quot;Die politischen und religiösen Führer des Landes sollten sich zusammensetzen und eine dauerhafte Lösung für die Ursachen der Gewalt ausarbeiten&quot;, schlug Ban in einer Erklärung vom Montag vor.</p>
<p>Der Vatikan zeigte sich über die blutigen Auseinandersetzungen entsetzt. Ein Sprecher bekundete &quot;Schmerz und Besorgnis&quot; angesichts der &quot;grausamen Gewalttaten&quot; in dem westafrikanischen Land. Es handele sich jedoch &quot;nicht um religiöse, sondern um soziale Unruhen&quot;, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa den Pressesprecher des Heiligen Stuhls, Padre Federico Lombardi.</p>
<p>Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief alle Beteiligten zu &quot;äußerster Besonnenheit&quot; auf. &quot;Ich erwarte von den Verantwortlichen in Nigeria, dass sie alles tun, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen&quot;, hieß es in einer Erklärung Westerwelles.</p>
<p>Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hat die nigerianische Regierung zu einer Aufklärung des Massakers und zu einer Bestrafung der Täter aufgerufen. Die Regierung müsse dafür sorgen, &quot;dass die Verantwortlichen für die Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden und die Menschenrechte geachtet werden&quot;, sagte Clinton am Montag in Washington. &quot;Wir rufen alle Parteien dringend auf, sich zurückzuhalten und einen konstruktiven Ausweg aus dem Kreislauf der Gewalt zu suchen.&quot;</p>
<p><b>Drei christliche Dörfer von muslimischen Nomaden angegriffen</b></p>
<p>Am Montag war bekanntgeworden, dass bei den Unruhen weit mehr Menschen getötet wurden als zunächst angenommen. Muslimische Nomaden hatten in der Nacht zum Sonntag drei christliche Dörfer angegriffen. Dabei wurden binnen drei Stunden mehr als 500 Christen mit Macheten oder Äxten getötet und anschließend verbrannt, wie die Behörden mitteilten. Zunächst war von rund hundert Toten die Rede gewesen.</p>
<p>&quot;Die Menschen wurden mit Äxten, Dolchen und Macheten angegriffen - viele von ihnen Kinder, Alte und schwangere Frauen&quot;, sagte ein Sprecher der Regierung. Mehr als 200 Menschen würden im Krankenhaus von Jos behandelt, der Hauptstadt des zentralen Bundesstaates Plateau. Ein Sprecher des Gouverneurs von Plateau, Dan Manjang, machte Hirten des muslimischen Nomadenvolks der Fulani für die Attacken verantwortlich. Die Behörden hätten 95 Menschen festgenommen. Einem Pressebericht zufolge waren es 300 bis 500 Angreifer.</p>
<p>Nach Angaben von Überlebenden aus dem Dorf Dogo Nahawa stürmten die Angreifer mitten in der Nacht zum Sonntag die Ortschaft, brannten die Hütten nieder und töteten die Einwohner auf brutalste Weise. Flüchtende Dorfbewohner hätten sich in Tierfallen und Fischernetzen verfangen, die von den Angreifern aufgestellt worden seien.</p>
<p>Zeitungen berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass die muslimischen Bewohner per SMS vor dem dreistündigen Massaker gewarnt worden seien. Der Menschenrechtler Shamaki Gad Peter sprach nach einem Besuch in den drei Dörfern von einem &quot;gut koordinierten Angriff&quot;. Das Ausmaß der Zerstörung sei &quot;enorm&quot;, sagte er.</p>
<p><b>Schwere Vorwürfe gegen die Armee</b></p>
<p>&quot;Sie drangen in die Häuser ein, riefen 'Allah ist groß' und gingen mit Messern und Macheten auf die Bewohner los&quot;, schilderten christliche Religionsführer den Angriff unter Berufung auf Augenzeugen. Sie erhoben auch schwere Vorwürfe gegen die Armee. In einer am Montag in der Zeitung &quot;Guardian&quot; veröffentlichten Stellungnahme klagte der Rat christlicher Kirchenführer, die in Jos stationierten Truppen seien benachrichtigt worden, als das christliche Dorf Dogo Nahawa von muslimischen Nomaden belagert wurde. Die Soldaten seien jedoch erst Stunden später in dem fünf Kilometer entfernten Dorf eingetroffen. &quot;Wir haben kein Vertrauen mehr in die Armee wegen ihrer Vorbehalte gegen Christen&quot;, hieß es in der Erklärung.</p>
<p>Der Menschenrechtler Shehu Sani bezeichnete das Massaker als Vergeltung für die religiös motivierte Gewalt in Jos, durch die im Januar mehr als 300 Menschen starben, die meisten von ihnen Muslime. Die Region um Jos liegt an der Nahtstelle zwischen dem mehrheitlich muslimischen Norden und dem christlich-animistisch geprägten Süden Nigerias und wird immer wieder von Zusammenstößen zwischen Anhängern der beiden Religionen erschüttert.</p>
<p>Nigeria ist mit mehr als 140 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Trotz reicher Ölvorkommen lebt jeder zweite Nigerianer unterhalb der Armutsgrenze. Christen und Muslime bilden jeweils einen Bevölkerungsanteil von etwa 50 Prozent. In der Politik wird traditionell auf ein Gleichgewicht zwischen dem überwiegend islamischen Norden und dem christlichen Süden geachtet. Weil der muslimische Präsident Umaru Yar'Adua erkrankt ist, übt seit einigen Wochen dessen christlicher Stellvertreter Goodluck Jonathan das Amt aus, obwohl erst bei den Präsidentenwahlen im kommenden Jahr ein christliches Staatsoberhaupt an der Reihe wäre.</p>
<p>wit/dpa/AFP</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682452,00.html" target="_blank" >www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682452,00.html</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria: Entsetzen über Massaker an Christen in Nigeria</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/nigeria-entsetzen-ueber-massaker-an-christen-in-nigeria.html</link>
			<description>Mehr als 500 Tote</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGELONLINE 08.03.2010 Hunderte Dorfbewohner sind in Nigeria brutal ermordet worden - offenbar bei einer Racheaktion von Muslimen an Christen. Mit großer Besorgnis hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon auf den Gewaltausbruch reagiert. Wie US-Außenministerin Clinton rief er beide Seiten zur Zurückhaltung auf.</p>
<p>Nairobi/Abuja/New York - Der erneute Gewaltausbruch zwischen Christen und Muslimen in Nigeria hat international große Besorgnis ausgelöst: Bei den Unruhen im Bundesstaat Plateau waren nach Angaben der Behörden am Sonntag mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rief beide Seiten zur äußersten Zurückhaltung auf. &quot;Die politischen und religiösen Führer des Landes sollten sich zusammensetzen und eine dauerhafte Lösung für die Ursachen der Gewalt ausarbeiten&quot;, schlug Ban in einer Erklärung vom Montag vor.</p>
<p>Der Vatikan zeigte sich über die blutigen Auseinandersetzungen entsetzt. Ein Sprecher bekundete &quot;Schmerz und Besorgnis&quot; angesichts der &quot;grausamen Gewalttaten&quot; in dem westafrikanischen Land. Es handele sich jedoch &quot;nicht um religiöse, sondern um soziale Unruhen&quot;, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa den Pressesprecher des Heiligen Stuhls, Padre Federico Lombardi.</p>
<p>Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief alle Beteiligten zu &quot;äußerster Besonnenheit&quot; auf. &quot;Ich erwarte von den Verantwortlichen in Nigeria, dass sie alles tun, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen&quot;, hieß es in einer Erklärung Westerwelles.</p>
<p>Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hat die nigerianische Regierung zu einer Aufklärung des Massakers und zu einer Bestrafung der Täter aufgerufen. Die Regierung müsse dafür sorgen, &quot;dass die Verantwortlichen für die Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden und die Menschenrechte geachtet werden&quot;, sagte Clinton am Montag in Washington. &quot;Wir rufen alle Parteien dringend auf, sich zurückzuhalten und einen konstruktiven Ausweg aus dem Kreislauf der Gewalt zu suchen.&quot;</p>
<p><b>Drei christliche Dörfer von muslimischen Nomaden angegriffen</b></p>
<p>Am Montag war bekanntgeworden, dass bei den Unruhen weit mehr Menschen getötet wurden als zunächst angenommen. Muslimische Nomaden hatten in der Nacht zum Sonntag drei christliche Dörfer angegriffen. Dabei wurden binnen drei Stunden mehr als 500 Christen mit Macheten oder Äxten getötet und anschließend verbrannt, wie die Behörden mitteilten. Zunächst war von rund hundert Toten die Rede gewesen.</p>
<p>&quot;Die Menschen wurden mit Äxten, Dolchen und Macheten angegriffen - viele von ihnen Kinder, Alte und schwangere Frauen&quot;, sagte ein Sprecher der Regierung. Mehr als 200 Menschen würden im Krankenhaus von Jos behandelt, der Hauptstadt des zentralen Bundesstaates Plateau. Ein Sprecher des Gouverneurs von Plateau, Dan Manjang, machte Hirten des muslimischen Nomadenvolks der Fulani für die Attacken verantwortlich. Die Behörden hätten 95 Menschen festgenommen. Einem Pressebericht zufolge waren es 300 bis 500 Angreifer.</p>
<p>Nach Angaben von Überlebenden aus dem Dorf Dogo Nahawa stürmten die Angreifer mitten in der Nacht zum Sonntag die Ortschaft, brannten die Hütten nieder und töteten die Einwohner auf brutalste Weise. Flüchtende Dorfbewohner hätten sich in Tierfallen und Fischernetzen verfangen, die von den Angreifern aufgestellt worden seien.</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Irak: Christen fliehen trotz Wahlen aus Mossul</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/irak-christen-fliehen-trotz-wahlen-aus-mossul.html</link>
			<description>Kirche hofft auf Machtwechsel</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ROM, 6. März 2010&nbsp; (ZENIT.org/Fides.org).-Über tausend christliche Familien haben Mossul infolge der Gewalt der vergangenen Tage verlassen und in den umliegenden Dörfern Zuflucht gesucht. All diese Binnenflüchtlinge werden wahrscheinlich nicht an den Wahlen teilnehmen, da sie als Wähler in Mossul gemeldet sind. Doch wir können nichts dagegen tun: Die Menschen haben Angst und denken an die eigenen Unversehrtheit&quot;, so der syrisch-katholische Bischof von Mossul, Georges Casmoussa, im Gespräch mit dem Fidesdienst mit Blick auf die Wahlen am 7. März.</p>
<p>Zu den Gründen für die Flucht aus der Stadt sagt der Erzbischof: „Der Mord an 3 Christen aus derselben Familie vor wenigen Tagen (ein Vater und zwei Brüder des syrisch-katholischen Priesters Mazen Ishoha wurden am 23. Februar ermordet), denn diese Christen wurden zuhause abgefangen und ermordet. Dies hat zu Angst und schrecken unter den Gläubigen geführt und deshalb haben so viele Familien die Flucht ergriffen. Die Gläubigen sehen die eigene Zukunft nicht rosig. Es ist nicht akzeptabel, dass man diese Art von Bedrohung ertragen muss und sich gezwungen sieht, jedes Mal in der Zeit vor einer Wahl, die eigene Stadt zu verlassen, wie dies bereits vor zwei Jahren der Fall war. Der Staat sollte die Sicherheit gewährleisten&quot;.</p>
<p>Zu den Erwartungen im Hinblick auf die Wahl sagt Erzbischof Casmoussa: „Wir hoffen, dass es nach der Wahl eine neue Ära für das Land geben wird: dass es eine Regierung gibt, die eine andere Mentalität vertritt und weitsichtig ist, dass man mit einem Geist der Einheit regiert und nicht die Interessen einzelner Fraktionen vertritt. Wir wünschen uns eine Regierung die dafür sorgt, dass die Verfassung geachtet und umgesetzt wird, dass das Gesetz respektiert wird und die rechtsstaatlichen Prinzipien für alle gelten.&quot;</p>
<p>„Die Christen&quot;, so der Erzbischof abschließend, „wollen Bürger mit allen Rechten und Pflichte sein und bitten um den Schutz der Menschen- und Bürgerrechte sowie der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rechte für alle.&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>138 Abtreibungen pro Stunde in der EU </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/138-abtreibungen-pro-stunde-in-der-eu.html</link>
			<description>Über 1,2 Millionen Kinder wurden 2008 im Mutterleib getötet</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Brüssel/Köln (idea) – Pro Tag werden in der Europäischen Union (EU) 3.309 Kinder im Mutterleib getötet, also 138 pro Stunde. Das ergab eine Studie des „Institute for Family Policies&quot; (Institut für Familienpolitik), die am 3. März in Brüssel vorgestellt wurde. Demnach wurden 2008 auf dem Gebiet der EU 1.207.646 Abtreibungen durchgeführt. Gegenüber 1998 war dies ein Anstieg um 8,3 Prozent. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche wurden in Großbritannien (216.000), Frankreich (210.000) und Rumänien (128.000) vorgenommen. Deutschland liegt mit rund 114.000 gemeldeten Abtreibungen auf Platz sechs der 27 Mitgliedsstaaten. Auf dem gesamten europäischen Kontinent – einschließlich Russland – verloren 2008 insgesamt 2,9 Millionen ungeborene Kinder ihr Leben. Dies entspreche der Gesamtbevölkerung von Estland, Zypern, Luxemburg und Malta, so die Studie. Jede fünfte Schwangerschaft ende mit einer Abtreibung. </p>
<h4>Spanien: Zuwachs seit 1998 um 115 Prozent</h4>
<p align="justify">Während insbesondere in osteuropäischen Staaten die Abtreibungszahlen seit 1998 zurückgingen, verzeichneten vor allem Spanien (plus 115 Prozent) und Großbritannien (plus 8 Prozent) einen starken Zuwachs. Im vergangenen Jahr hatte Spanien das Abtreibungsrecht liberalisiert. Danach sind die vorgeburtlichen Kindstötungen bis zur 14. Woche straffrei und kostenlos möglich. Die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Claudia Kaminski (Köln), zeigte sich schockiert über die Ergebnisse der Studie. „Es kann nicht sein, dass die Mitgliedstaaten der EU die Folgen des demographischen Wandels wortreich beklagen, andererseits aber tatenlos zusehen, wie in ihrem Verantwortungsbereich massenhaft Kinder durch Abtreibungen im Mutterleib getötet werden.&quot; Die Zahl von 1,2 Millionen Abtreibungen entspreche fast der Einwohnerzahl Münchens. Kaminski forderte die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass das Thema Abtreibung auf die Tagesordnung der europäischen Staats- und Regierungschefs kommt: „Es ist doch absurd, dass Europa gegen Menschenrechtsverletzungen in anderen Regionen der Welt Sturm läuft, aber vor der entsetzlichen Realität in den eigenen Ländern die Augen verschließt.&quot; ALfA hat mehr als 10.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Exklusivinterview mit Bill Hybels im &quot;Willow YouthPod&quot;</title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/exklusivinterview-mit-bill-hybels-im-willow-youthpod.html</link>
			<description>GIESSEN/HERTEN (05.03.2010) Am 17. März 2010 geht der &quot;Willow YouthPod&quot; mit einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GIESSEN/HERTEN (05.03.2010) Am 17. März 2010 geht der &quot;Willow YouthPod&quot; mit einem exklusiven Interview mit dem Gründer der &quot;Willow Creek Community Church&quot; (Chicago), Pastor Bill Hybels, online. In dem rund 30-minütigen Gespräch äußert sich Hybels zum Thema &quot;Jungendarbeit und Leitung&quot;.</p>
<p>Das erste christliche Audiomagazin (engl.: Podcast) für Jugendarbeit, der &quot;YouthPod&quot;, feiert mit diesem Interview Geburtstag. Vor einem Jahr hatten die beiden Ideengeber und Macher, die Brüder Heinz und Daniel Janzen (Herten), die erste Sendung des Magazins auf der Internetseite von Willow Creek Deutschland veröffentlicht. Das Magazin bündelt und veröffentlicht kostenlos innovative Ideen für die Jugendarbeit als Podcast im Internet.</p>
<p>Mittlerweile hat &quot;YouthPod&quot; in Zusammenarbeit mit </p>
<p>&quot;YouthPod&quot; hat bis heute rund 5.000 Abonnenten sowie mehr als 40.000 Downloads. Zudem belegt das Magazin regelmäßig vordere Plätze in der Kategorie &quot;Religion und Spiritualität&quot; bei den iTunes-Charts, der Hitliste für die beliebtesten Audiomagazine. Die Spannbreite der Hörer umfasst hauptamtliche und ehrenamtliche Jugendmitarbeiter.</p>
<p>Wer sich für die halbstündigen Sendungen Zeit nimmt, wird feststellen, dass es sich lohnt, genauer hinzuhören. Einflussreiche Persönlichkeiten aus der christlichen Szene berichten von ihren Erfahrungen und geben Tipps für die &quot;Jugendmitarbeiter da draußen&quot;.</p>
<p>Auch in Zukunft wollen Heinz und Daniel Janzen &quot;heiße Eisen&quot; wie z. B. Pornografie oder Internetsucht anpacken, mit denen jede Jugendarbeit früher oder später konfrontiert wird. Darüber hinaus ist das Team dankbar für Themenwünsche, Anregungen und Kritik (E-Mail: youthpod@willowcreek.de).</p>
<p>www.chrosschannel.de, einem Arbeitsbereich von ERF Medien, insgesamt 15 Interviews produziert und unter www.youthpod.de veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Iran: Lage der Christen im Iran spitzt sich zu   </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/iran-lage-der-christen-im-iran-spitzt-sich-zu.html</link>
			<description>Erneute Verhaftung eines Konvertiten-Pastors – ein weiterer Pastor erwartet die Todesstrafe</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Isfahan – Frankfurt am Main (5. März 2010) Der christliche Pastor Hamid Shafiee und seine Frau Reyhaneh Aghajari sind am 28. Februar in Isfahan von Geheimdienstmitarbeitern festgenommen worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet weiter, dass die Behörden Informationen darüber, warum und wo das Ehepaar gefangen gehalten wird, verweigern.</p>
<p>Pastor Shafiee und seine Frau sind vor etwa 15 Jahren vom Islam zum Christentum übergetreten und bereits mehrfach von den Behörden schikaniert worden. Nach Angaben der IGFM können nach dem in der Islamischen Republik Iran geltenden Recht Männer, die vom Islam abfallen, hingerichtet werden. Frauen droht zwar im Iran dafür nicht die Todesstrafe, sie können aber zu lebenslanger Haft verurteilt und täglich zu den fünf islamischen Gebetszeiten ausgepeitscht werden. </p>
<p>Pastor Shafiee leitete eine örtliche Hausgemeinde ehemaliger Muslime. Bei der Durchsuchung seines Hauses beschlagnahmten die Geheimdienstbeamten Bücher, Mobiltelefone, CDs, mehrere Bibeln in Farsi aber auch anderes persönliches Eigentum des Ehepaares, wie gerahmte Wandbilder. Die Ehefrau des Pastors wurde bei der Verhaftung von den Beamten misshandelt und verprügelt.</p>
<h4>Assyrischem Pfarrer Issavi droht Todesstrafe </h4>
<p>Bereits am 2. Februar war in Isfahan der Pastor der Assyrisch-Evangelischen Gemeinde Kermanshah, Wilson Issavi, verhaftet worden und galt danach tagelang als „verschwunden“. Die Ehefrau Issavis, Madeleine Nazanin, berichtete jetzt, dass ihr Mann in der Haft gefoltert wurde und sich in einem beklagenswerten Zustand befände. Nach Angaben eines Beamten wird Pastor Issavi in Isfahan gefangen gehalten. Ihm wird vorgeworfen, Muslime bekehrt und getauft zu haben. Ihn erwarten „Prozess und Hinrichtung“.</p>
<h4>Hintergrund: Religiöse Minderheiten drangsaliert </h4>
<p>Von den rund 70 Millionen Einwohnern des Iran gehören heute noch ca. 100-250.000 den traditionellen christlichen Minderheiten an. Nach Angaben der IGFM ist die Zahl ehemaliger Muslime, die vom Islam zu Christentum übergetreten sind und einzeln oder in Untergrundgemeinden im Iran leben, unbekannt. Sie wird aber ebenfalls auf mehrere Tausend geschätzt. </p>
<p>Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 bis heute wurden und werden zum Christentum übergetretene ehemalige Muslime ohne Angabe von Gründen verhaftet, ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft gehalten, misshandelt und gefoltert. Viele Apostaten wurden und werden von Angehörigen staatlicher Organisationen, wie den Basij und den „Wächtern der Islamischen Revolution“ (Pasdaran) eingeschüchtert, angegriffen und misshandelt, mehrere gelten nach Verhaftung als „verschwunden“, so die IGFM.</p>
<h4>Religionslosigkeit und fast alle Religionen de facto verboten </h4>
<p>In der Islamischen Republik Iran werden neben dem Islam nur Christen, Juden und Zoroastrier als Religionsgemeinschaften offiziell anerkannt, wenn auch mit stark eingeschränkten Rechten in verschiedenen Rechtsbereichen. Dazu gehört eine Reihe von Einschränkungen bei der Religionsausübung. Auch wurden in den vergangenen Jahren mehrere Kirchen geschlossen oder in der Ausübung der Gottesdienste stark eingeschränkt.</p>
<p>Alle anderen Religionen, auch die übrigen Weltreligionen, sowie Religionslosigkeit sind de facto verboten. Besonders stark verfolgt wird die rund 150-300.000 Mitglieder zählende größte nichtmuslimische Minderheit des Iran, die Baha'i, die praktisch rechtlos sind. Selbst die islamische Minderheit der Sunniten darf in Teheran keine Moschee eröffnen.</p>
<h4>&nbsp;Hinweis für die Medien: </h4>
<p>Vertreter verfolgter religiöser Minderheiten im Iran, darunter der Baha'i, der Sufis (Derwische), der Sunniten sowie evangelische und orthodoxe Christen und Religionslose (Zentralrat der Ex-Muslime), treffen sich am 26./27. März 2010 im Forum Iran im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Indien: Übergriffe auf Christen in mehreren Bundesstaaten </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/indien-uebergriffe-auf-christen-in-mehreren-bundesstaaten-2.html</link>
			<description>(Open Doors/Compass Direct, 5. März 2010) - Kaum ein Monat vergeht, in dem Christen in Indien nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Open Doors/Compass Direct, 5. März 2010) - Kaum ein Monat vergeht, in dem Christen in Indien nicht beschimpft, Pastoren verprügelt oder Kirchen angegriffen werden. Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex belegt Indien Platz 26 in der Liste der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Von den 1,1 Milliarden Einwohnern sind nur 2,3 Prozent Christen. Besonders auf dem Land ist die Verfolgung durch hindu-nationalistische Extremisten sehr hoch. Open Doors bittet dringend, die Christen in Indien nicht zu vergessen und für sie zu beten. </p>
<p><b>Evangelische Allianz ermittelte über 150 Angriffe in 2009</b> </p>
<p>Wie der Informationsdienst Compass Direct berichtete, war die christliche Minderheit in Indien im vorigen Jahr durchschnittlich drei gewalttätigen Übergriffen pro Woche ausgesetzt. Nach Angaben der Evangelischen Allianz Indien (EFI) gab es mindestens 152 Angriffe auf Christen in 2009. 86 Vorfälle wurden aus südindischen Staaten gemeldet: 48 aus dem Bundesstaat Karnataka, 29 aus Andhra Pradesh, fünf aus Tamil Nadu und vier aus Kerala. Laut Compass Direct sei dies ein beunruhigender Trend, da der Süden des Landes bislang als sicher für Christen galt. Obwohl die Landesverfassung das Recht zur freien Religionsausübung vorsieht, sind indische Christen seit Jahren Angriffen gewalttätiger Hindu-Extremisten ausgesetzt. Außerdem wird ihre Religionsfreiheit in einigen Bundesstaaten durch Antibekehrungsgesetze beschnitten. Christen werden von militanten Hindu-Milizen bedroht. Besonders im Bundesstaat Orissa kommt es immer wieder zu heftigen Ausschreitungen, bei denen Kirchen zerstört, Christen ermordet und Häuser und Geschäfte von Christen niedergebrannt werden. In Folge einige Angriffe auf Christen der jüngsten Zeit Indien/Bundesstaat Andhra Pradesh: Pastor musste Opferfleisch essen. <br />Im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh griffen etwa 50 Hindu-Extremisten einen Pastor an und beschuldigten ihn der Zwangsbekehrung von Hindus. Der Vorfall ereignete sich am 29. Januar in Secunderabad. Das berichtete der Gesamtindische Christenrat (AICC). Pastor Satyam von der &quot;Good Shepherd Community Church&quot; in Yellasiri war gerade auf dem Heimweg von einer Geburtstagsfeier, als ihn die Männer auf der Straße anhielten. Sie zwangen ihn unter Androhung von Schlägen, Speisen zu essen, die zuvor Hindugottheiten geopfert worden waren. Die von den Angreifern herbeigerufene Polizei hielt den Pastor aus &quot;Sicherheitsgründen&quot; zwei Stunden lang fest. Erst nachdem christliche Gemeindeleiter intervenierten, nahm die Polizei schließlich die Anzeige des Pastors gegen die Täter Gruppe auf. </p>
<p><b>Indien/Bundesstaat Andhra Pradesh: Gottesdienst gestürmt</b></p>
<p>50 Anhänger der hindu-nationalistischen Organisation Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) drangen am 10. Januar in die &quot;Heavens Glory Church&quot; in Hyderabad, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh, ein. Einige Christen hatten sich dort zu einem Gottesdienst versammelt. Nach Angaben des Gesamtrats indischer Christen (GCIC) schlugen sie Pastor Benhur Johnson und andere Mitglieder der Kirche. Die Angreifer hätten dabei Hindu-Lieder gesungen. Johnson wurde gewarnt keine weiteren Gottesdienste in dieser Gegend abzuhalten. Die von der Gemeinde herbeigerufene Polizei griff ein und beendete den Überfall. Ein Polizist intervenierte und erreichte eine Übereinkunft zwischen den Christen und den Extremisten. Der nächste Gottesdienst wurde aus Angst vor einem weiteren Angriff abgesagt. Indien/Bundesstaat Karnataka: 22 Familie fliehen vor Angreifern Anhänger hindu-nationalistischen Gruppe Bajrang-Dal- und der Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) griffen in Gokalam/Mysore im indischen Bundesstaat Karnataka mehrere Christen in ihren Häusern an. Die Gläubigen gehören zur &quot;Shekinah Assembly of God Church&quot;. Die Radikalen nahmen Bibeln und christliche Literatur mit und verbrannten sie anschließend. Ein Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und verlor vier Zähne. Die Polizei verweigerte die Aufnahme einer Anzeige. 22 christliche Familien flüchteten aus Angst vor weiteren Übergriffen aus der Gegend. Indien/Bundesstaat Karnataka: Trotz Baugenehmigung Kirche geschlossen Einem Bericht des Gesamtrats indischer Christen (GCIC) zufolge wurde eine Kirche in Mysore im indischen Bundesstaat Karnataka angegriffen. Am 14. Februar hatte sich die Gemeinde zu einem Einweihungsgottesdienst ihrer neuen &quot;Native Village Vision Church&quot; versammelt, als eine Gruppe von Extremisten die Versammlung störte. Die Christen wurden beschimpft und dem Pastor Zwangsbekehrung von Hindus vorgeworfen. Obwohl das Dorfoberhaupt dem Bau der Kirche zugestimmt hatte und Pastor N. S. Suresh der Polizei alle amtlichen Dokumente vorlegte, wies die Polizei die Christen an, ihre Gottesdienste einzustellen. Die Kirche wurde abgesperrt. Indien/Bundesstaat Karnataka: Bibeln verbrannt, Christen bedrohtIn Bidarikere/Chitradurga im indischen Bundesstaat Karnataka griffen am 24. Januar mehrere Hindu-Extremisten einen Evangelisten an. Wie die Evangelische Allianz Indiens (EFI) mitteilte, leitet H. Raju gerade ein Treffen der &quot;Indian Evangelical Mission&quot;, als die Männer das Haus stürmten. Sie verbrannten etliche Bibeln und andere Literatur. Dann zerrten sie Raju auf die Straße und er wurde gezwungen, auf die Häuser zu zeigen, in denen Christen leben. In drei Häuser drohten die Hindus den Christen Gewalt an, wenn sie weiterhin ihren Glauben praktizieren würden. Drei der Angreifer wurden am 28. Januar von der Polizei festgenommen. </p>
<p><b>Indien/Bundesstaat Madhya Pradesh: Pastor zur Falschaussage gezwungen</b><br />In Begleitung von Beamten der Landespolizei stoppten Anhänger der hindu-extremistischen Organisation Bajrang Dal am 23. Januar ein Gebetstreffen der &quot;Central India Christan Mission&quot; (CICM) in der &quot;Shahdol Christian Church&quot; in Shahdol im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh. Sie beschimpften die 35 anwesenden Christen und schleppten sie zur Polizeistation. Inzwischen hatten sich weitere Hindus vor dem Gebäude versammelt. Pastor S. K. Ashawan wurde unter Schlägen zu einer Falschaussage gezwungen. Er soll Hindus jeweils 5 000 Rupien (ca. 80 Euro) für einen Übertritt zum christlichen Glauben angeboten und sie gezwungen haben, Rindfleisch zu essen. Das ist Hindus nicht erlaubt.</p>
<p><br /><b>Inspektor fordert Bestechungsgeld</b><br />Die Polizei vernahm den Pastor zwei Stunden lang. Dabei droht der Stadtinspektor ihm Schläge an, wenn Ashawan ihm nicht 100.000 Rupien (ca. 1 600 Euro) Bestechungsgeld gäbe. &quot;Es war Mitternacht und ich war unter Druck, weil die Polizei mir drohte, mich zu schlagen und ins Gefängnis zu stecken, falls ich das Geld nicht beibringen würde&quot;, erzählte der Pastor Compass Direct. Mit Hilfe anderer Christen konnte er noch in der Nacht dem Inspektor das geforderte Geld geben. CICM-Direktor Ajay Lal beschwerte sich bei der Polizeiverwaltung, doch der Chefminister von Madhya Pradesh gab die Anweisung, den Fall sofort zu den Akten zu legen. Christliche Leiter wollen die Angelegenheit jetzt vor ein höheres Gericht bringen.<br /><br /><b>Indien/Bundesstaat Orissa: Verhaftet, weil Ex-Hindu-Priester über Jesus predigte</b><br />Weil er öffentlich von seinem Glauben sprach und damit Hindugötter beleidigt haben soll, wurde ein Christ festgenommen. Am 20. Februar verhaftete die Polizei im Bezirk Kalahandi im indischen Bundesstaat Orissa Pastor Anant Prasad Samantray. Hindu-Extremisten hatten ihn angezeigt. Samantray war früher selbst Hindu-Priester und sprach auf einer christlichen Veranstaltung von seinem neuen Glauben an Jesus Christus. Er sagte, so der Informationsdienst Compass Direct: &quot;Jesus ist der einzige Weg, die Wahrheit und das Leben&quot;. Daraufhin schleppten ihn Hindus zur Polizei, weil er ihrer Meinung nach den Hinduismus beleidigt hatte. Die Beamten nahmen den Christen wegen &quot;boshafter Aktivitäten zur Empörung religiöser Gefühle anderer&quot; und &quot;Äußerung von Worten zur Verletzung religiöser Gefühle&quot; fest. <br /><br /><b>Indien/Bundesstaat Orissa: Urteile nach Orissa-Unruhen in 2008</b> <br />Schnellgerichte sprachen am 30. Januar 15 Personen für schuldig, an den blutigen Ausschreitungen gegen Christen im Bundesstaat Orissa von August bis Oktober 2008 beteiligt gewesen zu sein. 39 wurden von der Anklage freigesprochen, 17 davon aus Mangel an Beweisen. Richter Sobhan Kumar Das verurteilte 13 Personen zu je fünf Jahren Gefängnis und umgerechnet 40 Euro Geldstrafe wegen Brandstiftung im Sarangarh-Gebiet des Bezirks Kandhamal. Zwei Personen wurden wegen Brandstiftung in Ranjabadi, ebenfalls Kandhamal, zu jeweils fünf Jahren Haft und zu umgerechnet 26 Euro verurteilt. <br /><br /><b>Indien/Bundesstaat Punjab: Unruhen nach lästerlicher Jesus-Karikatur</b><br />Im Bundesstaat Punjab gingen Extremisten der hindu-extremistischen Bajrang-Dal- und regionalen Partei Shiv-Sena gegen Christen vor. Sie schlugen am 20. Februar auf Gläubige ein und verwüsteten zwei Kirchen in Batala. Einem Bericht der Evangelischen Allianz Indien (EFI) zufolge hatten Hindus auf einem Plakat für ein bevorstehendes Hindu-Fest Jesus mit einer Zigarette und einem Bier abgebildet. Als die Christen dagegen protestierten, griffen die Hindus den Pastor der &quot;Nordindischen Kirche&quot; und verprügelten ihn. Auch ein Offizier der Gemeinde der Heilsarmee wurde geschlagen. Dann brannten Anhänger der nationalistischen Gruppe &quot;Sangh Parivar&quot; ein Gebäude der Nordkirche nieder. Ebenfalls zerstört werden sollte eine Kirche der Heilsarmee. Ihr Pastor Gurnam Singh wurde angegriffen und verletzt. Auf Druck christlicher Gemeindeleiter nahm die Polizei zwei Männer wegen Verletzung religiöser Gefühle fest. Sie sollen das anstößige Plakat aufgehängt haben. Staatliche Behörden verhängten zeitweilig eine Ausgangssperre wegen der Unruhen. <br />Quelle: u.a. Compass Direct </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Freispruch für Mord an Christen - Belastungszeugen werden nicht berücksichtigt </title>
			<link>http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/aegypten-freispruch-fuer-mord-an-christen-belastungszeugen-werden-nicht-beruecksichtigt.html</link>
			<description>Menschenrechtler beklagen Einschüchterung von Zeugen

Muslime enthaupteten einen Kopten – IGFM...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Assiut – Frankfurt am Main (05. März 2010) – Ein Gericht in der ägyptischen Stadt Assiut sprach vergangene Woche vier Muslime frei, die wegen des Mordes am 19. Oktober 2009 an dem 61 Jahre alten Christen Farouk Attallah angeklagt waren. Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weigerte sich der Richter, die Aussagen von Belastungszeugen zu berücksichtigen. </p>
<p>Tatmotiv für den Mord an Farouk Attallah war eine sexuelle Beziehung zwischen seinem Sohn Romany und einem muslimischen Mädchen, Hagger Hassouna. Nachdem es vier Mitgliedern der Familie des Mädchens nicht gelang, den geflohenen Sohn Romanys ausfindig zu machen, sollen sie statt seiner den Vater ermordet haben. </p>
<p>Die Mörder feuerten 31 Kugeln auf den Kopf des Opfers ab, bevor sie ihn auf dem belebten Dorfmarktplatz in Attaleen nahe Dairout, 13 Kilometer südlich von Kairo, enthaupteten. Der tote Körper wurde dann, begleitet von Siegesrufen, durch die Straße gezogen. Die Verhaftung der Täter am 24. Oktober 2009 entfachte gewalttätige Ausschreitungen muslimischer Ägypter gegen die Kopten in Dairout. Läden, Apotheken und Häuser in christlichem Besitz wurden geplündert und angezündet, berichtet die IGFM.</p>
<p>Nach Angaben der IGFM wagte eine Reihe von Augenzeugen nicht, in dem Mordfall auszusagen – aus Angst vor Rache der Familie der Täter. Das Gericht berücksichtigte aber auch die Aussagen der vorhandenen Belastungszeugen nicht. Dazu gehörte auch ein muslimischer Ägypter, der durch die Schüsse verletzt wurde. </p>
<p>In Ägypten sind ca. 10 Prozent der über 70 Millionen Einwohner Kopten. Sie werden von der muslimischen Mehrheit in Gesellschaft, Beruf und kulturellem Leben systematisch diskriminiert. Immer wieder kommt es auch zu gewaltsamen Übergriffen, vereinzelt auch zu Pogromen. </p>
<h4>Hinweis für die Medien: </h4>
<p>Kopten aus Ägypten, Europa und den USA, darunter Opfer und Zeugen von Menschenrechtsverletzungen, treffen sich am 26./27. März 2010 im Forum Ägypten im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). </p>]]></content:encoded>
			<category>AKREF-Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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