EEA: „Gottes Werte sind für alle das Beste“
Europäische Evangelische Allianz veröffentlicht Papier zur Politik
Bad Liebenzell (idea) – Die Europäische Evangelische Allianz (EEA) hat Christen dazu aufgerufen, sich als „Botschafter der Hoffnung“ in der Politik zu engagieren. Die Hoffnung des Evangeliums sei eine der positivsten Beiträge, „die wir einer leeren und frustrierten Gesellschaft geben können“, heißt es in einer Erklärung, die am 19. Oktober auf der Generalversammlung der EEA in Bad Liebenzell veröffentlicht wurde. Gemeinden und Evangelische Allianzen sollten Christen in ihrer politischen Arbeit unterstützen, selbst aber unabhängig bleiben von Parteipolitik und Regierungen, so das Papier. Ziel sei es, die Gesellschaft davon zu überzeugen, „dass Gottes Werte für alle das Beste sind“. Nach Ansicht der EEA sollte das sozialpolitische Handeln der Christen auf biblischer Grundlage erfolgen und sich am Vorbild Jesu Christi orientieren. Dazu gehöre das Eintreten für soziale Gerechtigkeit und Frieden sowie das Anprangern von Unterdrückung. Lüge, üble Nachrede und Fluchen stünden im Widerspruch zur „Reinheit“, wie sie Christus vorgelebt habe.
Als Friedensstifter fungieren
Christen in der Politik sollten – wie es heißt – auch seiner Dienstbereitschaft und seinem Mut nacheifern: „An Jesus ist nicht die kleinste Spur von Feigheit zu sehen.“ Zu sein wie Jesus, sei die wirksamste Kraft für Veränderung und das beste Bekenntnis, „das wir der Welt überhaupt geben können“. Im Blick auf politische Kontroversen appelliert die Allianz an Christen, persönliche Angriffe auf den Gegner zu vermeiden und als Friedensstifter zu fungieren. Die EEA umfasst 36 nationale Evangelische Allianzen, die rund 15 Millionen Evangelikale repräsentieren.




