20.02.2018

Wie Ehepartner ins Gespräch kommen

Vom Männertag der GGE Nord

Vorsitzender der Deutschen Evangelische Allianz- Ekkehart Vetter

(idea) Große Unterschiede zwischen Ehepartnern müssen kein Hindernis für eine gelingende Ehe sein. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter (Mülheim/Ruhr), beim Männertag der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung Nord in Hohenlockstedt (Kreis Steinburg). Er verwies vor den 240 Teilnehmern auf das biblische Beispiel von Isaak und Rebekka (1. Mose 24–25), die sich erst bei ihrer Hochzeit kennengelernt hätten. „Das ist nicht unbedingt das westeuropäische Modell. Aber sie haben sich dann anschließend liebgewonnen.“ Davon könne man mitnehmen, dass es Zeit brauche, sich kennenzulernen und Unterschiede als Bereicherung zu sehen. Vetter beschäftigte sich auch mit dem weit verbreiteten Bild, dass Männer wenig redeten. Damit Männer und Frauen ins Gespräch kommen, seien nicht bestimmte Methoden entscheidend: „Wichtig ist es, die eigene Identität in Christus zu finden. Das ist die Basis für ein gutes Miteinander.“ Wer sich von Gott geliebt wisse und ihn als „Vater“ erfahre, werde auch selbst ein guter Vater und Ehemann.