16.04.2009

Teile der Medien und der Politik wollen die Religions- und Meinungsfreiheit evangelikaler Christen einschränken

KEP-Geschäftsführer Wolfgang Baake wendet sich gegen eine zunehmende Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit

(Ruhpolding)  Gegen eine zunehmende Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit evangelikaler Christen hat sich der Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP, Wolfgang Baake (Wetzlar) bei einem Seminar anlässlich des GemeindeFerienFestivals SPRING im Ruhpolding ausgesprochen. Baake, der auch Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allainz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung ist, sagte, dass derzeit von Teilen der Medien und der Politik versucht werde, die evangelikalen Christen in Deutschland durch gezielte Manipulationen auszugrenzen und sie zu stigmatisieren. In diesem Zusammenhang nannte Baake die links-alternative Berliner Tageszeitung „taz“, mehrere Landes- und Bundespolitiker von SPD, Bündnis 90/Grüne, der Parei „Die Linke“, aber auch Journalisten der öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehanstalten. So hätte beispielsweise die Stadtratsfraktion der LINKEN in Chemnitz der Evangelisationsbewegung ProChrist vorgeworfen, sie stünden nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetztes, weil sie missionierten. Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker der Partei Bündnis 90/Grüne würde durch öffentliche Anfragen an die jeweiligen Regierungen versuchen, die Glaubwürdigkeit der Evangelikalen zu diskreditieren. Wenn solche gezielten Aktionen dann noch von einschlägigen öffentlich-rechtlichen, wie auch Print – Medien begleitet und unterstützt würden, könne man „nicht mehr von einer grundgesetzlich verbrieften Religions- und Meinungsfreiheit“ sprechen, so Baake. Deshalb müssten Christen verstärkt die Möglichkeiten nutzen, durch und über die Medien präsent zu sein. Baake forderte außerdem die christlichen Jungendverbände, aber auch die Theologischen Ausbildungsstätten auf, sich mehr für eine medienspezifische Ausbildung einzusetzen. Außerdem forderte Baake die Christen auf, sich sehr viel öfter als bisher durch Leser, Hörer und Zuschauerpost an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen.