20.01.2018

Der Verein Mercy Ships Deutschland erhält erneut das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz

Dem größten privaten Hospitalschiff der Welt wird ein verantwortlicher Umgang mit Spendengeldern bestätigt

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) hat dem Verein Mercy Ships Deutschland, der mit der mit der Africa Mercy das größte private Hospitalschiff der Welt betreibt, zum wiederholten Male das Spendenprüfzertifikat erteilt. Sie bestätigt damit, dass sich der Verein an die Grundsätze zur Verwendung von Spendenmitteln der Deutschen Evangelischen Allianz gehalten hat und sie so verwendet, dass sie satzungsgemäßen Zwecken entspricht. Auch wird bescheinigt, dass die Verwaltungskosten angemessen und auch nur angemessene Personalkosten entstanden sind. Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, gratulierte dem Verein zur erneuten Verleihung des Zertifikats. 

Seit 1978 folgt Mercy Ships dem Vorbild Jesu Christi und bringt Menschen Hoffnung und Heilung, die durch entstellende und behindernde Krankheiten, oft verstärkt durch extreme Armut, zu Ausgestoßenen ihrer Gesellschaft geworden sind. Denn Millionen Menschen leben noch heute in Entwicklungsländern mit unzureichender oder fehlender medizinischer Versorgung, besonders in Afrika, wo sich Mercy Ships seit mehreren Jahren südlich der Sahara an den Küstenregionen engagiert. Zu diesem Zweck betreibt Mercy Ships mit der Africa Mercy das größte private Hospitalschiff der Welt und bietet den Ärmsten der Armen kostenlose medizinische Hilfe an. Mercy Ships operiert zum Beispiel Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, entfernt Kröpfe und Tumore, begradigt krumm gewachsene Beine oder beseitigt Grauen Star. Seit Gründung der internationalen christlichen Hilfsorganisation wurden bislang schätzungsweise siebenhunderttausend Menschen operativ, medizinisch und zahnmedizinisch in Entwicklungsländern behandelt. Fast alle Mitarbeiter des Schiffes, vom Chirurgen bis zur Reinigungskraft, arbeiten ehrenamtlich und tragen die Kosten ihres Aufenthaltes selbst. Durchgehend befinden sich während eines Einsatzes über 400 Crewmitglieder aus verschiedenen Nationen an Bord. Seit August 2017 bis Juni 2018 liegt die Africa Mercy in Douala, Kamerun, im Hafen. Nach einem Aufenthalt in einem Trockendock wird sie ab August 2018 voraussichtlich ihren nächsten Einsatz in Guinea beginnen, wo sie bis Juni 2019 bleiben wird. Mehr Informationen: www.mercyships.de