04.07.2017

Deutschland: Aufruf für den G20-Gipfel zu beten

Gebetsleiter Oettinghaus: Gebete sind von nationaler und weltweiter Tragweite

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Hamburg/Frankfurt am Main (idea) – „Unser Gott sucht Beter.“ Mit diesen Worten hat der Leiter des Runden Tisches Gebet der Koalition für Evangelisation in den evangelischen Kirchen, Bernd Oettinghaus (Frankfurt am Main), die Christen in Deutschland zum Gebet für den G20-Gipfel in Hamburg aufgerufen. Am 7. und 8. Juli treffen sich die Spitzenpolitiker der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in der Freien und Hansestadt. In der Bibel werde dazu aufgefordert, für die Mächtigen zu beten, sagte Oettinghaus der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Gebete seien von nationaler und globaler Tragweite, so Oettinghaus.

Bibeln für Polizisten

An fünf Orten in Hamburg treffen sich Christen die ganze Zeit über zum Gebet: im Gebetshaus Hamburg, im diakonisch tätigen Jesus Centrum, im Zentrum des Ebenezer Hilfsfonds, in der Freien evangelischen Gemeinde Hamburg-Sasel sowie im Ökumenischen Forum HafenCity. Zudem gebe es bis zu acht mobile Gebetsteams, die an den Brennpunkten des Geschehens unterwegs seien. Auch die Christliche Polizeivereinigung wolle das Treffen nutzen, um für die 15.000 Polizisten vor Ort zu beten und ihnen Bibeln zu schenken. Die evangelikale Micha-Initiative versuche, Kontakt zu den Demonstranten vor Ort zu knüpfen und wolle ihnen ein Gebetszelt als Rückzugsort anbieten. Die Initiative engagiert sich gegen extreme Armut und für globale Gerechtigkeit.

12.000 katholische Schulkinder werden beten

Besonders freut sich Oettinghaus darüber, dass auch 12.000 katholische Schüler an Hamburger Schulen für Frieden und Gerechtigkeit beten werden. Auch die Politiker würden sie in ihre Fürbitten einschließen. Es gehe darum, dass Gott ihre Herzen berühre, „so dass sie entschieden für die Rechte aller eintreten“, sagte der Sprecher der Abteilung Schule und Hochschule des norddeutschen Erzbistums, Christoph Schommer. Auch die Evangelische Allianz Hamburg hat dazu aufgerufen, das Gipfeltreffen mit Gebet zu begleiten. Oettinghaus zufolge wird die Gebetsapp „Deutschland betet“ der Koalition für Evangelisation aktuell über neue Gebetsanliegen berichten. Einbezogen seien auch weltweite Gebetsnetzwerke. 

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