30.09.2017

Zeitansage des Vorsitzenden: Zentrale Aufgaben und Einheit als Leitmotiv der Evangelischen Allianz

Statement von Ekkehart Vetter zur 53. Sitzung des Hauptvorstandes in Bad Blankenburg

(Bad Blankenburg)  Das Leitungsgremium der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), der Hauptvorstand, hat sich auf seiner halbjährlichen Hauptversammlung in Bad Blankenburg am 28./29. September im Evangelischen Allianzhaus für eine Fokussierung auf die zentralen Aufgaben der Evangelischen Allianz ausgesprochen. Diese seien – begleitet vom Ringen um die geistliche Zukunft der Einheitsbewegung und deren Gestaltung – das gemeinsame Beten, das Einladen von Menschen zum Glauben, das Vertrauen in die Bibel und das Wahrnehmen von gesellschaftlicher Verantwortung, so Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender des Gremiums. „Wir bleiben beieinander, wir fokussieren uns auf das, was entscheidend wichtig ist: nämlich Jesus Christus zu folgen – und in kraftvollen lokalen Kirchen und Gemeinden sein Evangelium bezeugen und den Glauben leidenschaftlich leben – und das Gebet als den einenden Faktor zu erleben, der uns zusammen und bei Jesus hält.“  

Nach Auffassung Ekkehart Vetters sei es für die Zukunft von entscheidender Bedeutung, dass „wir 1. zusammenbleiben, dass wir 2. respektvoll mit unterschiedlichen Auffassungen unter uns umgehen, aber dass wir 3. die Glaubensbasis als unsere gemeinsame Basis ernst nehmen und auch unserer Überzeugungen und Auffassungen daran messen lassen“. Die Gemeindebasis vor Ort, so Vetter, suche nach innovativen Impulsen für Gebet und Evangelisation und sehne sich nach Einheit auf allen Ebenen und hingegebener Jesusnachfolge als Teil einer bundesweiten Bewegung. 

Darüber hinaus betonte Vetter neben einer Konzentration auf die „Kernkompetenzen“ der Evangelischen Allianz die Notwendigkeit, nicht bei falschen Grenzziehungen stehen zu bleiben und beispielsweise auch katholische Geschwister einzubeziehen, um die Einheit gemäß der Glaubensbasis der Allianz zu leben. Es gelte zudem, die junge Generation stärker für die Einheitsbewegung zu gewinnen, die meist in eigenen, oft überkonfessionell organisierten Netzwerken bereits gut unterwegs sind. Vetter wünscht sich einen Austausch auf Augenhöhe mit jungen Bewegern, um innovativ über Neues nachzudenken und gleichzeitig die Werte, die zusammenhalten, zu bewahren. 

Schließlich nannte Vetter auch die Allianzkonferenz als wichtigen Baustein gelebter Allianz und als Begegnungskonferenz für Christen aus Ost und West mit einer ganz eigenen, besonderen Identität, die jedoch ebenfalls auf einen Entwicklungsprozess geschickt werden müsse. 

Abschließend nahm er noch einmal Bezug auf die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung auf Allianzbasis und äußerte den Wunsch, auch hier in Einheit zur Sacharbeit hilfreiche Beiträge aus christlich-biblischer Perspektive zu leisten. Dabei erinnerte er an die Bitte der DEA um Gebet für unser Land.

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