10.10.2017

Kritik am 10-Punkte-Programm der CSU

Hartmut Steeb: Da ist noch Luft für das ‚C‘

Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Foto: Klaus U Ruof

Der Lebensschutz am Anfang und am Ende ist der Partei keine Zeile wert

Stuttgart (idea) – Kritik am Zehn-Punkte-Programm der CSU für eine „bürgerlich-konservative Politik“ der Unionsparteien hat der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), geübt. Darin plädieren die Christsozialen unter anderem für eine Begrenzung der Zuwanderung, für eine Leitkultur sowie einen gesunden Patriotismus. Der Zeitgeist sei inzwischen konservativ, so die Partei. Steeb hält das Programm für unzureichend. Auf seiner Facebookseite bedauert er, dass der Stellenwert der Familie in dem Papier nicht vorkomme. Im Blick auf Abtreibung und Sterbehilfe schreibt er: „Die Katastrophe im Bereich des Menschenrechts am Anfang und Ende des Lebens ist keine Zeile wert.“ Außerdem enthalte das Zehn-Punkte-Programm keinen Plan, „wie die Fluchtursachen wirksam bekämpft werden können“. Steeb: „Da ist noch Luft nach oben, Luft fürs ‚C‘.“