18.08.2017

Stellungnahme der DEA zum Anschlag in Barcelona

Mit großer Betroffenheit sind wir mit unseren Gedanken und Gebeten bei den Opfern und deren Angehörigen des Anschlags in Barcelona. Darin schließen wir auch die Augenzeugen und Helfer ein, die mit traumatischen Erlebnissen konfrontiert wurden und diese bewältigen müssen. Und zugleich beten wir  für die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und den Medien, dass sie weise Entscheidungen treffen, die den verunsicherten Menschen zur Hilfe werden. 

Der Anschlag in Barcelona lässt uns erneut bewusst werden, dass wir in einer zerbrechlichen Welt leben. Umso wichtiger ist die Gewissheit, dass Gott diese Welt und jeden einzelnen Menschen in seiner Hand hat. 

Mit dem Theologen Karl Barth bekennen wir: „Ja, die Welt ist dunkel. .... Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her! Gott sitzt im Regimente! Darum fürchte ich mich nicht. ... Gott lässt uns nicht fallen, keinen einzigen von uns ...! - Es wird regiert!“ 

Als Christen wollen wir nicht aufhören, mit dem Herrn der Welt über seine Welt zu sprechen und zu bitten: Herr, erbarme dich. 
Deshalb rufen wir die Christen in unserem Land zum Gebet auf – persönlich und in den Gottesdiensten am Wochenende. 
Zugleich ermutigen wir die Christen, sich bewusst zu sein, dass wir Gottes Hoffnungsträger in dieser Welt sind und dies in Wort und Tat zu leben.

Deutsche Evangelische Allianz, 18.08.2017