Aufruf zum Gebet für Japan
Deutsche Evangelische Allianz, Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen, Allianzmission, Deutsche Missionsgemeinschaft, Liebenzeller Mission, Stiftung Marburger Mission und die ÜMG rufen gemeinsam zur Fürbitte für Japan auf
Liebe Mit-Christen!
Mit großer Betroffenheit beobachten wir die Geschehnisse in Japan. Wie uns unter anderen Ulrich Parzany erinnert hat, ist dem lebendigen Gott NICHTS aus der Hand genommen. Wir Christen habe die Verantwortung zum Gebet. Dürfen wir Sie bitten, zwischen
Donnerstag und Sonntag dieser Woche (17.-20.03.2011) in den Gemeinden und Kreisen für die folgenden Anliegen zu beten?
Die Atomreaktoren
Die Situation in den Atomreaktoren ändert sich ständig. Selbst die Experten mit all ihrer Weisheit und Technik sind hier überfordert. Daher lasst uns beten, dass der lebendige Gott die Reaktoren in seiner Hand hält, die Brennstäbe, die Kühlsysteme und alles was damit in Zusammenhang steht.
Herr, wir bitten um das Wunder deiner gnädigen Hand. Schenke eine Wende zum Guten!
Das japanische Volk
Seit dem zweiten Weltkrieg mit dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki hat Japan keine so große Not mehr erlebt. Das Erdbeben und die ständigen Nachbeben, der Tsunami, der Schneefall in den betroffenen Gebieten, der Mangel an Treibstoff und Lebensmitteln, all das setzt den Menschen sehr zu. Beten Sie bitte für die hunderttausende Obdachlosen, die Trauernden, die Verletzten und die, die in Ungewissheit über ihre Angehörigen sind. Beten Sie auch für die AKW-Betreiber, die Menschen in Verantwortung, den Kaiser, der noch immer als Gott verehrt wird, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden. Aus christlicher Sicht kommt hinzu: Die Japaner sind die größte unerreichte Volksgruppe der Welt (die Soziologen gehen von 1,6% Christen bei 127 Mio. Einwohnern aus). Gerade im Nord-Osten Japans, dem Gebiet, das von der Katastrophe am meisten betroffen ist, ist die Gewissheit der Liebe Gottes fast unbekannt.
Herr, wir bitten um deine heilende Hand in dem Leben so vieler notleidender Japaner.
Die Helfer
Viele einheimische und ausländische Helfer sind vor Ort, teilweise unter Einsatz ihres Lebens. Sie müssen schreckliche Geschehnisse verarbeiten. Auch verschiedene Missionsgesellschaften arbeiten in Japan. Sie stehen in der schwierigen Entscheidung, einerseits ihre Mitarbeiter zu schützen und andererseits den Japanern in der Not nahe zu sein. Beten Sie für gute Entscheidungen und Frieden für die Angehörigen in den Heimatländern. Die einheimischen Gemeinden sind durch ihr aufopferndes Vorbild ein Zeugnis für die Liebe Gottes.
Herr, wir bitten, dass du in deiner Gnade mitten im Leid Trost, geistliches Leben und Erweckung in Japan schenkst.
Die Japan Evangelical Missionary Association (JEMA) hat einen Sendai Earthquake Relief Fund eingerichtet (Info unter www.jema.org/joomla15/ oder www.crashjapan.com/). Die meisten Missionsgemeinschaften nehmen Spenden für die Erdbebenopfer unter dem Stichwort: ‚Erdbeben Japan‘ entgegen.



