AMIN verbreitet das Evangelium unter ausländischen Mitbürgern
Nürnberg (idea) – In Nürnberg gehören sie zu den am besten besuchten Veranstaltungen der Allianzgebetswoche: die AMIN-Abende. AMIN ist die Abkürzung des „Arbeitskreises Migration und Integration,“ der ein Arbeitszweig der Deutschen Evangelischen Allianz ist. Vor zehn Jahren wurde die Nürnberger Gruppe gegründet, um unter ausländischen Mitbürgern das Evangelium zu verbreiten. Zunehmend leisteten die 15 Mitarbeiter aber auch diakonische und seelsorgerliche Hilfe, erläuterte der Leiter der Nürnberger AMIN-Gruppe, Günther Korn. Das Kernstück der Arbeit bilde das monatliche Gebetstreffen, bei dem erfreuliche und enttäuschende Erfahrungen im Umgang mit Migranten vor Gott bedacht werden könnten. Einige Mitarbeiter kümmerten sich vor allem um jugendlichen Migranten, andere besuchten Asylbewerber oder verteilten Kalender an Menschen aus anderen Ländern. Bei Büchertischaktionen und Stadtteilfesten arbeite man mit den rund 20 Internationalen Gemeinden in Nürnberg zusammen. Im Rahmen der jährlichen Allianzgebetswoche in der zweiten Januarwoche lade man zu einem Internationalen Gebetsgottesdienst ein, in dem jedes Mal eine andere fremdsprachige Gemeinde vorgestellt werde. Dazu seien in den vergangenen Jahren jeweils zwischen 150 und 200 Teilnehmer gekommen. In einer Broschüre hat AMIN-Nürnberg 31 Beispiele aus mehreren bayerischen Orten zusammengestellt, wie Migranten das Evangelium erklärt und ihnen bei der Integration geholfen werden kann. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden
(Tel. 09532-980144, mail bayern@migrantenarbeit.de).




