19.10.2010

Einzige Chance für Frieden in Nahost: Jesus

Nur das Evangelium kann Israelis und Palästinenser versöhnen

Kapstadt (idea) – Jesus Christus ist die einzige Chance für Frieden im Nahen Osten. Diese Ansicht vertrat der Direktor der Organisation „Jews for Jesus“ (Juden für Jesus) für Israel, Dan Sered (Tel Aviv), beim 3. Lausanner Kongress für Weltevangelisation am 19. Oktober in Kapstadt (Südafrika). Wie er sagte, könne nur die versöhnende Botschaft des Evangeliums jüdische Israelis und arabische Palästinenser zusammenbringen. Die christliche Palästinenserin Shadia Qubti (Nazareth), erklärte, es sei für sie nicht immer leicht, einzusehen, dass Jesu Gebot der Feindesliebe auch für ihr Verhältnis zu Israelis gelte. „Aber als Christin gelingt es mir.“ Christliche Palästinenser hätten es im Alltag besonders schwer, da sie „eine Minderheit innerhalb einer Minderheit“ seien. Schätzungen zufolge sind zehn Prozent der Palästinenser Christen. Qubti engagiert sich im christlichen Verein „Musalaha“ (arab. „Versöhnung“), der sich für ein friedliches Miteinander von Arabern und Juden einsetzt. Der 3. Lausanner Kongress für Weltevangelisation dauert bis zum 24. Oktober. An dem Treffen nehmen mehr als 4.000 evangelikale Führungskräfte und Missionsexperten aus 197 Ländern teil.