20.01.2016

Burkina Faso: Staatstrauer angeordnet

Zwischen Niger und Mali zwei australische Ärzte von der dschihadistischen Ansar al Dine-Miliz entführt

Ouagadougou (Fides) - “Die Wunden die den Menschen zugefügt wurden, tun dem ganzen Land weh. An den Tagen der Staatstrauer laden wir zum Gebet für die Toten und Verletzten und für ihre Angehörigen und Freunde ein”, heißt es in einer Verlautbarung der Bischofskonferenz von Burkina Faso und Niger nach den Anschlägen in Ouagadougou in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar.
“Unsere einzige Waffe ist das Gebet”, so die Bischöfe, “Möge alle Gläubigen sich dem inständigen Gebet widmen, wie wir dies auch bei anderen Anlässen getan haben. Dabei wollen wir für die nationale Einheit beten, denn diese soll auch künftig unsere Stärke sein“, heißt es in der Verlautbarung.
Bei den Anschlägen auf das Hotel Splendid und das benachbarte Restaurant “Le Cappuccino” kamen insgesamt 30 ums Leben. Drei Attentäter wurden bei der Befreiung der Geiseln aus dem Hotel getötet.
Unterdessen wurden wenige Stunden nach den Anschlägen in Baraboulé im Norden von Burkina Faso an der Grenze zwischen Niger und Mali zwei australische Ärzte von der dschihadistischen Ansar al Dine-Miliz entführt, um deren Freilassung sich die internationale Staatengemeinschaft bemüht. (L.M.) (Fides 20/1/2016)