21.11.2017

Simbabwe: Unsicherheit und Chancen auf Veränderung

Gebetsaufruf der Weltweiten Evangelischen Allianz vom 21. November 2017

Am 16. November stellte das Militär in Zimbabwe den Langzeitpräsidenten Robert Mugabe unter Hausarrest und gab an, auf der Jagd nach „Verbrechern“ in seinem Umfeld zu sein. Das Eingreifen des Militärs erfolgte nach der Absetzung von Vizepräsident Emmerson Mnangagwa vor einer Woche, wodurch Robert Mugabe seiner Frau Grace die ideale Ausgangsposition in der Konkurrenz um seine Nachfolge sichern wollte.

Am Sonntag, 19. November setzte die Regierungspartei Zanu-PF Robert Mugabe als Parteichef ab und stellte ihm ein Ultimatum bis zum 20. November, um als Präsident zurückzutreten, ansonsten würde ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.

Robert Mugabe, das älteste Staatsoberhaupt der Welt, wurde 1980 zum Premierminister gewählt und ist seit 1987 Staatspräsident. Unter seiner Regierung kämpft das Land seit Jahren mit Hyperinflation, Arbeitslosigkeit, Massenarmut und weit verbreiteter Korruption.

„Beten wir zu diesem wichtigen Zeitpunkt für Zimbabwe. Nach Jahren der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen könnte die derzeitige Lage ein Katalysator für dringend notwendige Veränderungen im Land sein“, erklärte Godfrey Yogarajah, der stellvertretende Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz. 

Gebetsanliegen:

Betet für einen friedlichen Übergang zur Demokratie in Zimbabwe; dass es während dieser Zeit politischer Instabilität zu keinen Gewalttaten kommt; dass die Gemeinde Jesu in Zimbabwe Salz und Licht für die Gesellschaft ist und dem Volk von Zimbabwe in dieser Zeit der Unsicherheit Hoffnung  vermitteln kann.