09.02.2018

Willow-Creek-Kongress in Deutschlnad

Hillsong-Pastor ermuntert Christen: Geht in eure Gemeinden! - Auch dann bleiben, wenn es zu Streit kommt -

Dortmund (idea) – Christen sollten sich in örtlichen Gemeinden engagieren. Dazu hat der Pastor der Hillsong-Gemeinden in Konstanz und Zürich, Freimut Haverkamp, auf dem Willow-Creek-Kongress am 9. Februar in Dortmund ermuntert. Es reiche nicht aus, sich nur als „Teil der großen Kirche“ zu verstehen, ohne vor Ort an der Gemeinschaft der Gläubigen teilzuhaben. Dort werde die Liebe Jesu Christi praktisch umgesetzt. Haverkamp riet den Zuhörern, auch dann in der Gemeinde zu bleiben, wenn es zu Streit komme. Durch Konflikte könnten Christen lernen, einander zu respektieren und selber im Glauben wachsen. Als Leitgedanken für das Gemeindeleben empfahl der Pastor den biblischen Auftrag, „einander zu ermutigen“ (1. Thessalonicher 5,11). Wo er ernst genommen werde, entstehe „eine Atmosphäre, in der Menschen aufblühen“, so Haverkamp. „Wo wir das schaffen, werden die Menschen zu uns kommen.“ Die internationale charismatische Hillsong-Kirche entstand 1983 in der australischen Stadt Sydney, wo sie heute über 31.000 Mitglieder hat. Tochtergemeinden gibt es unter anderem in London, Paris, New York, Moskau, Konstanz und Düsseldorf. Sie ist weltweit durch ihre Anbetungs- und Lobpreismusik bekannt. Willow Creek ist eine 1975 von Bill Hybels gegründete protestantische Gemeinde mit inzwischen etwa 25.000 Besuchern pro Woche. Sie ist wegen ihrer Attraktivität für kirchenferne Menschen international bekannt. Nach ihrem Vorbild arbeiten weltweit etwa 10.000 Gemeinden, die zum internationalen Willow-Creek-Netz zählen.

(jesus.de) Der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Vetter, ist überzeugt, dass die Inhalte, die auf dem Willow-Leitungskongress vermittelt werden, unabdingbar für erfolgreiche Leiterschaft sind: „Hier werden Strategien vermittelt, die verständlich sind, kompatibel für jeden. Willow-Leitungskongress ist nichts Abgehobenes, im Gegenteil, er ist nahbar, erlebbar, menschennah und ganz nah am Puls der Zeit.“ Er selbst weiß die Impulse des Leitungskongresses schon lange zu schätzen: „Ich begleite die Willow Bewegung bereits viele Jahre – oder besser gesagt: begleitet mich Willow schon sehr lange.“ Wenn ihm jemand vor 25 Jahren gesagt hätte, dass der Leitungskongress einmal mehr als 10 000 Besucher haben würde, hätte er dieses Ziel wohl noch etwas belächelt. Umso mehr freue es ihn zu sehen, wie stark die Nachfrage ist.