30.08.2017

Amzi und DEA verstärken die Zusammenarbeit

Die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) ist neuer Netzwerkpartner der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA)

Die 1968 gegründete „Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel“ (amzi) hat mit der Deutschen Evangelischen Allianz eine neue Phase der Zusammenarbeit beschlossen. Amzi, auch Mitglied im Verband „Chrischona International“, unterstützt partnerschaftlich mit einem schweizerischen und einem deutschen Verein messianische Juden und arabische Christen. Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als Brückenbauer für die Einheit in Jesus und fördert die Verbundenheit zwischen der christlichen Gemeinde im deutschsprachigen Europa einerseits und zahlreichen Werken und Gemeinden vor allem in Israel und den palästinensischen Gebieten andererseits, die sich für die Evangeliums-Verkündigung und Versöhnung in Jesus unter Juden und Arabern einsetzen. Dies erfolgt unter anderem durch Information mittels Zeitschriften, Gebetsmails in mehreren Sprachen, Predigten und Vorträge in Gemeinden sowie bei Konferenzen und Seminaren, ebenso durch Literatur mit dem Focus auf Evangelisation, Jüngerschaft, Gemeindebau, Diakonie und theologische Ausbildung. 

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, begrüßt die neue Qualität  der Zusammengehörigkeit von DEA und amzi und die Vertiefung der Zusammenarbeit. „Messianische Juden und arabische Christen haben trotz aller Diskussionen noch immer viel zu wenig Aufmerksamkeit und Fürsprecher in Kirche und Gesellschaft. Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus als der dem Volk Israel und der ganzen Welt verheißene Messias bindet uns untrennbar zusammen“, so Steeb angesichts der nun verabredeten Partnerschaft. „Wir hoffen, damit das Augenmerk für jüdisch-messianische und arabisch-christliche Gemeinden und ihrer Verbände in Israel und weltweit zu verstärken.“ Das sei gerade auch in unserer Zeit wichtig, in der, nicht zuletzt in unserem Land, die Existenz und Wirklichkeit messianischer Juden nicht selten verschwiegen wird und sie sich auch mancher Diskriminierungen gegenüber sehen.“