29.03.2018

Sudan: Pastor mit gesamter Familie ermordet

Maskierten richten bei nächtlichem Übergriff Familie von vier hin

Tübingen, d.29.3.2018 (AKREF/pm) Wie jetzt erst bekannt wurde durch Berichterstattung von dem international tätigen, in England ansässigen Hilfswerk BarnabasFund, wurde in der Nacht vom 2. März der sudanesische Pastor Stephen Toms Abur mit seiner ganzen Familie von maskierten Männern regelrecht abgeschlachtet. Ein Hausjunge, der sich unter dem Dach des Hauses während des Überfalls versteckt halten konnte, berichtete, dass die Mörder von Pastor Stephen eine Erklärung von ihm zunächst verlangten, warum er Ihre Warnungen, mit der Verkündigung des Evangeliums auf zu hören, nicht beachtet hatte. Daraufhin fing er an, Ihnen von Jesus zu erzählen. Nachdem die Peiniger Ihnen zunächst geschlagen hatten, versuchten sie ihn zu zwingen, sich an seinen Töchtern Rachel und Priscilla zu vergehen. Da er sich weigerte, fesselten sie ihn und zwangen ihn zu zu sehen, als sie zuerst seine Töchter und dann seine Frau Beatrice „wie ein Stück Vieh in Teilen zerlegten“. Er starb mit dem unter den Konvertiten in Darfur beliebten Loblied „Halleluja Hosanna“ auf den Lippen.

Nach der Hinrichtung der gesamten Familie setzten die Angreifer die Kirche in Brand. Wie durch ein Wunder ist keiner der hunderte Konvertiten, die in der Kirche schliefen, umgekommen. Konvertiten in Darfur werden von ihren Familien ausgestoßen und suchen deshalb Unterkunft in einer der Kirchen. 28 Personen unter ihnen waren als der Bericht erstellt wurde noch im Krankenhaus zur Behandlung ihrer teils schweren Verletzungen.